Ehebruchsachen
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 III Bü 417
2/06/14
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, PL 20 III Gutsarchiv Unterdeufstetten: Gutsverwaltung 1761-1848
Gutsarchiv Unterdeufstetten: Gutsverwaltung 1761-1848 >> Teil 1: Unterlagen der Gutsverwaltung >> V. HOHEITLICHE AUFGABEN >> 3. Gerichtliche Angelegenheiten >> 3.2 Ehesachen und Unzucht
1775-1796
Enthält: 1. Ehebruch des Jacob Weidig mit Rosina Schmid, 1775; - 2. Schwängerung der Marianne Hintersteif, 1776; - 3. Untersuchung gegen Michael Mezger und Anna Maria Sturm wegen angeblichen Ehebruchs, 1785; - 4. Übergriffe des Nikolaus Weidmann gegen die Frau des Jacob Hürbringer, 1786; - 5. Untersuchung gegen Johann Georg Bügler und Regina Wiedenmann wegen doppelten Ehebruchs, 1786; - 6. Untersuchung gegen Johann Wendel und Anna Maria Hauber wegen Ehebruch, 1787; - 7. Untersuchung gegen Friedrich Glöckler wegen Unzucht, 1792; - 8. Klage der Rosina Schneider gegen ihren Mann wegen Körperverletzung, 1793; - 9. Untersuchung gegen Balthas Wörner wegen Unzucht, 1793; - 10. Untersuchung gegen Barbara Blümlein, Matthias Lechler und Friedrich Glöckler wegen Unzucht und Ehebruch, 1794; - 11. Untersuchung gegen den Juden Koppel Jacob von Niederwern wegen verschiedener Delikte u.a. Bigamie, Diebstahl, 1794-1795; - 12. Unzucht der Regine Jergler mit einem französischen Kriegsgefangenen, 1796
1 Bü
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:34 MEZ
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- Deposita, nichtstaatliche Archive und Nachlässe (Tektonik)
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- Teil 1: Unterlagen der Gutsverwaltung (Gliederung)
- V. HOHEITLICHE AUFGABEN (Gliederung)
- 3. Gerichtliche Angelegenheiten (Gliederung)
- 3.2 Ehesachen und Unzucht (Gliederung)