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KG Hagen-Dreifaltigkeit, Bestand I (Bestand)
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Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 10. Archive bei kirchlichen Körperschaften >> 10.2. KG Kirchengemeinden >> 10.2.07. Kirchenkreis Hagen >> KG Hagen - Dreifaltigkeit
1896-1996
Das Archiv der Dreifaltigkeitsgemeinde Eppenhausen umfasst den Bestand der älteren Kirchengemeinde Eppenhausen und den Bestand der durch Teilung der Kirchengemeinde 1964 aus dieser hervorgegangenen Dreifaltigkeitsgemeinde.In diesem Findbuch sind hauptsächlich die Akten der älteren Kirchengemeinde Eppenhausen und ein Teilbestand der neueren Dreifaltigkeitsgemeinde verzeichnet. Die Akten sind deshalb folgendermaßen zu zitieren: Archiv der Dreifaltigkeitsgemeinde Hagen-Eppenhausen, Bestand I, Aktennummer.In einem 2. Findbuch sind hauptsächlich die Akten der Dreifaltigkeitsgemeinde ab 1964 = Bestand II verzeichnet. Überschneidungen in der Aktenverzeichnung ließen sich bei dieser Vorgehensweise nicht vermeiden. Aufgrund der Tatsache, dass die Akten erst nach und nach, sozusagen in mehreren Schüben, gefunden wurden, ließ sich kein genaue Abgrenzung des älteren und des neueren Bestandes vornehmen, so dass in beiden Findbüchern ältere und neuere Akten verzeichnet sind, allerdings mit den angegebenen Schwerpunkten.Die Dreifaltigkeitsgemeinde wurde bei der Teilung der älteren Kirchengemeinde aus dem ehemaligen 1. Pfarrbezirk und engeren Gemeindeteil Eppenhausen gebildet. Dieser gab auch der älteren Kirchengemeinde ihren Nahmen und war sozusagen ihr Kernstück. Hier wurden die erste Kirche, das Pfarrhaus und das Gemeindehaus errichtet.Die ältere Kirchengemeinde umfasste bei ihrer Gründung im Jahre 1899 neben Eppenhausen noch die ehemaligen Kommunalgemeinden und Seelsorgebezirke der "Größeren Evangelischen Gemeinde Hagen": Halden, Herbeck, Holthausen und Fley.Durch das Entstehen neuer Siedlungen in dem Eppenhauser Gemeindeteil Emst, vor allem nach dem I. Weltkrieg, entwickelte sich Emst immer mehr zu einem eigenen Pfarrbezirk.Vor der Teilung der Kirchengemeinde Eppenhausen existierten drei, schon relativ selbständige Pfarrbezirke: Eppenhausen; Emst-Bissinheim; Halden, Herbeck und Fley sowie der selbstständige Seelsorgebezirk mit Predigerstelle: Holthausen. Nach der Teilung schrumpfte die Kirchengemeinde Eppenhausen auf ihren einstigen Kernteil Eppenhausen zusammen, von dem sie jedoch vorher schon und auch später noch Gebiete an andere Kirchengemeinden abtreten musste.Die Dreifaltigkeitsgemeinde Eppenhausen kann im Verhältnis zu den drei anderen 1964 ausgepfarrten Gemeinden Emst, Halden und Holthausen als Muttergemeinde betrachtet werden, da Eppenhausen jahrzehntelang das Zentrum der älteren Kirchengemeinde bildete. Die Aktenbestände der älteren Kirchengemeinde wurden auch hier gelagert. Die Teilung der Kirchengemeinde wird im Findbuch gleich zu Anfang durch entsprechende Akten sichtbar. Der Bestand der älteren Kirchengemeinde lässt sich anhand der Aktenlaufzeiten und Altsignaturen gut erschließen.Er umfasst die Akten bis ungefähr 1966/67, da noch bis 1967 eine gemeinsame