Drucker Albert Knecht (10.8.1894-1985), IG Druck und Papier
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Kl - 176
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 01. Kleiner Nachlass (verschiedenes)
um 1880 - 1977
Enthält: Bd. 1: Albert Knecht: Lebenslauf
Aquarelle (insbesondere Tiere, Pflanzen, Gegenstände, Muster), 1907-1908; 20 nummerierte Entwürfe (Werbegraphik), 1908-1910;
Lehrvertrag mit Steindrucker Richard Fremken 06.04.1908 - 06.04.1912;
selbst gezeichnete Postkarten aus Russland 1916, davon eine auf Rinde gemalt; Postkarte mit eigenem gedruckten Firmenbriefkopf, verschickt 1922;
Heftchen verschiedenen Inhalts: Wichtige Tage (Stationen im Krieg 1915 bis zur Entlassung aus Lazarett am 22.11.1918), eigene Gedichte, Morse- u.a. Zeichen und deren Bedeutung, Zeichnungen von Kopffernhörapparaten, Anschriften u.a.;
Währungsreform: Mitteilung der Stadtsparkasse Solingen über Gutschrift des Kopfquotenbetrags von 40 DM, 29.9.1948;
Arbeitsamt: Meldekarte für Arbeitslosengeld, 1960;
verschiedene Familienurkunden.
Bd. 2: Mitgliedschaften
Bescheinigung über Teilnahme am I. Weltkrieg, 1933; Ehrenurkunden: Ortsverband Solinger Sportvereine ”für hervorragende Dienste unserer Sportbewegung”, 13.10.1928; Sport-Verein Solingen 09 für 25jährige Mitgliedschaft, 03.12.1936, 1949 Vereins-Ehrenbrief; Visitenkarte: A.K., Geschäftsführer des Sport-Vereins Solingen 1909;
Ehrenurkunden von Spar- u. Bauverein Solingen sowie SPD, 1977
Zeitungsartikel über 50jährige Mitgliedschaft in Theater-Gesellschaft Wohlgemuth;
gedrucktes Gedicht (Baltes und Henniges) von Fritz Becher: Freier im besetzten Gebiet, ca. 1925, handgeschriebenes Gedicht ”Ein leerer Traum”; Aus der Geschichte des Zwillings (um 1930), eingeklebt: Waffenprospekt der Fa. Henckels (um 1935: u. a. HJ-Fahrtenmesser);
Verband der Lithographen, Steindrucker u. verwandten Berufe:
(vermutlich Solingen): Ausflug 07.09.1919;
Gau Köln: Ausflug nach Solingen 24.9.1922. Den Teilnehmern zur Erinnerung gewidmet (Doppelblatt); Erinnerung an Solingen 1925; Jubiläumsfeier 6.7.1930 Burg;
Senefelder Feier: Zahlstelle Solingen 1910 (Programm), dto 1926, dto Ortsgruppe Krefeld 1927 (Einladung); Zahlstelle Solingen: Postkarte: Graphischer Abend Solingen 08.04.1922; Unterhaltungsabend aus Anlaß des 25jähriges Verbands-Jubiläums des Dominikus Glaudo, 28.01.1928; Zahlstelle Solingen: Maifeier 1925 (Kollegen Wilhelm Windmeyer gewidmet), 1929, 1930; IG Druck und Papier Ortsverein Solingen: Johannis-Feier 1949; Ehrenurkunde für 60-jährige Treue zur Gewerkschaftsbewegung (IG Druck und Papier Stuttgart), 11.08.1973.
