A Rep. 224 Wittlers Brotfabriken (Bestand)
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A Rep. 224
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.2 Unternehmen der privaten Wirtschaft
1904 - 1982
Vorwort: A Rep. 224 Wittlers Brotfabriken
1. Unternehmensgeschichte
Die 1898 von Heinrich Wittler (1866 - 1936) gegründete Brotfabrik, mit Sitz in der Müllerstraße 33 - 34 Ecke Utrechter Straße seit 1907 in der Maxstraße 2 - 5, fusionierte 1916 mit der Brotfabrik seines Bruders August Wittler (geboren am 25.11.1881, gestorben am 20.02.1946) zur Pumpernickel- & Schwarzbrot-Fabrik Gebr. Wittler GmbH. Gemeinsam mit dem Mühleningenieur Stefan Steinmetz wurde ein Vollkornbrot entwickelt, das wesentlich zum enormen Wachstum des Unternehmens beitrug. Die Wittler-Brotfabrik leitete Ende der 1920er Jahre mit dem Aufbau der modernsten automatischen Brotbackstraße die Industrialisierung im Backen ein. 1928 wird die Marke „Wittler“ patentiert. Als Lieferant für die Olympischen Spiele 1936 und als Heereslieferant im Zweiten Weltkrieg wuchs das Unternehmen weiter. Nach dem Krieg ist die beschädigte Fabrik vorerst unter Treuhandverwaltung gestellt und teilweise demontiert worden. Herbert Wittler wurde Geschäftsführer und begann 1949 wieder, die Berliner mit Brot zu versorgen. Der Wiederaufbau des Unternehmens gelang und weitere Jahrzehnte ist Wittler-Brot erfolgreich. Erst 1984 musste das Unternehmen geschlossen werden.
2. Bestandsgeschichte
Die Überlieferung gelangte aus Privathand 1987 in das Landesarchiv Berlin und wurde hier vorerst der Sammlungsrepositur Rep. 230 zugeordnet. Im Rahmen der Einführung einer neuen Tektonik im Landesarchiv Berlin wurde diese Sammelrepositur aufgelöst und der Bestand erhielt die Bestandssignatur A Rep. 224.
Die Überlieferung umfasst 143 Akten (2,00 lfm) aus der Zeit von 1904 bis 1982. Für die fehlenden Datierungen wurde Laufzeit des Gesamtbestandes angegeben [1904 - 1982], damit in der elektronischen Recherche, bei Datierungseingrenzungen, der Bestand mit recherchiert werden kann.
Er beinhaltet Unterlagen zur Geschäftsführung, Finanzen, Produktion, zur Steinmetzmühle und Brotfabrik GmbH, zur Münchner Brotfabrik, Werbung und Dokumente zur Familie Wittler.
Einzelne Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin A Rep. 224 Wittlers Brotfabriken, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
Heimatmuseum Wedding
Domäne Dahlem
Museum für Deutsche Volkskunde
Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.- Bestand U 3/1 Brotfabrik Wittler
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
55 Jahre August Wittler Brotfabrik Kommanditgesellschaft. In: Internationale Industrie-Bibliothek, Band 96, Brilon, um 1955.
1. Unternehmensgeschichte
Die 1898 von Heinrich Wittler (1866 - 1936) gegründete Brotfabrik, mit Sitz in der Müllerstraße 33 - 34 Ecke Utrechter Straße seit 1907 in der Maxstraße 2 - 5, fusionierte 1916 mit der Brotfabrik seines Bruders August Wittler (geboren am 25.11.1881, gestorben am 20.02.1946) zur Pumpernickel- & Schwarzbrot-Fabrik Gebr. Wittler GmbH. Gemeinsam mit dem Mühleningenieur Stefan Steinmetz wurde ein Vollkornbrot entwickelt, das wesentlich zum enormen Wachstum des Unternehmens beitrug. Die Wittler-Brotfabrik leitete Ende der 1920er Jahre mit dem Aufbau der modernsten automatischen Brotbackstraße die Industrialisierung im Backen ein. 1928 wird die Marke „Wittler“ patentiert. Als Lieferant für die Olympischen Spiele 1936 und als Heereslieferant im Zweiten Weltkrieg wuchs das Unternehmen weiter. Nach dem Krieg ist die beschädigte Fabrik vorerst unter Treuhandverwaltung gestellt und teilweise demontiert worden. Herbert Wittler wurde Geschäftsführer und begann 1949 wieder, die Berliner mit Brot zu versorgen. Der Wiederaufbau des Unternehmens gelang und weitere Jahrzehnte ist Wittler-Brot erfolgreich. Erst 1984 musste das Unternehmen geschlossen werden.
2. Bestandsgeschichte
Die Überlieferung gelangte aus Privathand 1987 in das Landesarchiv Berlin und wurde hier vorerst der Sammlungsrepositur Rep. 230 zugeordnet. Im Rahmen der Einführung einer neuen Tektonik im Landesarchiv Berlin wurde diese Sammelrepositur aufgelöst und der Bestand erhielt die Bestandssignatur A Rep. 224.
Die Überlieferung umfasst 143 Akten (2,00 lfm) aus der Zeit von 1904 bis 1982. Für die fehlenden Datierungen wurde Laufzeit des Gesamtbestandes angegeben [1904 - 1982], damit in der elektronischen Recherche, bei Datierungseingrenzungen, der Bestand mit recherchiert werden kann.
Er beinhaltet Unterlagen zur Geschäftsführung, Finanzen, Produktion, zur Steinmetzmühle und Brotfabrik GmbH, zur Münchner Brotfabrik, Werbung und Dokumente zur Familie Wittler.
Einzelne Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand wird wie folgt zitiert:
Landesarchiv Berlin A Rep. 224 Wittlers Brotfabriken, Nr. ...
3. Korrespondierende Bestände
Heimatmuseum Wedding
Domäne Dahlem
Museum für Deutsche Volkskunde
Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.- Bestand U 3/1 Brotfabrik Wittler
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
55 Jahre August Wittler Brotfabrik Kommanditgesellschaft. In: Internationale Industrie-Bibliothek, Band 96, Brilon, um 1955.
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Ein bedeutender Teil der Überlieferung wird im Heimatmuseum Wedding verwahrt; weiteres Material befindet sich bei der Domäne Dahlem und im Museum für Deutsche Volkskunde.
Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.- Bestand U 3/1 Brotfabrik Wittler
Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv e.V.- Bestand U 3/1 Brotfabrik Wittler
Zugangsbestimmungen: Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesar
Maxstraße 2 - 5 (Wedding)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