Verwaltung zwischen Eppenhausen und den inzwischen selbstständigen Tochtergemeinden bestand und es somit sowohl personelle als auch institutionelle Kontinuitäten gab. Die Aktenordnung für den Bestand der älteren Kirchengemeinde Eppenhausen belegt die Existenz von 41 Aktenordnern. Bis auf 4 Ordner konnten alle in das Archiv der Dreifaltigkeitsgemeinde übernommen werden. In Eppenhausen nicht mehr vorhanden sind die Akten zur 2. und 3. Pfarrstelle Emst und Halden sowie die zur Kirche und zum Gemeindeheim Emst und die zur Kirche und zu den Kirchengrundstücken in Halden.Hier muss angenommen werden, dass sich diese Akten entweder bei den neuen Kirchengemeinden Emst und Halden oder beim Gesamtverband evangelischer Kirchengemeinden Hagen befinden. Dieser hat 1967 die Verwaltung der neuen Gemeinden übernommen.Die Dreifaltigkeitsgemeinde Eppenhausen hat sich dagegen bis heute eine Teilselbstständigkeit in ihrer Verwaltung bewahrt. Zwar wurde 1974 ihre Kassen- und Personlverwaltung ebenfalls durch den Gesamtverband übernommen, aber die Gemeinde verfügt noch über ein eigenes Gemeindebüro mit Gemeindesekretärin. In der älteren Aktenordnung nicht verzeichnet und auch im Eppenhauser Archiv nicht vorhanden sind Akten zum Kirchbau und zum Bau des Gemeindekomplexes in Holthausen. Hierzu gilt das gleiche wie in Bezug auf Emst und Halden.Die ältere Aktenordnung bestand in der Vergabe von Oberbegriffen für die einzelnen Aktenordner. Diese wurden aus folgenden Bereichen gebildet: Kirchliche Gremien, Personalangelegenheiten, Gemeindeleben, Schulische Angelegenheiten, Organisation und Verfassung, Haushalts- und Kassenwesen, Vermögensverwaltung, Bauangelegenheiten.Die Aktenordner waren 1- 41 durchnummeriert. Beispiel: 1 = Landeskirchenamt, 2 = Superintendentur und Kreissynode, 5 = 1. Pfarrstelle, 32 = Kirche EppenhausenEin Stichwortverzeichnis gab lückenhaft Auskunft über den Inhalt der Akten.Die einzelnen Aktenordner enthielten fast immer mehrere Sachgebiete bzw. Akten, die häufig durch Registerblätter voneinander getrennt waren, so dass hier Aktentrennungen vorgenommen werden mussten und konnten. Dabei wurde jedoch darauf geachtet, keine Zusammenhänge zu zerstören. Der Umfang der Aktenordner und die insgesamt unzureichende Aufschlüsselung ihrer Inhalte führten bei der Neuverzeichnung dazu, dass manche Akten immer noch ziemlich umfangreich sind. Dem wurde bei ihrer Erschließung im Findbuch Rechnung getragen, weshalb sie machmal zu ausführlich erscheinen mag. Gleichwohl konnte nur so gewährleistet werden, dass auch alle wichtigen Temenbereiche und Dokumente über den Aktentitel hinaus wiedergefunden werden können. Der ebenfalls in diesem Findbuch verzeichnete Teilbestand der Dreifaltigkeitsgemeinde ist in keiner Aktenordnung aufgeführt. Erst für die im 2. Findbuch verzeichneten Akten gibt es einen Registraturplan. Das Schriftgut dieses Teilbestandes war meistens nur grob und ziemlich ungeordnet unter einem Oberbegriff in die Aktenordner abgelegt worden. So befanden sich beispielsweise in einem Ordner mit der Aufschrift "Prebyterium" Einladungen zu Presbyteriumssitzungen, Presbyteriumsprotokolle, Presbyteriumsbeschlüsse und