Rechnung 1664/65
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 148
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1664-1665
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
- Ankauf von Textilien (v.a. Leinwand, Seide u.a. Tuch) aus verschiedenen Quellen (fol. 341-344).
- Kauf einer beschlagenen Eichentruhe (fol. 356r).
- Glaswaren
-- ohne Provenienzangabe (böhmische Schlangengläser, fol. 358v; niederländische Schlangengläser, fol. 360v; große Schlangengläser, fol. 360v; "Gülchische" Schlangengläser (d.h. aus Jülich?), fol. 361v; Stelzengläser, fol. 361v).
- Silbergeschirr
-- aus Augsburg (für die Aussteuer der Prinzessin Christine Friederike, fol. 363v)
-- ohne Provenienzangabe (Gevatterpräsent für (Fürstin Christine Charlotte von Ostfriesland, geb. v. Württemberg), fol. 393r; Geschenk für Johann Heinrich Ursinus, Superintendent zu Regensburg, fol. 395r; für Hans Christoph von Bühl, brandenburgischem Geheimrat zu Bayreuth, fol. 396r; für den bischöflich straßburgischen Vitztum, Freiherr von Wangen, für seine Bemühung in Sachen der Ablösung von Oberkirch, fol. 396r; für den Doktor, Professor und Superintendenten Petrus Haberkorn zu Gießen, fol. 398r).
- Ein Stahlsiegel von Johann Christoph Kind, Siegelschneider (fol. 389r).
- Ein silbernes Schiff als Geschenk für den kaiserlichen Gesandten Graf von Königsegg (fol. 395v).
- Eine Goldkette mit anhangendem fürstlichen Brustbild für den kaiserlichen Unterbereiter (fol. 396v).
- Zinngeschirr von David Schweizer, Kannengießer (fol. 403v).
- Weitere Zahlungen an
-- Jakob Eberhard Schwarz, Bildhauer (Wappengravur, fol. 404v);
-- Jeremias Pfeffenhäuser (Arbeit für die fürstliche Silberkammer (fol. 405v);
-- Matthias Lintz, Hofdreher (Arbeit für den Erbprinzen, fol. 405v);
-- Johann Friedrich Gruber, Maler (Vergoldungen an der herzoglichen Kutsche, fol. 405v; Malerarbeit, fol. 410v, 412r, 412v);
-- Hans Michael Heinz, Büchsenmacher (Arbeit für Prinz Wilhelm Ludwig, fol. 407r);
-- Zacharias und Hans Jakob Knöpflin, Gipser (Arbeit im fürstlichen Schloss, fol. 407v, Anstrich einer Kalesche, fol. 411r);
-- Johann Spindler, Schwertfeger (fol. 408v);
-- Balthasar Raiß, Gipser, (fol. 412r);
-- Hans Jakob Münch, Schreiner (in die Dürnitz verfertigte Arbeit, fol. 412v).
- Sporen für den Erbprinzen von Hans Ludwig Paul, Sporer (fol. 405r).
- Keramikgeschirr für die Schlossküche von Isaak Fauß, Hofhafner (fol. 408r).
- Schleifen und Polieren von 50 Schlachtschwertern durch Nikolaus Schilling, Schleifer, und Hans Mayer, Ballier (fol. 408v-409r).
- Messer mit braunen Griffen für die Silberkammer (fol. 409v).
- Figuren aus Pappmaché von
-- Johann Eberhard Schwarz, Bildhauer ("von 24 romanischer frawenköpf von papyr zum corrisellrennen zu verferttigen", fol. 411v-412r);
-- Hanns Georg Grötzinger, Buchbinder zu Stuttgart ("umb 11 türckhen- und 21 tartarköpf", fol. 412v).
- Gemalte Landschaften von Johann Michael Junckher (fol. 412v).
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
- Ankauf von Textilien (v.a. Leinwand, Seide u.a. Tuch) aus verschiedenen Quellen (fol. 341-344).
- Kauf einer beschlagenen Eichentruhe (fol. 356r).
- Glaswaren
-- ohne Provenienzangabe (böhmische Schlangengläser, fol. 358v; niederländische Schlangengläser, fol. 360v; große Schlangengläser, fol. 360v; "Gülchische" Schlangengläser (d.h. aus Jülich?), fol. 361v; Stelzengläser, fol. 361v).
