Johann vom Stein zu Ronsberg [Lkr. Ostallgäu] verkauft Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm zwei Selden in Jungingen [Stadt Ulm]. Die eine bewirtschaftet der Köchlin gegen einen jährlichen Zins von 1 Pfund und 5 Schilling Heller, 100 Eiern und 1 Fastnachtshuhn. Von der anderen entrichtet die Brünin jährlich 6 Schilling Heller und 1 Fastnachtshuhn. Außerdem verkauft er ihnen das Patronatsrecht für die Kirche in Holzschwang [Stadt Neu-Ulm]. Dafür haben ihm die Käufer 500 rheinische Gulden bezahlt. Der Verkäufer übernimmt daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellt den Käufern dafür Bürgen.
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Johann vom Stein zu Ronsberg [Lkr. Ostallgäu] verkauft Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm zwei Selden in Jungingen [Stadt Ulm]. Die eine bewirtschaftet der Köchlin gegen einen jährlichen Zins von 1 Pfund und 5 Schilling Heller, 100 Eiern und 1 Fastnachtshuhn. Von der anderen entrichtet die Brünin jährlich 6 Schilling Heller und 1 Fastnachtshuhn. Außerdem verkauft er ihnen das Patronatsrecht für die Kirche in Holzschwang [Stadt Neu-Ulm]. Dafür haben ihm die Käufer 500 rheinische Gulden bezahlt. Der Verkäufer übernimmt daher die Gewährleistung für den Verkauf und stellt den Käufern dafür Bürgen.
A Urk., 1721
899
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1447 November 18.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Johann vom Stein zu Ronsberg
Siegler: Johann vom Stein zu Ronsberg (1), Johann vom Stein zu Klingenstein (2) und Walter Ehinger
Bürgen/Zeugen: Bürgen: Johann vom Stein zu Klingenstein [Ruine bei Klingenstein Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis] und Walter Ehinger
Kanzleivermerke: Lad J X (17. Jh.)
(StadtA Ulm, A [7131], fol. 381v-382r)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Drei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 leicht beschädigt, 2 beschädigt, 3 unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. und 17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff sampstag vor sant Elisabethen tag, 1447.
Aussteller: Johann vom Stein zu Ronsberg
Siegler: Johann vom Stein zu Ronsberg (1), Johann vom Stein zu Klingenstein (2) und Walter Ehinger
Bürgen/Zeugen: Bürgen: Johann vom Stein zu Klingenstein [Ruine bei Klingenstein Stadt Blaustein/Alb-Donau-Kreis] und Walter Ehinger
Kanzleivermerke: Lad J X (17. Jh.)
(StadtA Ulm, A [7131], fol. 381v-382r)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Drei an Pergamentstreifen anhängende Siegel; 1 leicht beschädigt, 2 beschädigt, 3 unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. und 17. Jh.)
Datum: Der geben ist vff sampstag vor sant Elisabethen tag, 1447.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International