umfangreiches Material zu den verhandelen Themen. Da es mehrere solcher Ordner zu Presbyteriumsangelegenheiten gab, die offensichtlich von verschiedenen Presbyterm angelegt wurden, ließ sich nicht verhindern, dass es bei der Aktenverzeichnung zu Wiederholungen kam. Erschwerend kam hinzu, dass viele Akten erst nach und nach gefunden wurden, als bereits ein großer Teil schon verzeichnet war.Die Ordnung der Archivalien erfolgte nach dem vom westfälischen Landeskirchenamt erstellten Klassifikationsschema. Die Verzeichnung der Akten erfolgte nach dem "Numerus-Currens-Prinzip". Nach der Klassifikation erhielten die Akten ihre endgültige Signatur.Die alten Aktentitel mussten häufig ergänzt oder präzisiert werden. Gelegentlich wurde auch ein neuer Aktentitel vergeben, da der alte Aktentitel nur sehr ungenau den Inhalt der Akte wiedergab.Kassiert wurde nur Schriftgut nach 1950, darunter Mehrfachausführungen und Kopien von Schriftstücken ohne Zusatzinformationen, Fom- und Merkblätter, alte Rechnungen (keine Baurechnungen) und Rechnungsbelege, Bestellungen, Prospekte und Reklame, Rundschreiben allgemeiner und belangloser Art. Ergänzt durch Aktenmaterial des Konsistoriums aus den Archiven der Evangelischen Landeskirche von Westfalen in Bielefeld ist die Geschichte der Kirchengemeinde Eppenhausen von ihrer Gründung bis zu ihrer Teilung sehr gut dokumentiert. Insbesondere die Aufzeichnungen im alten Lagerbuch vermitteln einen wertvollen Einblick in das Gemeindegeschehen bis Ende der 50er Jahre. Gut dokumentiert ist u.a. die Zeit des akuten Kirchenkampfes in Eppenhausen von 1938 - 1943.Wer sich einen ersten detaillierten Überblick über die Gemeindegeschichte bis 1964 verschaffen möchte, der sei auf die 1995 erschienene Chronik der Kirchengemeinde Eppenhausen verwiesen. Hier findet er auch weitere Quellen- und Literaturangaben. Ein Nachfolgeband zur neueren Gemeindegeschichte ist zum 100-jährigen Jubiläum der Kirchengemeinde Eppenhausen 1999 geplant.Aus den Akten besonders herauszuheben sind vor allem die Personalakten der Pfarrer und Hilfsprediger bis 1971, die Zeugnis ablegen von den Problemen mit der Besetzung der Pfarrstelle Eppenhausen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Person und das Wirken des ehemaligen Deutsche Christen-Pfarrers Dechow. Den größten Anteil an diesem ersten Bestand der Gemeindeakten stellen Presbyteriums-, Personal- und Bauakten, vor allem zum Wiederaufbau der Eppenhauser Kirche. Aber auch das Gemeindeleben ist aktenmäßig relativ gut erschlossen. Bei den kirchlichen Vereinen liegt der Schwerpunkt in diesem Findbuch auf der Frauenhilfe und den Kirchenchören. Zur Jugendarbeit gibt es dagegen nur wenig Material.Zum Schluss noch einige Hinweise zur Benutzung des Archivs. Die Verzeichnung der Aktenbestände in zwei Findbüchern macht es notwendig, insbesondere bei der Suche nach Akten ab Mitte der 60er Jahre in beiden Findbüchern nachzuschauen. Obwohl der ältere Bestand hauptsächlich in diesem Findbuch verzeichnet ist, können ältere Akten, vornehmlich aus den 50er Jahren auch noch im 2. Findbuch verzeichnet sein. Bei der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Thema