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Galerie Der Spiegel Köln, 1951 - 1960
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Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung
Archivale
A013_IV_072
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
Die Akte enthält die Geschäftskorrespondenz zwischen dem Kunsthändler Michael Hertz und der Galerie Der Spiegel (Köln) zwischen 1951 und 1960. Vorwiegend handelt es sich dabei um Lieferscheine, Empfangsbestätigungen, Werk- und Preislisten und Verkaufsverhandlungen. Ebenso ziehen sich mehrfach Zahlungserinnerungen durch die gesamte Korrespondenz. Besonders kritisch sind jene Mahnungen vom 21.11.1952, 12.12.1952 und 06.05.1957, in welchen Michael Hertz Herrn Stünke aufgrund seines „permanenten und unverhältnismäßig ausgedehnten Zahlungsverzugs“ mit Rechtsmitteln droht. Hertz sah sich gezwungen die Lieferungen an die Galerie Spiegel zeitweise einzustellen, was aus einem Brief vom 06.05.1957 hervorgeht.
In den Jahren 1952/ 53 findet zudem ein reger Briefwechsel über die Max Ernst-Ausstellung in der Mannheimer Kunsthalle, welche von Michael Hertz organisiert wurde, statt.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Aujourd´hui, Galerie: Brüssel
Gurlitt, Galerie Wolfgang: Berlin und Linz
Grabo-Stevensen, M.: Hamburg
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Hoffmann, Galerie Rudolf:
Kahnweiler, Daniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Lutz & Meyer, Galerie: Stuttgart
Maeght, Galerie: Paris
Springer, Galerie: Berlin
Stangl, Moderne Galerie Otto: München
enthält Künstler/innen:
Batz, Eugen
Baumeister, Willi
Berke, Hubert
Braque, Georges
Chagall, Marc
Coester, Otto
Desnoyer, Francois
Dix, Otto
El Lissitzky
Gauguin, Paul
Giacometti, Alberto
Gogh, Vincent van
Grosz, George
Heckel, Erich
Kandinsky, Wassily
Klee, Paul
Kollwitz, Käthe
Laurens, Henri
Lautrec, Henri Marie Raymond de Toulouse
Léger, Fernand
Macke, August
Maclet, Elisée
Manet, Édouard
Marquet, Albert
Masson, André
Matisse, Henri
Miró, Joan
Mourlot, Fernand
Nay, Ernst Wilhelm
Nolde, Emil
Picasso, Pablo Ruiz
Pissarro
Renoir
Rouault, Georges
Schmidt-Rottluff, Karl
Vlaminck, Maurice de
Winter, Fritz
Köhn, Dr. Heinz (ehem. Direktor des Museums Folkwang Essen)
Reidemeister, Prof. Leopold
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.