7/7,2 [Nr. 5]: Beihilfe für die brandenburgischen Geistlichen
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(Neusch. Nr. 5-5c) Euting 7/7 II Nr. 24
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 6. Beiträge und Kollekten für Brand- und Wetterschaden, Kirchenbau (1575-1807) >> Beiträge und Collekten, Fasz. II: Nr. 1-52
1761
Enthält: 15-16v: Brandenburgisches Oberkonsistorium (J. P. Süssmilch, J. M. Coppen, R. Baumgarten, J. S. Hecker) an (Joh. Heinr. Rieger, Hofkaplan in Stuttgart), Berlin 20.2.1761: Der Russeneinfall schuf große Not unter den Geistlichen in Brandenburg; mit einer ersten Sammlung unter Oberkonsistorialrat Arnold konnten einzelnen betroffenen Predigern Beihilfen von 20 - 25 Talern gereicht werden; eine zweite würde in die Neumark, nach Pommern und Schlesien verteilt; Bitte, im Stillen vertraute Prediger zu unterrichten und den eingegangenen Betrag an Oberkonsistorialrat Arnold einzuschicken. A.; Bl. 17-19: Karl Heinr. Rieger, Hofkaplan, an Prorektor prof. med. Phil. Friedr. Gmelin, St. 13.5.1761: Beiliegend die Bitte des Oberkonsistoriums Berlin (Nr. 5 Neusch.). Wegen der gebotenen Stille mache er keine förmliche Supplik an den Senat. e.; Bl. 20-21: Prorektor Phil. Friedr. Gmelin an den Senat (Umlauf), 3.7.1761: Er schlage vor: 50 fl. für die brandenburgischen Geistlichen. e. Vota: 15 fl. ex fisco Academico. Die Juristenfkultät (Dekan Joh. Friedr. Mögling) und Prof. Christ. Friedr. Schott u. a. wollen weitere 50 fl. ex Lazaretho; Gottfr. Ploucquet u. a. lehnen das ab; alle sind für Geheimhaltung.; Bl. 22-22v: Hofkaplan Karl Heinr. Rieger an Prorektor Phil. Friedr. Gmelin, St. 9.6.1761: Dank für die 50 fl. e.
Akte
Beiträge und Collekten, Fasz. II: Nr. 1-52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
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- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 6. Beiträge und Kollekten für Brand- und Wetterschaden, Kirchenbau (1575-1807) (Gliederung)
- Beiträge und Collekten, Fasz. II: Nr. 1-52 (Archivale)