Familie von Bötticher (Bestand)
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NLA WO, 194 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
1566-1918
Enthält: Einzelne Familienmitglieder (u.a. Geheime Räte) betr.; Briefe, u.a. von C. F. Gellert, Prof. Gärtner) 1680-1896; Familiensachen; Lehens- u. Gütersachen: Asseburger Lehen, Güter in Klein Denkte, Heimburg, Helmstedt, Lauingen, Linden, Neindorf, Kissenbrück, Sierße, Wendessen 1566-1918
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem Konsistorialsekretär Zacharias Bötticher (1589-1646) beginnt der Zweig der 'von Bötticher', um den es sich hier handelt. Justus Siegfried Bötticher und sein Vetter Joachim Justus Bötticher wurden am 3. März 1717 in den rrmäß. Reichsadelsstand aufgenommen. Der Neffe des Justus Siegfried, nämlich Siegfried Justus Bötticher, wurde am 20. März 1736 ebenfalls in den Reichsadelsstand erhoben.
Die Familie von Bötticher war im Erbbesitz des Ritterguts Linden. Das Wappen ihres Zweiges, der hauptsächlich im Raum zwischen Braunschweig und dem Harz (Helmstedt, Wolfenbüttel, Clausthal, Blankenburg, Braunschweig, Heimburg, Lesse, Wendessen und Linden) ansässig war, ist charakterisiert durch "eine aufsteigende blaue Spitze, darin auf grünem Hügel ein natürlicher Eichenstamm mit zwei gestümmelten Ästen und je einem Blatt, gespalten, rechts in Silber eine rote Rose, links in Gold ein schwarzer Balken; auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein natürlicher Pfauenwedel." (GhdA 1972,I, S.478)
Die von Bötticher waren lange Zeit mit dem Amt des Geheimen Rates am herzöglich-braunschweigischen Hof betraut. Einige Söhne studierten in Helmstedt. Der Jurist Johann Heinrich Bötticher (1638-1695) und der Mediziner Andreas Julius von Bötticher (1672-1719) waren an der dortigen Universität Professoren.
Stand: September 2013
Bestandsgeschichte: Die Akten wurden dem damaligen Landeshauptarchiv am 8. Juni 1932 zusammen mit zahlreichen Urkunden (jetzt im Bestand 123 Urk) von Polizei-Präsident a.D. A. v. Bötticher aus Magdeburg übergeben.
Der Nachlass enthält Archivalien im Zeitrahmen vom 16. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, wobei der Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jahrhundert liegt. Neben personenbezogenen Akten finden sich in diesem Bestand handschriftliche Ahnentafeln, Schriftgut zur Verwaltung der Nachlässe verstorbener Familienangehöriger und zu Erbstreitigkeiten mit verschwägerten Familien sowie Unterlagen zu den Gütern der Familie.
Das von Dr. Voges im Jahre 1933 verfasste Findbuch wurde im August 2013 von der Praktikantin Teresa Traupe abgeschrieben. Sie verfasste auch maßgeblich die Ausführungen zur Familiengeschichte.
Stand: September 2013
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2013)
Bearbeiter: Teresa Traupe (2013)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
Geschichte des Bestandsbildners: Mit dem Konsistorialsekretär Zacharias Bötticher (1589-1646) beginnt der Zweig der 'von Bötticher', um den es sich hier handelt. Justus Siegfried Bötticher und sein Vetter Joachim Justus Bötticher wurden am 3. März 1717 in den rrmäß. Reichsadelsstand aufgenommen. Der Neffe des Justus Siegfried, nämlich Siegfried Justus Bötticher, wurde am 20. März 1736 ebenfalls in den Reichsadelsstand erhoben.
Die Familie von Bötticher war im Erbbesitz des Ritterguts Linden. Das Wappen ihres Zweiges, der hauptsächlich im Raum zwischen Braunschweig und dem Harz (Helmstedt, Wolfenbüttel, Clausthal, Blankenburg, Braunschweig, Heimburg, Lesse, Wendessen und Linden) ansässig war, ist charakterisiert durch "eine aufsteigende blaue Spitze, darin auf grünem Hügel ein natürlicher Eichenstamm mit zwei gestümmelten Ästen und je einem Blatt, gespalten, rechts in Silber eine rote Rose, links in Gold ein schwarzer Balken; auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein natürlicher Pfauenwedel." (GhdA 1972,I, S.478)
Die von Bötticher waren lange Zeit mit dem Amt des Geheimen Rates am herzöglich-braunschweigischen Hof betraut. Einige Söhne studierten in Helmstedt. Der Jurist Johann Heinrich Bötticher (1638-1695) und der Mediziner Andreas Julius von Bötticher (1672-1719) waren an der dortigen Universität Professoren.
Stand: September 2013
Bestandsgeschichte: Die Akten wurden dem damaligen Landeshauptarchiv am 8. Juni 1932 zusammen mit zahlreichen Urkunden (jetzt im Bestand 123 Urk) von Polizei-Präsident a.D. A. v. Bötticher aus Magdeburg übergeben.
Der Nachlass enthält Archivalien im Zeitrahmen vom 16. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, wobei der Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jahrhundert liegt. Neben personenbezogenen Akten finden sich in diesem Bestand handschriftliche Ahnentafeln, Schriftgut zur Verwaltung der Nachlässe verstorbener Familienangehöriger und zu Erbstreitigkeiten mit verschwägerten Familien sowie Unterlagen zu den Gütern der Familie.
Das von Dr. Voges im Jahre 1933 verfasste Findbuch wurde im August 2013 von der Praktikantin Teresa Traupe abgeschrieben. Sie verfasste auch maßgeblich die Ausführungen zur Familiengeschichte.
Stand: September 2013
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2013)
Bearbeiter: Teresa Traupe (2013)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: ja
1,6
Bestand
Literatur: Bötticher (1717, 1736), in: Genealogisches Handbuch des Adels (1972, Bd. 53 der Gesamtreihe), Adelslexikon Bd I: A-Bon, S. 478.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