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Edelleute (einzelne Familien): Fürsten v. Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
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Enthält: persönliche und Familienverhältnisse des Erbprinzen Karl (geb. 26.04.1781) und des Prinzen Philipp (geb. 13.05.1872), Söhne des Fürsten Friedrch Karl zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg; Fürbitte in der Kirche zu Löwenstein für die im 7. Monat der Schwangerschaft befindlichen Frau des Fürsten Georg v. Löwenstein- Wertheim-Freudenberg bis zu ihrer Entbindung, Tod der Fürstin Ernestine, geb. Gräfin v. Pikler und Limpurg, Frau des Fürsten Georg zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg am 26.06.1824; Tod des Fürsten Friedrich Karl zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg, Senior des Gesamthauses Löwenstein-Wertheim am 03.08.1825; Beschwerde der Löwenstein-Wertheim-Freudenberg'schen Forstverwaltung wegen unberechtigten Bezugs von Strafen durch die Stadtpflege Löwenstein; Beschwerde der Löwenstein-Wertheim-Freudenberg'schen Domänenkanzlei wegen der Personalfreiheit der Gemeinderatsmitglieder zu Reisch; Ansprüche an Gefällen von Neubauten im Stabsamt Schmidhausen, Oberamt Marbach, durch das Rentamt Löwenstein; Belohnung eines grundherrschaftlichen Fronmeisters in Sulzbach; Laubrechengerechtigkeit der Weiler Gagernberg und Maag, Gde. Schmidhausen, im Stocksberger Waldrevier
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.