Heinrich Simon: Leben in der Nachkriegszeit und Tod
Vollständigen Titel anzeigen
Slg. Sim, 67
Slg. Sim Karl-Heinrich Simon, Architekt, Werdohl
Karl-Heinrich Simon, Architekt, Werdohl >> 01. Familiensachen >> 01.01. Genealogische Unterlagen >> 01.01.01. Familie Simon
1945 - 1979
Enthält u. a.: Auflistung von Dingen, die bei der Besetzung durch die amerikanischen Truppen abhanden gekommen sind, mit ihrem jeweiligen Wert (z. B. Füllfederhalter, goldener Ring, Armbanduhr, Wasserkessel); Brief von Heinrich Simon an Heinrich Rickert in Schwitten über die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten; Bescheinigung zur Benutzung der Eisenbahn oder eines Lastkraftwagens für Wiederaufbauarbeiten am Haus der Schwägerin; Beschwerdeangelegenheit gegen Baurat Dr. Fischer; Rechnungen der Autowerkstatt Albert Rose, Balve; Rechnung von Albert Betten, Möbel- und Bauschreinerei; Gerichtliche Strafverfügung von Heinrich Simon wegen Fahrens ohne Motorradkennzeichen; Private Korrespondenz von Heinrich Simon, darunter auch mit seiner Frau Elisabeth; Goldenes Dienstjubiläum zur 50jährigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Westfälischen Provinzial-Feuersozietät; Gratulationen zur Goldenen Hochzeit von Heinrich und Elisabeth Simon; Ladung des Amtsgerichts für Karl Heinrich Simon wegen einer Nachlassangelegenheit; Tod von Heinrich Simon und Kopie seines Testaments; Unterlagen zum Kauf eines Wahlgrabes und Aufstellung eines Grabsteines; Zeichnung eines Jungen beim Klavierspiel von Karl Heinrich Simon; Zeichnung eines Portraits von Franz Simon (Bruder von Karl Heinrich)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:20 MEZ