Bd. 3: Drucke der Firma H. Rabitz:
Solinger u. auswärtige Firmenbriefköpfe (Kopien, Solinger Originale jetzt, soweit nicht doppelt, in Briefkopfsammlung) um 1890/1900; Hermann Rabitz: Erzeugnisse der Kunstanstalt Solingen bei Düsseldorf, um 1901/02 [Musterbuch = Na 88 Nr. 188]; Hermann Rabitz Solingen: Kunstanstalt für Buch und Steindruck, Papiergroßhandlung (auf dem Titelblatt "Dieses Heft enthält Muster von Brief- und Rechnungsköpfen, Wechsel- und Scheckformularen. Ausführung in allerfeinster Lithographie und Buchdruck bei Verwendung modernster Schriften. Gedruckt auf Postpapiere für Hand und Schreibmaschine"), 1902 [Musterbuch = Na 188 Nr 101]; weiteres Musterbuch um 1902 ohne Umschlag, auf Titelseite: ”Hiermit beehre mich eine weitere Zusammenstellung ...” jetzt MB / Rabitz ca. 1902; Werbeblatt Herm. Rabitz Solingen, Kunstanstalt, o. D.; Führer durch Solingen und seine Umgebung, hrsg. Verkehrsverein Solingen zur Verkehrswoche 1924 (mit Fahrplan der Solinger Kreisbahn) [= KA 1629]; darin lose: Werbeblatt: ”Solingen, Mittelpunkt des bergischen Landes”, hg. Verkehrsverein Solingen (mit Stadtansicht Merian und 1925); Ehringhauser Künstlermarsch (anläßlich eines rheinisch-westfälischen Künstlertreffens) o. D. (1920er Jahre?); Noten: Heinrich Bröll: O Paradies der Kinderzeit, Wiesbaden: Conrad Glaser (”Baer-Notendruck (H.Rabitz) Frankfurt a. M.-Hausen”); Glessmer/Welcker: Heimat, liebe Heimat dsgl. (beide 1950er Jahre), darin lose: Coca-Cola-Reklame: vor goldenem Kreis farbiger Mädchenkopf mit Dose und Spruch ”Trink C.-C. immer eiskalt”; Gloria Weihnachtsalbum, Köln: Bosworth & Co (fraglich, ob Rabitz-Druck), ca. 1912.
Bd. 4: Fotoalbum I. Weltkrieg
Frankreich: insbesondere Zerstörungsbilder (beschriftet) und Russland (polnische Zivilgefangene, Mannschaft); Wiedersehensfeiern der I Komp. R.I.R. 220 1935, 1939, ca. 1950.
Bd. 5: Lose Fotos
Albert Knecht oo Maria geb. Busch (siehe auch Bildarchiv 1151) (auch aus Ausweisen), ca. 1914-1962; Julia Knecht geb. Busch (1851-1927): Mutter von Albert Knecht; Zeitungsausschnitt mit Lewermang bestickt mit J. K., vermutlich Julia Knecht, 1895; Belegschaft der Fa. Rabitz; Lehrlingsabteilung des Verbandes der Lithographen und Steinmetze, Zahlstelle Solingen, bei Ausflug vor Rüdenstein, 1928.
Bd. 6: Ergänzungslieferung von 2015
Wehrpaß von Albert Knecht, 1937; Kennkarte des Deutschen Reiches, 1941; Ausweiskarten (Einwohner des besetzten Gebietes) von Albert Knecht, Maria Knecht und Julie Knecht, verw. Meis, 1922-1923; selbstgezeichnete Geburtstagskarte von Albert Knecht an die Mutter Julie Knecht aus dem Krieg aus Russland, Januar 1917; Feldpostkarte vom Musketier Albert Knecht aus Russland an die die Mutter, Januar 1917 (auf der Postkarte ist der Aufdruck "Albert Knecht, Solingen Agentur u. Commission Spezialität: Vereins-Bedarfsartikel"); Mitgliedsbuch für Frau Robert Knecht, Julie, geb. Busch der Sterbekasse für Frauen von Mitgliedern der "Allgemeinen Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter", 1906-1915; Bescheinigungen über die Endzahlen aus der Aufrechnung der Quittungskarte von Albert Knecht, Ausgabestelle für Quittungskarten der Allgemeinen Ortskrankenkasse Solingen, 1925-1958; Mitgliedskarte der Gesellschaft Wohlgemuth e.V. für Albert Knecht, 1956-1957; Fotoalbum mit 12 s/w-Fotos von einem Ausflug von Albert Knecht und andere Männer.
