Nachlass Prof. Dr. Wolfgang Eber (*1939 +2021) (Bestand)
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28212
Universitätsarchiv Oldenburg (Archivtektonik) >> Aufbau des Archivs >> 2 Universität Oldenburg >> 28 Vereinigungen, Thematische Sammlungen und Personen >> 282 Personen
1946 - 2020
Geschichte des Bestandsbildners: Wissenschaftlicher Werdegang:
1. Göttingen
Lehramtsstudium SS 1959 an der TU Hannover mit den Fächern Biologie und Chemie. Fortsetzung ab WS 1959/60 an der Universität Göttingen mit den Fächern Latein und Biologie. Staatsexamen 1966. Staatsexamensarbeit: "Die Pflanzengesellschaften der Keuperhügel im Leinetal bei Göttingen".
1966 - 1972 Mitarbeit am Sollingprojekt, dem deutschen Beitrag zum Internationalen Biologischen Programm (1966 - 1969 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektleiters Prof. Dr. Heinz Ellenberg). Arbeitsgebiete: Lichtklima der Wälder sowie Struktur, Phänologie und Stoffproduktion der Krautschicht der Wälder der Projektflächen.
Parallel dazu Promotionsstudium mit den Fächern Botanik, Zoologie und Bodenkunde, Dissertation bei Prof. Dr. Heinz Ellenberg mit dem Thema: "Über das Lichtklima von Wäldern bei Göttingen und sein Einfluss auf die Bodenvegetation". Promotion 1970 in Göttingen zum Dr. rer. nat.
2. Berlin
1969 - 1974 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Angewandte Botanik der TU Berlin. Lehre: Botanikausbildung für die Studiengänge Landwirtschaft, Gartenbau und Landschaftsplanung. Beteiligung am Projektstudium. Forschung: Stadtvegetation, Vegetation von Kleingewässern, wissenschaftlicher Naturschutz. 1974 Habilitation für das Fachgebiet: "Ökologie, insbesondere Pflanzenökologie".
3. Oldenburg
1.9.1974 Dienstantritt als Professor in Oldenburg
Ämter:
Leiter des Botanischen Gartens (Juni 1975 bis )
Dekan des Fachbereichs Biologie (1987 - 1988, 1992 - 1993)
Lehrveranstaltungen:
a) Vorlesungen:
1975 - 1983 Einführung in die Ökologie
1979 - 1981 Pflanzenökologie
1982 - 1984 Vegetation Europas
1985 - 1987 Vegetation Mitteleuropas
1985 - 1999 Allgemeine Botanik (Grundvorlesung)
1986 - 1999 (Populationsbiologie der Pflanzen)
1992 - 2004 (Ökologische Pflanzenmorphologie)
1989, 1999 - 2004 Evolution und Systematik der Pflanzen (Grundvorlesung)
1999 - 2004 Anatomie und Morphologie der Pflanzen (Grundvorlesung)
b) Übungen und Praktika
Bestimmungsübungen für Anfänger
Bestimmungsübungen für Fortgeschrittene
Botanisches Anfängerpraktikum
Fortgeschrittenenpraktikum Populationsbiologie/Vegetationskunde
Ökomorphologisches Vertiefungspraktikum
c) Exkursionen
eintägige Exkursionen für Anfänger und Fortgeschrittene
große Exkursionen nach Schwedisch-Lappland und Sardinen sowie an den Gardasee
Forschung:
Flora und Vegetation des Weser-Ems-Gebietes und deren Schutz (Leitung der Regionalstelle Oldenburg der Floristischen Kartierung Deutschlands)
Populationsbiologie: Baupläne und klonales Wachstum (vegetative Vermehrung)
Ökologische Anatomie als Verbindung von Anatomie, Ökologie und Vegetationskunde; dazu Aufbau einer Sammlung von Semidünnschnitten von Pflanzenorganen, die Anpassungen an extreme Lebensräume zeigen. Die Sammlung besteht aus über 5000 Präparaten von über 800 Pflanzenarten aus ca. 240 Pflanzenfamilien aller Erdteile. Das Material stammt überwiegend von zahlreichen Exkursionen und wurde durch Material aus botanischen Gärten ergänzt.
Buchveröffentlichung: W. Eber (2001): Die Pflanzenwelt im Oldenburger Land. Oldenburger Forschungen NF Band 16. Isensee Verlag, Oldenburg.
Bestandsgeschichte: Am 03.02.2022 wurden dem Universitätsarchiv zwei Kartons mit zum größten Teil losen Unterlagen übergeben. Im Laufe des Jahres wurden die Unterlagen verzeichnet, entmetallisiert und neu verpackt. Die Klassifikation entspricht der Muster-Klassifikation für Vorlässe/Nachlässe des Universitätsarchivs Oldenburg.
