Kläger: Jakob Elers in Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati cum clausula; Verlängerung der Verpachtung der Kuhmühle (Köhmühle) vor Hamburg an den Kläger durch die Kämmereiverordneten oder Entschädigungszahlungen für die vom Kläger auf der Kuhmühle errichtete Pulvermühle nach Taxierung durch unparteiische Sachverständige
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Kläger: Jakob Elers in Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Mandati cum clausula; Verlängerung der Verpachtung der Kuhmühle (Köhmühle) vor Hamburg an den Kläger durch die Kämmereiverordneten oder Entschädigungszahlungen für die vom Kläger auf der Kuhmühle errichtete Pulvermühle nach Taxierung durch unparteiische Sachverständige
211-2_E 22
E 1008
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> E
1628-1651
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Conrad Blaufelder. Beklagter: Dr. Georg Goll.- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1649-1651.- Darin: Aktenstücke aus dem Prozess des Klägers mit der Kämmerei vor dem Rat 1645-1648; 2 Verträge über die Verpachtung der Kuhmühle durch die Kämmereiverordneten an den Kläger für die Jahre 1628-1646 und 1646-1651; Taxierung des Wertes der von dem Kläger auf der Kuhmühle errichteten Pulver- und Walkmühle durch unparteiische Sachverständige.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11098 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