empfiehlt es sich, auch andere als die naheliegendsten und durch den Aktentitel dementsprechend ausgewiesenen Akten in Betracht zu ziehen. Auch wenn ein Aktentitel scheinbar keinen unmittelbaren Bezug zu dem Gesuchten aufweist, so kann der Erschließungsvermerk vielleicht wertvolle Hinweise geben. Besonders informativ sind generell die Presbyteriumsakten.Das Personenstandsregister am Ende des Findbuchs soll die Suche erleichtern, bezieht sich aber nur auf Personenangaben* in den Erschließungsvermerken der Akten, d.h., die Personen können auch in anderen Akten erwähnt sein, auch wenn sie dort in den Erschließungsvermerken nicht explizit aufgeführt sind. Ich habe mich aber bemüht, in wichtigen Personalangelegenheiten, Auseinandersetzungen, Entscheidungen, Stellungnahmen etc. die beteiligten Personen in den Erschließungsvermerken anzuführen. Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.Jeder Archivbenutzer ist verpflichtet, die Schutzfristen sowie allgemein die Benutzerordnung einzuhalten. Der behutsame Umgang mit den Akten sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Das Einnehmen von Mahlzeiten bei der Akteneinsicht ist nicht gestattet. Die Schriftstücke dürfen aus ihrer Aktenheftung nicht herausgenommen werden. Der Herausgeber des Archivmaterials, in der Regel der Gemeindepfarrer oder die Gemeindesektretärin, hat dafür Sorge zu tragen, dass nicht mehr als ein Archivkarton ausgegeben wird. Ebenso obliegt ihm die Überprüfung der ordnungsgemäßen Rückgabe der Archivalen. Für die Benutzung des Archivs sind Gebühren zu entrichten (siehe Gebührenordnung).Datum: 12.01.1996Unterschrift: Hans JeruselCronik der Kirchengemeinde Eppenhausen:1896 : Kirchenpolitsche Zusammenfassung der Dörfer Eppenhausen, Fley, Halden, Herbeck und Holthausen zum sogenannten "Lennebezirk"19. Nov. 1896 : Wahl Friedrich Koetters zum Hilfsprediger des Lennebezirks01. Dez.1899 : Auspfarrung des Lennebezirks aus der "Größeren Evangelischen Gemeinde Hagen" und Bildung der selbstständigen Kirchengemeinde EppenhausenFeb. 1900 : Berufung Koetters zum ersten Pfarrer der neuen Kirchengemeinde22. Sept.1901 : Gründung des Kirchenchors05. Dez.1901 : Einweihung der Eppenhauser Kirche1901/1902 : Fertigstellung des Pfarrhauses1912 : Einstellung einer Gemeindeschwester17. Sept.1912 : Gründung der Frauenhilfe1926 : Errichtung einer Hilfspredigerstelle16. Okt.1928 : Einweihung des GemeindehausesJuli1933 : Presbyteriumsmehrheit für "Deutsche Christen" nach den Kirchenwahlen19. Aug.1938 : Tod Pfarrer Koetters und Beginn der Auseinandersetzungen zwischen "Deutsche Christen" (DC) und "Bekennende Kirche " (BK) um die Wiederbesetzung der 1. und der neu zu errichtenden 2. Pfarrstelle09. Okt.1938 : Wahl des Deutsche Christen Pfarrers Dechow in die 1. Pfarrstelle Juni1939 : Bestätigung der Wahl Dechows07. Jan.1940 : Einführung des BK-Pfarrer Kruse in die 2. Pfarrstelle02. u. 04. Dez.1944 : Zerstörung der Eppenhauser Kirche bei Bombenangriffen13. Mai1945 : Amtsenthebung Dechows und der Deutsche Christen-PresbyterJuli1945 : Errichtung eines Kindergartens in Eppenhausen durch die Innere Mission1946: :Übernahme des Kindergartens in die Verwaltung der