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Bekanntmachung von Zollverordnungen
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E 404 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden >> 2. Amtskolleg und Amt Siegen, Amt Hilchenbach, Amt Netphen >> 2.1. Amtskolleg und Amt Siegen >> 2.1.8. Münze, Markt, Zoll
(1759) 1779-1789, 1810
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Zolltarif der Rentkammer zu Dillenburg vom 25.06.1789 für den herrschaftlichen Zoll im katholischen Landesteils Nassau-Siegens (Druck); Verordnungen der Landesregierung zu Dillenburg betreffend die Überprüfung von Einwohnern aus Anweiler bei Landau durch die Zollbehörden wegen deren häufiger Besuche von Märkten im Nassauischen zwecks Aufkaufs von Schreinen und wegen eines kaiserlichen Privilegs in Sachen Zollfreiheit (1779); Bestellung des Tilmann Creuz zu Niederschelden zum Erheber des herrschaftlichen Zolls und Aufforderung zur Meldung aller Wirte und Krämer in den Gemeinden (1786); Wiederholung der Anwendung der Regierungsverordnung vom 11.01.1759 betreffend die Zolldefraudationsstrafen (1781); Bekanntmachung der Rentkammer zu Dillenburg betreffend die weitere Zollerhebung zwischen Kurmainz und Nassau-Dillenburg aufgrund des Nichtzustandekommens einer Zollfreiheit (1784); Anweisung der Rentkammer zu Dillenburg an das Amtskollegium zu Siegen wegen der Pflicht der Wirte und Krämer im Amt der vier Dorfschaften zur Anzeige ihrer akzisebaren Waren und Getränke bei den Ortsvorstehern (1786); Bekanntgabe von Bekanntmachungen des Generalzolladministrators David zu Düsseldorf vom 18.04.1810 und 26.04.1810 betreffend die Erläuterung und Verbesserung von Artikeln der Zollordnung für das Großherzogtum Berg vom 11.01.1809 (1810). Korrespondenten u.a.: Dapping (Dillenburg), von Preuschen (Dillenburg), Heusler (Dillenburg), Amtmann Trainer (Siegen), J. H. Krämer (Siegen).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.