Gerätschaften zur Herstellung von Geldscheinen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 292 Nr. 14 I und II
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 292 Sammlung von Geldscheinen, Scheck- und Überweisungsformularen
Sammlung von Geldscheinen, Scheck- und Überweisungsformularen >> I. Banknoten - b.) Württ. Notenbank
1876
Enthält: Mittelst Schreiben vom 01.04.1876 (D Nr. 73) hat die Kanzleidirektion des K. Finanzministeriums ein Verzeichnis der zu Anfertigung württembergischen Staatspapiergeldes verwendeten u. nunmehr im K. Staatsarchiv aufgebewahrenden Gerätschaften übergeben.
Diese Gerätschaften sind in den oberen Fächern von Kasten 66 in einer verschlossenen kleinen Kiste (Nr. I) u. Schatulle (Nr. II) aufbewahrt u. enthalten:
A.) Von der Anfertigung von 2 fl.-, 20 fl. - u. 35 fl.- Scheinen im Jahre 1849.
1.) Stahlstempel für die Schriften:
53 Stück feinste Diamant - (fehlt)
1 Stück feinste Diamant (fehlt)
1 Stück Wertbezeichnung "zwei Gulden"
1 Stück Wertbezeichnung "zehn Gulden"
1 Stück Wertbezeichnung "fünf u. dreißig Gulden"
1 Stück - Serie
20 Stück zu Serienbuchstaben A-K nebst Ziffern (fehlt)
30 Stück Perlgothisch zum Mittelsatz (fehlt)
20 Stück "nach dem Gesetz vom 01. Juli 1849"
19 Stück "königliche Staatshauptkasse" (fehlt)
16 Stück "Stuttgart den 01.08.1949"
2.) Stahlstempel für die Grillochen
2 runde Wortstempel zu den 2 fl.- Scheinen
2 runde Wortstempel zu den 10 fl. - Schienen
2 Stahlstempel zum Pernament der 35 fl.-Scheine
3.) Stahlstempel für die Stempelung der Scheine
1 Mutterstempel für die 2 fl.- Scheine
1 Patrize für die 2 fl.- Scheine
1 Arbeitsstempel für die 2 fl.- Scheine
1 Mutterstempel für die 10 fl.- Scheine
1 Patrize für die 10 fl. Scheine
1 Arbeitsstempel für die 10 fl.- Scheine
1 Mutterstempel für die 35 fl.- Scheine
1 Patrize für die 35 fl.-Scheine
1 Arbeitsstempel für die 35 fl.-Scheine
B.) Von der Anfertigung der 10 fl.-Scheine im Jahre 1871.
1 Originalstichplatte von Stahl für den Kupferdruck der Druckseite.
3 Originalplatten von Kupfer für den braunen, grünen u. schwarzen Druck der Vorderseite
1 Originalplatte mit dem Wappen
1 Kupferabformung vom Kopf des Gutenberg
4 Originalstempel vom Stahl zu den beiden Trockenstempeln. - (fehlt)
C.) Von der Anfertigung verzinstlichen Kassenscheine im Jahre 1870.
1 Holzschnitt zum modernen Tondruck
1 Holzschnitt zum hinteren Tondruck
9 kleine Holzschnitte, Unterschriften, Wertziffern u. Serienlinien.
1 Druckplatte zum anderen Tondruck.
1 Druckplatte zum anderen Schwarzdruck
1 Druckplatte zum hinteren Tondruck.
4.) Modelle von Stahl und Conchilie
1 Minervakopf
1 Kranz um denselben von Lorbeeren u. Eichenblättern
1 Minervakopf von Conchilie - (fehlt)
5.) Holzschnitte
2 Holzschnitte zu Forsimile
6.) Original-Stahlplatten
1 Platte zum Kupferdruck der 2 fl. - Scheine
1 Platte zum Kupferdruck der 10 fl. - Scheine
1 Platte zum Kupferdruck der 35 fl. - Scheine
7.) Scheinmaske
1 verschließbare Chatulle von Mahagoniholz zum aufbewahren der Stempel
Diese Gerätschaften sind in den oberen Fächern von Kasten 66 in einer verschlossenen kleinen Kiste (Nr. I) u. Schatulle (Nr. II) aufbewahrt u. enthalten:
A.) Von der Anfertigung von 2 fl.-, 20 fl. - u. 35 fl.- Scheinen im Jahre 1849.
1.) Stahlstempel für die Schriften:
53 Stück feinste Diamant - (fehlt)
1 Stück feinste Diamant (fehlt)
1 Stück Wertbezeichnung "zwei Gulden"
1 Stück Wertbezeichnung "zehn Gulden"
1 Stück Wertbezeichnung "fünf u. dreißig Gulden"
1 Stück - Serie
20 Stück zu Serienbuchstaben A-K nebst Ziffern (fehlt)
30 Stück Perlgothisch zum Mittelsatz (fehlt)
20 Stück "nach dem Gesetz vom 01. Juli 1849"
19 Stück "königliche Staatshauptkasse" (fehlt)
16 Stück "Stuttgart den 01.08.1949"
2.) Stahlstempel für die Grillochen
2 runde Wortstempel zu den 2 fl.- Scheinen
2 runde Wortstempel zu den 10 fl. - Schienen
2 Stahlstempel zum Pernament der 35 fl.-Scheine
3.) Stahlstempel für die Stempelung der Scheine
1 Mutterstempel für die 2 fl.- Scheine
1 Patrize für die 2 fl.- Scheine
1 Arbeitsstempel für die 2 fl.- Scheine
1 Mutterstempel für die 10 fl.- Scheine
1 Patrize für die 10 fl. Scheine
1 Arbeitsstempel für die 10 fl.- Scheine
1 Mutterstempel für die 35 fl.- Scheine
1 Patrize für die 35 fl.-Scheine
1 Arbeitsstempel für die 35 fl.-Scheine
B.) Von der Anfertigung der 10 fl.-Scheine im Jahre 1871.
1 Originalstichplatte von Stahl für den Kupferdruck der Druckseite.
3 Originalplatten von Kupfer für den braunen, grünen u. schwarzen Druck der Vorderseite
1 Originalplatte mit dem Wappen
1 Kupferabformung vom Kopf des Gutenberg
4 Originalstempel vom Stahl zu den beiden Trockenstempeln. - (fehlt)
C.) Von der Anfertigung verzinstlichen Kassenscheine im Jahre 1870.
1 Holzschnitt zum modernen Tondruck
1 Holzschnitt zum hinteren Tondruck
9 kleine Holzschnitte, Unterschriften, Wertziffern u. Serienlinien.
1 Druckplatte zum anderen Tondruck.
1 Druckplatte zum anderen Schwarzdruck
1 Druckplatte zum hinteren Tondruck.
4.) Modelle von Stahl und Conchilie
1 Minervakopf
1 Kranz um denselben von Lorbeeren u. Eichenblättern
1 Minervakopf von Conchilie - (fehlt)
5.) Holzschnitte
2 Holzschnitte zu Forsimile
6.) Original-Stahlplatten
1 Platte zum Kupferdruck der 2 fl. - Scheine
1 Platte zum Kupferdruck der 10 fl. - Scheine
1 Platte zum Kupferdruck der 35 fl. - Scheine
7.) Scheinmaske
1 verschließbare Chatulle von Mahagoniholz zum aufbewahren der Stempel
Archivale
[entnommen aus A55 BÜ 22]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.03.2026, 15:22 MEZ