- Silbergeschirr
-- aus Augsburg (für die Aussteuer der Prinzessin Christine Friederike, fol. 363v)
-- ohne Provenienzangabe (Gevatterpräsent für (Fürstin Christine Charlotte von Ostfriesland, geb. v. Württemberg), fol. 393r; Geschenk für Johann Heinrich Ursinus, Superintendent zu Regensburg, fol. 395r; für Hans Christoph von Bühl, brandenburgischem Geheimrat zu Bayreuth, fol. 396r; für den bischöflich straßburgischen Vitztum, Freiherr von Wangen, für seine Bemühung in Sachen der Ablösung von Oberkirch, fol. 396r; für den Doktor, Professor und Superintendenten Petrus Haberkorn zu Gießen, fol. 398r).
- Ein Stahlsiegel von Johann Christoph Kind, Siegelschneider (fol. 389r).
- Ein silbernes Schiff als Geschenk für den kaiserlichen Gesandten Graf von Königsegg (fol. 395v).
- Eine Goldkette mit anhangendem fürstlichen Brustbild für den kaiserlichen Unterbereiter (fol. 396v).
- Zinngeschirr von David Schweizer, Kannengießer (fol. 403v).
- Weitere Zahlungen an
-- Jakob Eberhard Schwarz, Bildhauer (Wappengravur, fol. 404v);
-- Jeremias Pfeffenhäuser (Arbeit für die fürstliche Silberkammer (fol. 405v);
-- Matthias Lintz, Hofdreher (Arbeit für den Erbprinzen, fol. 405v);
-- Johann Friedrich Gruber, Maler (Vergoldungen an der herzoglichen Kutsche, fol. 405v; Malerarbeit, fol. 410v, 412r, 412v);
-- Hans Michael Heinz, Büchsenmacher (Arbeit für Prinz Wilhelm Ludwig, fol. 407r);
-- Zacharias und Hans Jakob Knöpflin, Gipser (Arbeit im fürstlichen Schloss, fol. 407v, Anstrich einer Kalesche, fol. 411r);
-- Johann Spindler, Schwertfeger (fol. 408v);
-- Balthasar Raiß, Gipser, (fol. 412r);
-- Hans Jakob Münch, Schreiner (in die Dürnitz verfertigte Arbeit, fol. 412v).
- Sporen für den Erbprinzen von Hans Ludwig Paul, Sporer (fol. 405r).
- Keramikgeschirr für die Schlossküche von Isaak Fauß, Hofhafner (fol. 408r).
- Schleifen und Polieren von 50 Schlachtschwertern durch Nikolaus Schilling, Schleifer, und Hans Mayer, Ballier (fol. 408v-409r).
- Messer mit braunen Griffen für die Silberkammer (fol. 409v).
- Figuren aus Pappmaché von
-- Johann Eberhard Schwarz, Bildhauer ("von 24 romanischer frawenköpf von papyr zum corrisellrennen zu verferttigen", fol. 411v-412r);
-- Hanns Georg Grötzinger, Buchbinder zu Stuttgart ("umb 11 türckhen- und 21 tartarköpf", fol. 412v).
- Gemalte Landschaften von Johann Michael Junckher (fol. 412v).
456 Bl. (nur partielle Blattzählung)
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Anstett Herbst, Johann Friedrich Zweifel
Normformat: Folio
Schreiber/Renovator/Rechner: Anstett Herbst, Johann Friedrich Zweifel
Normformat: Folio
Bühl, Johann Christoph von; brandenburgischer Geheimrat, Bayreuth
Faus, Isaak; Hafner
Grötzinger, Hans Georg; Buchbinder
Heinz, Hans Michael; Büchsenmacher
Herbst, Anstett; Rentkammerexepedtionsrat, Landschreibereiverwalter, 1603-1669
Junker, Johann Michael; Maler
Kind, Johann Christoph; Siegelschneider
Knöpflin, Hans Jakob; Gipser
Knöpflin, Zacharias; Gipser
Lintz, Matthias; Hofdreher
Münch, Hans Jakob
Paul, Hans Ludwig; Sporer
Raiß, Balthasar; Gipser
Schilling, Nikolaus; Schleifer
Schwarz, Jakob Eberhard; Bildhauer, Stuttgart
Schweizer, David; Stuttgart
Spindler, Johann; Schwertfeger
Wangen, Freiherr von; Vitztum
Augsburg A
Oberkirch OG
Württembergische Kunstkammer; Besteck
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Figuren
Württembergische Kunstkammer; Gemälde, Grafiken, Handschriften
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Württembergische Kunstkammer; Keramik, Gips
Württembergische Kunstkammer; Organische Formmasse
Württembergische Kunstkammer; Schmuck, Accessoires, Bekleidung
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Württembergische Kunstkammer; Waffen, Werkzeug, Reit- und Jagdausrüstung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