1. Göttingen
Lehramtsstudium SS 1959 an der TU Hannover mit den Fächern Biologie und Chemie. Fortsetzung ab WS 1959/60 an der Universität Göttingen mit den Fächern Latein und Biologie. Staatsexamen 1966. Staatsexamensarbeit: "Die Pflanzengesellschaften der Keuperhügel im Leinetal bei Göttingen".
1966 - 1972 Mitarbeit am Sollingprojekt, dem deutschen Beitrag zum Internationalen Biologischen Programm (1966 - 1969 als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projektleiters Prof. Dr. Heinz Ellenberg). Arbeitsgebiete: Lichtklima der Wälder sowie Struktur, Phänologie und Stoffproduktion der Krautschicht der Wälder der Projektflächen.
Parallel dazu Promotionsstudium mit den Fächern Botanik, Zoologie und Bodenkunde, Dissertation bei Prof. Dr. Heinz Ellenberg mit dem Thema: "Über das Lichtklima von Wäldern bei Göttingen und sein Einfluss auf die Bodenvegetation". Promotion 1970 in Göttingen zum Dr. rer. nat.
2. Berlin
1969 - 1974 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Angewandte Botanik der TU Berlin. Lehre: Botanikausbildung für die Studiengänge Landwirtschaft, Gartenbau und Landschaftsplanung. Beteiligung am Projektstudium. Forschung: Stadtvegetation, Vegetation von Kleingewässern, wissenschaftlicher Naturschutz. 1974 Habilitation für das Fachgebiet: "Ökologie, insbesondere Pflanzenökologie".
3. Oldenburg
1.9.1974 Dienstantritt als Professor in Oldenburg
Ämter:
Leiter des Botanischen Gartens (Juni 1975 bis )
Dekan des Fachbereichs Biologie (1987 - 1988, 1992 - 1993)
Lehrveranstaltungen:
a) Vorlesungen:
1975 - 1983 Einführung in die Ökologie
1979 - 1981 Pflanzenökologie
1982 - 1984 Vegetation Europas
1985 - 1987 Vegetation Mitteleuropas
1985 - 1999 Allgemeine Botanik (Grundvorlesung)
1986 - 1999 (Populationsbiologie der Pflanzen)
1992 - 2004 (Ökologische Pflanzenmorphologie)
1989, 1999 - 2004 Evolution und Systematik der Pflanzen (Grundvorlesung)
1999 - 2004 Anatomie und Morphologie der Pflanzen (Grundvorlesung)
b) Übungen und Praktika
Bestimmungsübungen für Anfänger
Bestimmungsübungen für Fortgeschrittene
Botanisches Anfängerpraktikum
Fortgeschrittenenpraktikum Populationsbiologie/Vegetationskunde
Ökomorphologisches Vertiefungspraktikum
c) Exkursionen
eintägige Exkursionen für Anfänger und Fortgeschrittene
große Exkursionen nach Schwedisch-Lappland und Sardinen sowie an den Gardasee
Forschung:
Flora und Vegetation des Weser-Ems-Gebietes und deren Schutz (Leitung der Regionalstelle Oldenburg der Floristischen Kartierung Deutschlands)
Populationsbiologie: Baupläne und klonales Wachstum (vegetative Vermehrung)
Ökologische Anatomie als Verbindung von Anatomie, Ökologie und Vegetationskunde; dazu Aufbau einer Sammlung von Semidünnschnitten von Pflanzenorganen, die Anpassungen an extreme Lebensräume zeigen. Die Sammlung besteht aus über 5000 Präparaten von über 800 Pflanzenarten aus ca. 240 Pflanzenfamilien aller Erdteile. Das Material stammt überwiegend von zahlreichen Exkursionen und wurde durch Material aus botanischen Gärten ergänzt.
Buchveröffentlichung: W. Eber (2001): Die Pflanzenwelt im Oldenburger Land. Oldenburger Forschungen NF Band 16. Isensee Verlag, Oldenburg.
Bestandsgeschichte: Am 03.02.2022 wurden dem Universitätsarchiv zwei Kartons mit zum größten Teil losen Unterlagen übergeben. Im Laufe des Jahres wurden die Unterlagen verzeichnet, entmetallisiert und neu verpackt. Die Klassifikation entspricht der Muster-Klassifikation für Vorlässe/Nachlässe des Universitätsarchivs Oldenburg.
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.02.2026, 08:13 MEZ