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Sammlung verschiedener Dokumente zur Geschichte des Hochstifts Münster
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Enthaeltvermerke: Enthält: Verpachtung des Hauses Ramsdorf und der Königsmühle bei Bocholt an den Amtmann von Bocholt, Wennemar von Heiden und dessen Witwe, 1557-1577; Streitigkeiten zwischen dem Amtmann von Stromberg und der Familie Wendt von Crassenstein wegen der Jurisdiktion, 1543-1670; Prozesse gegen die Inspektoren der Plönniesschen Studienstiftung, 1744-1755; Besoldungsregister der Offiziere und Unteroffiziere im Amt Sassenberg, 1601; Schatzungsmatrikel und monatliches Schatzungsregister der Ämter des Stiftes Münster mit Angabe der adligen und freien Häuser, 18. Jh.; Verzeichnis der Kirchspiele und Bauerschaften der Ämter Rheine und Bevergern, welche wegen der Säkularisation außerhalb des Bistums Münster liegen, 1802; Verzeichnis der Archidiakonate der Diözese Münster, Ende 18. Jh.
Sammlungsregistraturbildner
Sachakte
Wendt von Crassenstein
vom Heiden, Wernemar
Ramsdorf, Hauses
Stromberg
Sassenberg, Amt
Rheine, Ämter
Bevergern,
Königsmühle bei Bocholt
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.