Briefe von Karl d`Ester an Maria Habig und Katharina Braun (1909 bis 1956)
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N 044 Müller-Habig; Oelde, 34
N 044 Müller-Habig; Oelde Müller-Habig; Oelde
Müller-Habig; Oelde >> 2. Maria Habig
1909 - 1956
Enthält u.a.: - Briefe von Dr. Karl d`Ester, Professor für Zeitungswissenschaft und Direktor des Instituts für Zeitungsforschung an der Universität München, - Brief von 1935 aus München, Pläne zu einer Afrikareise im nächsten Jahr, weitere Briefe in denen er seine Glückwünsche zu Margots Verlobung (1941) ausspricht, er berichtet von einem Luftangriff (März 1943) der München schwer getroffen hat, er selbst ist durch den Angriff obdachlos, konnte bei Freunden aber unterkommen, - Brief von 1952, erwähnt, dass er einen Schulkollegen getroffen hat, der scheinbar die Nazis stark unterstützt hatte, äußert sich dabei, dass man einen Strich unter die Nazizeit setzen müsse.
Akten
Vorl.Nr.: 34
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:23 MEZ