Aquarelle (insbesondere Tiere, Pflanzen, Gegenstände, Muster), 1907-1908; 20 nummerierte Entwürfe (Werbegraphik), 1908-1910;
Lehrvertrag mit Steindrucker Richard Fremken 06.04.1908 - 06.04.1912;
selbst gezeichnete Postkarten aus Russland 1916, davon eine auf Rinde gemalt; Postkarte mit eigenem gedruckten Firmenbriefkopf, verschickt 1922;
Heftchen verschiedenen Inhalts: Wichtige Tage (Stationen im Krieg 1915 bis zur Entlassung aus Lazarett am 22.11.1918), eigene Gedichte, Morse- u.a. Zeichen und deren Bedeutung, Zeichnungen von Kopffernhörapparaten, Anschriften u.a.;
Währungsreform: Mitteilung der Stadtsparkasse Solingen über Gutschrift des Kopfquotenbetrags von 40 DM, 29.9.1948;
Arbeitsamt: Meldekarte für Arbeitslosengeld, 1960;
verschiedene Familienurkunden.
Bd. 2: Mitgliedschaften
Bescheinigung über Teilnahme am I. Weltkrieg, 1933; Ehrenurkunden: Ortsverband Solinger Sportvereine ”für hervorragende Dienste unserer Sportbewegung”, 13.10.1928; Sport-Verein Solingen 09 für 25jährige Mitgliedschaft, 03.12.1936, 1949 Vereins-Ehrenbrief; Visitenkarte: A.K., Geschäftsführer des Sport-Vereins Solingen 1909;
Ehrenurkunden von Spar- u. Bauverein Solingen sowie SPD, 1977
Zeitungsartikel über 50jährige Mitgliedschaft in Theater-Gesellschaft Wohlgemuth;
gedrucktes Gedicht (Baltes und Henniges) von Fritz Becher: Freier im besetzten Gebiet, ca. 1925, handgeschriebenes Gedicht ”Ein leerer Traum”; Aus der Geschichte des Zwillings (um 1930), eingeklebt: Waffenprospekt der Fa. Henckels (um 1935: u. a. HJ-Fahrtenmesser);
Verband der Lithographen, Steindrucker u. verwandten Berufe:
(vermutlich Solingen): Ausflug 07.09.1919;
Gau Köln: Ausflug nach Solingen 24.9.1922. Den Teilnehmern zur Erinnerung gewidmet (Doppelblatt); Erinnerung an Solingen 1925; Jubiläumsfeier 6.7.1930 Burg;
Senefelder Feier: Zahlstelle Solingen 1910 (Programm), dto 1926, dto Ortsgruppe Krefeld 1927 (Einladung); Zahlstelle Solingen: Postkarte: Graphischer Abend Solingen 08.04.1922; Unterhaltungsabend aus Anlaß des 25jähriges Verbands-Jubiläums des Dominikus Glaudo, 28.01.1928; Zahlstelle Solingen: Maifeier 1925 (Kollegen Wilhelm Windmeyer gewidmet), 1929, 1930; IG Druck und Papier Ortsverein Solingen: Johannis-Feier 1949; Ehrenurkunde für 60-jährige Treue zur Gewerkschaftsbewegung (IG Druck und Papier Stuttgart), 11.08.1973.
