Gernolt von Heiningen, Bürger zu Kirchheim, verkauft der Klosterfrau Luckg von Tübingen und ihrer Schwester Tochterkind Luecklin um 100 lb h zwei Weinberge an der Ötlinger Halde bei der Esslinger Steige zu Kirchheim, genannt die Deschler, welche die Loettlin und Konrad Schendlin bauen, zwischen den Weingärten des Ott von Baldeck und des Hans von Lichtenstein.
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Gernolt von Heiningen, Bürger zu Kirchheim, verkauft der Klosterfrau Luckg von Tübingen und ihrer Schwester Tochterkind Luecklin um 100 lb h zwei Weinberge an der Ötlinger Halde bei der Esslinger Steige zu Kirchheim, genannt die Deschler, welche die Loettlin und Konrad Schendlin bauen, zwischen den Weingärten des Ott von Baldeck und des Hans von Lichtenstein.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 123
Archiv Kl. Kirchheim
7. B.
Nro. 86
288.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1410 Januar 15 (Mittwoch nach Hilarius)
Urkunden
Siegler: 1) Klaus Oettinger, Richter zu Kirchheim 2) -3) Die beiden Bürgen Cuentzlin Saffran und Ulrich von Heiningen, letzterer Vetter des A., beide B. zu Kirchheim
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 358
Anmerkungen: Bemerkung: Laut Siegelankündigung hätte auch der A. gesiegelt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 Sg.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 358
Anmerkungen: Bemerkung: Laut Siegelankündigung hätte auch der A. gesiegelt
Baldeck, Ott von
Heiningen, Ulrich von
Heiningen; Gernolt von
Lichtenstein, Hans von
Loettlin; die
Luecklin; Nichte der Luck von Tübingen
Oettinger, Klaus; Vogt
Saffran, Cuentzlin
Schendlin; Konrad
Tübingen, Luck von
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