Universitätskellerei Sindelfingen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 549 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität >> Pflegen der Universität Tübingen
1535-1688
1. Zur Geschichte der Pflegen der Universität Tübingen: Die Pflegen der Universität Tübingen verwalteten den Außenbestitz der Universität, zogen die Einnahmen und Erlöse aus den Gütern ein und lieferten sie nach Tübingen ab. Die zentrale Wirtschafts- und Vermögensverwaltung war Sache des Universitätssyndicus, der einer aus vier Professoren bestehenden "Deputation" verantwortlich war. Die Aufsicht über die Pflegen übten Syndicus und Deputierte gemeinsam aus (vgl. Bestand A 274 Universität Tübingen). Außer in Feuerbach (heute Stadtteil von Stuttgart) gab es in Württemberg noch Universitätspflegen in Asch (heute Stadtteil von Blaubeuren im Alb-Donau Kreis), Brackenheim (Kreis Heilbronn), Eningen unter Achalm (Kreis Reutlingen), Grabenstetten (Kreis Reutlingen), Leonberg (Kreis Böblingen), Metzingen (Kreis Reutlingen), Mittelstadt (heute Stadt Reutlingen), Neckartailfingen (Kreis Esslingen), Ringingen (heute Gemeinde Erbach im Alb-Donau-Kreis), Sindelfingen (Kreis Böblingen), Untersielmingen (heute Stadt Filderstadt im Kreis Esslingen), (Stuttgart-)Weilimdorf und in Wolfenhausen (heute Gemeinde Neustetten im Kreis Tübingen). Überliefert sind jedoch nur die Pflegamtsregistraturen von Asch (A 543 L), Brackenheim (A 544 L), Feuerbach (A 545 L), Leonberg (A 546 L), Neckartailfingen (A 547 L), Ringingen (A 548 L) und Sindelfingen ( A 549 L). Literatur: Hans Ulrich Schwarz, Studien zur Wirtschafts- und Vermögensverwaltung der Universität Tübingen, Manuskript 1972 Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Altwürttembergisches Archiv, 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand A 549 L Universitätskellerei Sindelfingen wurde dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Jahr 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches übergeben (Az.: H. I. 11a; 1969). Die Bestände der Pflegen der Universität Tübingen (A 543 L-A 549 L) enthalten lediglich Reste der ehemaligen Pflegamtsregistraturen. Sie gelangten über die Kameralämter als Nachfolgebe- hörden in die staatlichen Archive. Weitere Überlieferungen der Tübinger Universitätskellerei Sindelfingen finden sich vor allem in den Beständen A 274 Universität Tübingen, A 303 Geistliche Rechnungen und H 104 Lager- und Haischbücher der Universität Tübingen. Die Bände von A 549 L (zwei Stück im Umfang von 0,1 lfd. m) waren bisher durch ein von Walter Bürkle 1967 erstelltes, handschriftliches Findbuch erschlossen. Ihre Nummern wurden beibehalten. Ihre Aufnahme wurde nach einer Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Verzeichnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert (vgl. Az. 7511 vom 2. 1. 1997). Sie erfolgte im November 2002 unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95 durch die Anwärterin Anja Richmann unter Anleitung der Unterzeichneten. Das bisherige Findbuch von W. Bürkle wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Verwendete Literatur: Stephanie Fuchs, Selbstzeugnisse aus Württemberg und angrenzenden Territorien aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Magisterarbeit an der Universität Stuttgart, 1999; Walther Pfeilsticker, Neues württembergisches Dienerbuch, Bd. 2, Stuttgart 1963. Stuttgart, im November 2002 Christine Bührlen-Grabinger
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand A 549 L Universitätskellerei Sindelfingen wurde dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart im Jahr 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches übergeben (Az.: H. I. 11a; 1969). Die Bestände der Pflegen der Universität Tübingen (A 543 L-A 549 L) enthalten lediglich Reste der ehemaligen Pflegamtsregistraturen. Sie gelangten über die Kameralämter als Nachfolgebe- hörden in die staatlichen Archive. Weitere Überlieferungen der Tübinger Universitätskellerei Sindelfingen finden sich vor allem in den Beständen A 274 Universität Tübingen, A 303 Geistliche Rechnungen und H 104 Lager- und Haischbücher der Universität Tübingen. Die Bände von A 549 L (zwei Stück im Umfang von 0,1 lfd. m) waren bisher durch ein von Walter Bürkle 1967 erstelltes, handschriftliches Findbuch erschlossen. Ihre Nummern wurden beibehalten. Ihre Aufnahme wurde nach einer Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Verzeichnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert (vgl. Az. 7511 vom 2. 1. 1997). Sie erfolgte im November 2002 unter Anwendung des Computerprogramms Midosa 95 durch die Anwärterin Anja Richmann unter Anleitung der Unterzeichneten. Das bisherige Findbuch von W. Bürkle wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Verwendete Literatur: Stephanie Fuchs, Selbstzeugnisse aus Württemberg und angrenzenden Territorien aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Magisterarbeit an der Universität Stuttgart, 1999; Walther Pfeilsticker, Neues württembergisches Dienerbuch, Bd. 2, Stuttgart 1963. Stuttgart, im November 2002 Christine Bührlen-Grabinger
2 Bände
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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