Bd. 3: Drucke der Firma H. Rabitz:
Solinger u. auswärtige Firmenbriefköpfe (Kopien, Solinger Originale jetzt, soweit nicht doppelt, in Briefkopfsammlung) um 1890/1900; Hermann Rabitz: Erzeugnisse der Kunstanstalt Solingen bei Düsseldorf, um 1901/02 [Musterbuch = Na 88 Nr. 188]; Hermann Rabitz Solingen: Kunstanstalt für Buch und Steindruck, Papiergroßhandlung (auf dem Titelblatt "Dieses Heft enthält Muster von Brief- und Rechnungsköpfen, Wechsel- und Scheckformularen. Ausführung in allerfeinster Lithographie und Buchdruck bei Verwendung modernster Schriften. Gedruckt auf Postpapiere für Hand und Schreibmaschine"), 1902 [Musterbuch = Na 188 Nr 101]; weiteres Musterbuch um 1902 ohne Umschlag, auf Titelseite: ”Hiermit beehre mich eine weitere Zusammenstellung ...” jetzt MB / Rabitz ca. 1902; Werbeblatt Herm. Rabitz Solingen, Kunstanstalt, o. D.; Führer durch Solingen und seine Umgebung, hrsg. Verkehrsverein Solingen zur Verkehrswoche 1924 (mit Fahrplan der Solinger Kreisbahn) [= KA 1629]; darin lose: Werbeblatt: ”Solingen, Mittelpunkt des bergischen Landes”, hg. Verkehrsverein Solingen (mit Stadtansicht Merian und 1925); Ehringhauser Künstlermarsch (anläßlich eines rheinisch-westfälischen Künstlertreffens) o. D. (1920er Jahre?); Noten: Heinrich Bröll: O Paradies der Kinderzeit, Wiesbaden: Conrad Glaser (”Baer-Notendruck (H.Rabitz) Frankfurt a. M.-Hausen”); Glessmer/Welcker: Heimat, liebe Heimat dsgl. (beide 1950er Jahre), darin lose: Coca-Cola-Reklame: vor goldenem Kreis farbiger Mädchenkopf mit Dose und Spruch ”Trink C.-C. immer eiskalt”; Gloria Weihnachtsalbum, Köln: Bosworth & Co (fraglich, ob Rabitz-Druck), ca. 1912.
Bd. 4: Fotoalbum I. Weltkrieg
Frankreich: insbesondere Zerstörungsbilder (beschriftet) und Russland (polnische Zivilgefangene, Mannschaft); Wiedersehensfeiern der I Komp. R.I.R. 220 1935, 1939, ca. 1950.
Bd. 5: Lose Fotos
Albert Knecht oo Maria geb. Busch (siehe auch Bildarchiv 1151) (auch aus Ausweisen), ca. 1914-1962; Julia Knecht geb. Busch (1851-1927): Mutter von Albert Knecht; Zeitungsausschnitt mit Lewermang bestickt mit J. K., vermutlich Julia Knecht, 1895; Belegschaft der Fa. Rabitz; Lehrlingsabteilung des Verbandes der Lithographen und Steinmetze, Zahlstelle Solingen, bei Ausflug vor Rüdenstein, 1928.
Bd. 6: Ergänzungslieferung von 2015
Wehrpaß von Albert Knecht, 1937; Kennkarte des Deutschen Reiches, 1941; Ausweiskarten (Einwohner des besetzten Gebietes) von Albert Knecht, Maria Knecht und Julie Knecht, verw. Meis, 1922-1923; selbstgezeichnete Geburtstagskarte von Albert Knecht an die Mutter Julie Knecht aus dem Krieg aus Russland, Januar 1917; Feldpostkarte vom Musketier Albert Knecht aus Russland an die die Mutter, Januar 1917 (auf der Postkarte ist der Aufdruck "Albert Knecht, Solingen Agentur u. Commission Spezialität: Vereins-Bedarfsartikel"); Mitgliedsbuch für Frau Robert Knecht, Julie, geb. Busch der Sterbekasse für Frauen von Mitgliedern der "Allgemeinen Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter", 1906-1915; Bescheinigungen über die Endzahlen aus der Aufrechnung der Quittungskarte von Albert Knecht, Ausgabestelle für Quittungskarten der Allgemeinen Ortskrankenkasse Solingen, 1925-1958; Mitgliedskarte der Gesellschaft Wohlgemuth e.V. für Albert Knecht, 1956-1957; Fotoalbum mit 12 s/w-Fotos von einem Ausflug von Albert Knecht und andere Männer.
Archivale
Knecht, Albert
Glaudo, Dominikus
Windmeyer, Wilhelm
Rabitz, Hermann
Knecht, Maria, geb. Busch
Busch, Maria - Knecht, Maria, geb. Busch
Knecht, Julia, geb. Busch
Busch, Julia - Knecht, Julia, geb. Busch
Ausbildung
Gewerkschaft
Militär
Sportverein
Währungsreform
Werbung
Weltkrieg, Erster
Lehrvertrag
Tagebuch
Drucker
Aquarell
Graphik
Musterbuch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:47 MEZ