Johann Andreas Mosbach von Lindenfels Dompropst zu Mainz, Hans Friedrich Mosbach von Lindenfels Amtmann zu Gernsheim, Johann, Eberhart und Reinhart von Schwalbach, Dieterich von Hattstein und Philipp Rode verkaufen mit Bewilligung des Bischofs Dieterich von Worms und seines Domkapitels folgende von diesen bisher zu Lehen getragene Objekte: den Zehnten und den Kirchsatz zu Weilmünster, den Zehnten zu Pfaffenhausen, 1/8 am Zehnten zu Cubach, den Zehnten zu Halmenrode (wüst, bei Mengerskirchen), Wald und Hube zu Creebuer (Cleeberg?) und Hohenlinden (wüst) und den Scheuernberger Hof mit Zubehör (Hof Scheweren bei Weilburg) für 6600 Gulden dem Grafen Albrecht von Nassau-Saarbrücken.
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Johann Andreas Mosbach von Lindenfels Dompropst zu Mainz, Hans Friedrich Mosbach von Lindenfels Amtmann zu Gernsheim, Johann, Eberhart und Reinhart von Schwalbach, Dieterich von Hattstein und Philipp Rode verkaufen mit Bewilligung des Bischofs Dieterich von Worms und seines Domkapitels folgende von diesen bisher zu Lehen getragene Objekte: den Zehnten und den Kirchsatz zu Weilmünster, den Zehnten zu Pfaffenhausen, 1/8 am Zehnten zu Cubach, den Zehnten zu Halmenrode (wüst, bei Mengerskirchen), Wald und Hube zu Creebuer (Cleeberg?) und Hohenlinden (wüst) und den Scheuernberger Hof mit Zubehör (Hof Scheweren bei Weilburg) für 6600 Gulden dem Grafen Albrecht von Nassau-Saarbrücken.
150, U 340
150 Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand)
Fürstentum Nassau-Weilburg (Kernbestand) >> 1 Urkunden >> 1 Generalia >> 1561-1570
1567 April 29
Original, Pergament, Siegel des Bischofs, des Domkapitels und der 7 Verkäufer; beiliegend die Quittungen des Philipp Rode vom 27. November 1563, des Hans Friedrich Mosbach von Lindenfels vom 7. Januar 1564, Ebert von Schwalbach vom 24. April 1564, Johann von Schwalbach vom 29. Mai 1564 und des Dietrich von Hattstein vom 4. August 1567, Originale
Urkunde
siehe 1563 April 29
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:07 MESZ