Kirchengemeinde und Errichtung eines Kindergartens in EmstSept. : Bildung des 3. Pfarrbezirks aus Halden, Fley und Herbeck1947 01. Sept. : Wiederbesetzung der vakanten 1. Pfarrstelle mit Walter Schaub1948Okt. 1948 : Wahl Dr. Wagners in die Pfarrstelle Halden14. April1952 : Einweihung der Kirche in HaldenApril1954 : Bildung des selbstständigen Seelsorgebezirks HolthausenMai : Einführung des Volksmissionars Stuckmann in die Predigerstelle Holthausen195405. Juni1955 : Einweihung der Gnadenkirche in Holthausen02. Okt. : Wiedereinweihung der Eppenhauser Kirche1955 06.Mai : Einweihung der Erlöserkirche in Emst1956 10. Dez. : Vollzug der Namensgebung "Dreifaltigkeitskirche" für die Kirche in 1961 Eppenhausen01. Jan. : Auspfarrung der ehemaligen Pfarrbezirke aus der Kirchengemeinde 1964 Eppenhausen und Bildung der neuen selbstständigen Kirchengemeinden: Dreifaltigkeit-Eppenhausen, Erlöser-Emst, Frieden-Halden und Gnaden- Holthausen 1967 : Aulösung der noch bestehenden gemeinsamen Verwaltung Eppenhausens und der Tochtergemeinden1969 : Einweihung des Kindergartenneubaus1974 : Übernahme der Kassen- und Personalverwaltung der Dreifaltigkeitsgemeinde durch den Gesamtverband1974 : Fertigstellung des neuen PfarrhausesEppenhausens Geistliche:Ältere Kirchengemeinde Eppenhausen 1899 - 1964:01. Friedrich Koetter, Pfarrer, April 1900 - 19.08.193802 Johannes Brünninghaus, Hilfsprediger, 1.12.1926 - 01.08.192803. Bruno Linde, Hilfsprediger, 01.11.1928 - 12.12.192804. Johannes Rübesam, Hilfsprediger, 12.12.1928 - Aug. 192905. Werner Hübner, Hilfsprediger, 01.11.1929 - Mitte Juni 193106. Friedrich Harre, Hilfsprediger, 01.07.1931 - 01.10.193307. Walter Zillessen, Hilfsprediger, 01.10.1933 - Mitte Dez. 193408. Johannes Kruse, Hilsprediger, 01.05.1935 - 15.08.1937, 2. Pfarrer, 07.01.1940 - 196409. Wilhelm Stratmann, Hilfsprediger, Juni.1938 - Sept. 193810. Hans Willms, Hilfsprediger, 20.09.1938 - Jan. 194011. Günther Dechow, 1. Pfarrer, 11.06.1939 - Mai 194512. Hugo Arnscheidt, Pfarrer in Dortmund-Scharnhorst und in Vertretung für Kruse, 16.05.1941 - Aug. 194213. Küpper, Pfarrer der reformierten Gemeinde Hagen und in Vertretung für Kruse, Aug. 1942 - 194614. Keßler, Vikarin, April 1946 - 1948?15. R. Gustav Wagner, Pfarrer in Halden, Okt. 1948 - 196416. Walter Schaub, Pfarrer in Eppenhausen, 01.09.1948 - Nov. 195117. Johannes Luhr, Hilfsprediger in Eppenhausen, 01.03.1952 - Juli 195218. Erich Koschützke, Pfarrer in Eppenhausen, 08.10.1952 - April 195319. Johannes Buschmann, Pfarrer in Eppenhausen, Jan 1954 - Sept. 195820. Willy Stuckmann, Volksmissionar und Prediger in Holthausen, Mai 1954 - 196421. Dr. Erich Schmalenberg, Hilfsprediger in Eppenhausen, 16.04.1958 - Okt. 195922. Heinrich Schmidt, Pfarrer In Eppenhausen, April 1960 - 1971Dreifaltigkeitsgemeinde Eppenhausen:1. Heinrich Schmidt2. Bethmann, Pfarrer in der Zeit der Pfarrstellenvakanz, 1971 - 19723. Wolfgang Lohmann, Pfarrrer, Juni 1972 - Mai 19934. Stein, Pastorin im Hilfsdienst, 1985 - 19865. Im Schlaa, Vikarin, 1987 - 19906. Bamberg, Pastorin im Hilfsdienst, 1993 - 19957. Volker Schubert, Pfarrer seit Okt. 1993
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.