7/12,3 [Nr. 101,6]: Antrag auf Meister- und akademisches Bürgerrecht für den Sohn und Bestätigung unter den festgesetzten Bedingungen durch die Universität
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(Neusch. Nr. 237)
UAT 7/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II)
Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) >> 9. Buchbinder (1575-1810) >> Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105
1793
Enthält: Bl. 579-480v: Verhandlungsprotokoll vor der Meisterschaft der Buchbinder, Tübingen 28.5.1793: Gottl. Friedr. Eisenbach übergibt seinem ältesten Sohn Georg Friedr. Eisenbach seine Werkstatt und erbittet für diesen das Meisterrecht; in der Werkstatt dürfen nur 3 Personen, nämlich Vater, Sohn und 1 Geselle oder Lehrling arbeiten; Vater und Sohn verzichten darauf, eine besondere Werkstatt zu beantragen. Uss. von Gottl. Friedr. und Georg Friedr. Eisenbach. Unter dieser Vorraussetzung erlaubt die Meisterschaft dem Gottl. Friedr. Eisenbach, für seinen Sohn von der Universität das akademische Bürgerrecht zu erbitten. Uss. von Obermeister Joh. Friedr. Payer und Beisitzer Joh. Ehrenreich Hahn. Bl. 480v: Bestätigung unter der Bedingung, dass die Werkstatt gemeinschaftlich ist und der Sohn nach dem Tod des Vaters die Mutter unterhält, durch Prorektor (Christian Friedr.) Snurrer (nur Us. e.), 20.6.1793.
Akte
UAT 7/12,3 [Nr. 101,1-10]: Vertrag zwischen dem Buchbinder Gottlieb Friedrich Eisenbach und seinem ältesten Sohn Georg Friederich Eisenbach über die Führung der Werkstatt.
Eisenbach, Georg Friedrich (geb. um 1776)
Eisenbach, Gottlieb Friedrich (geb. um 1725)
Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
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- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (II) (Bestand)
- 9. Buchbinder (1575-1810) (Gliederung)
- Buchbinder, Fasz. III: Nr. 83-105 (Archivale)