König Sigmund verbietet den Städten Hagenau, Weißenburg, Colmar, Schlettstadt und allen anderen Städten in der Landvogtei zu Elsass, den Markgrafen Bernhard zu Baden angesichts des Krieges gegen die Ketzer fernerhin zu befehden; er beglaubigt bei den genannten Städten den Wigleis von Sattelbogen [als seinen, des Königs, Vertreter]. "Geben zuom Langendorffe am fritage nach sante Egidien unserr riche des hungrischen etc. in dem XXXVII des römschen in dem XIII und des behemischen in dem vierden jaren". "Ad m.d.r. Franciscus prepositus Strigoniensis".
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König Sigmund verbietet den Städten Hagenau, Weißenburg, Colmar, Schlettstadt und allen anderen Städten in der Landvogtei zu Elsass, den Markgrafen Bernhard zu Baden angesichts des Krieges gegen die Ketzer fernerhin zu befehden; er beglaubigt bei den genannten Städten den Wigleis von Sattelbogen [als seinen, des Königs, Vertreter]. "Geben zuom Langendorffe am fritage nach sante Egidien unserr riche des hungrischen etc. in dem XXXVII des römschen in dem XIII und des behemischen in dem vierden jaren". "Ad m.d.r. Franciscus prepositus Strigoniensis".
U / 1423 September 3 (in 28 / 475)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 28 (Land und Ausland)
03.09.1423
Landvogtei im Elsass
Etwa gleichzeitige Kop. (Pap.) in 28/475.
Urkunden
Druck: Schaab, Städtebund 2, 399 f. Regest: Altmann 5609 (wo weitere Hinweise).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