Straßburgische Stifts-Acta.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 132 Bü 49-50
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 132 Hochstift Straßburg
Hochstift Straßburg >> 2. Akten
Folget ferner, was in diesem Jahrgang und untenverzeichneten Monaten, da man in der Straßburgischen Stifts-Sache wiederum mit Württemberg in der Güte zu handeln angefangen, vorgegangen: Erstlich wie der Herr Administrator und sein Capitul von Herzog Friedrich zu Württemberg auf ihr beschehen Anhalten um Reconciliation beantwortet worden, darauf man einen Tag gen Pforzheim ernannt, der doch nicht vorgangen, weil man zuvor eine Antwort aus Lothringen erwartet, welche, nachdem sie ankommen, aber nicht genügsam erachtet (da unterdes zwischen beiderseits Capitularen ergangene Streitschriften mit einkommen). Als hat man fernere Erläuterung begehrt, und demnach mittlerweile die Zeit des Anstands verlaufen, so ist derselbige mit beiderseits Bewilligung zuerst auf 2 Monat und hernach abermals auf 4 Monat, bis auf den 1. November erstreckt worden, in welcher Zeit, da man in der Handlung hat fortschreiten wollen, sich eine neue Praktik, so in der Pfalz angesponnen, entdeckt, daß auch Frankreich und Lothringen etwas Besonderes miteinander practicieren; darum ein Tag zu Oberkirch ernannt und gehalten worden, darauf man deliberiert, wie mit dem Cardinal und dem päpstischen Capitel eine Vergleichung zu treffen sein möchte, zu welcher Behauptung man eine Tagsatzung an die Päpstischen begehrt, die auch bewilligt und zu Anfang des Julii zu Zabern gehalten worden, aber weiter nichts erreicht, als daß allein beiderseits Capitularen Vorschläge geschehen, so in gar weiten Terminis von einander. Darum zu End des Julii ein andrer Tag zu Stuttgart gehalten worden, allda der Herr Administrator und Herzog Friedrich zu Württemberg miteinander sich verglichen und ein Abschied gemacht, daß der Herzog dem Administrator! für die Resignierung auf zwei Ziel 100 OOO fl. erlegen und 50 - fl. Schuld auf sich nehmen, auch ad dies vitae jährlich auf Michaelis 9 OOO fl. reichen solle, nach welchem man wiederum die Sache zwischen beiderseits Capitularen für die Hand genommen und beratschlagt, wie dieselben auch zur Vergleichung zu bringen, darum abermal eine Tagsatzung dieserseits begehrt und jenerseits bewilligt worden.
No 1 bis 96 inclusive
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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