Hanns Schedlinga{e}r, Landrichter zu Raschenwerg (1), bestätigt, dass vor seinem Gericht zu Obern Ta{e}wsendorff (2) Caspar Öder, Bürgermeister von Salzburg und Jorig Newchum, Hofmeister im Domhof, in Vertretung von Dompropst Johann von Salzburg in der Streitsache mit den Hintersassen des Propstes Peter von Berichtolczgaden (3) zu dem Schützen (4), zu Würtzen (5) und zu Lo{e} (6), welche unrechtmäßig Rechte des Dompropstes im Wald am Swa{e}rtzenperg (7) beansprucht hatten, vorstellig geworden sind. In der Angelegenheit hatten der Pfleger Mert Hawnsperger, Jorig Nusdorffer und der derzeitige Verweser der Hauptmannschaft Salzburg, Gilig Uberakka{e}r, bereits eine Entscheidung getroffen, laut der dem Berchtesgadener Propst und seinen Hintersassen in den genannten Orten auf Bitten ihres Anwalts Jörg Held gestattet worden war, auf Widerruf Holz in dem Wald schlagen zu dürfen. Das Gericht bestätigt diesen Spruch und stellt dem Dompropst dazu einen Gerichtsbrief aus. Zeugen, die zuvor auch das Recht gesprochen hatten: Hanns Eysteta{e}r, Andre von Waging (8), Hanns Geleichwirt, Ulreich Wu{e}cza{e}r, Chunrat Seydl, Hanns Gotsmen, Wolffel von Oberteisendorf, Jacob von Grefenperg (9), Ulr(ich) Knogla{e}r, Hanns Surhaymer, Chunczl Mayr von Winbarn (10), Christan Rewter von dort, Hannsl Nestel, Jans Mayr von Prunning (11), Meindel von Weyldorff (12), Hanns Mayr, Ull Mayr, Christan Schuster, Hainreich von Rewthaim (13), Fridl Mayr von Möring (14), Peter von Chaltenpach (15), Erhart von Richsteten (16), Jakel von Rewt (17), Jakel von Talshawsen (18), Erhart von Thalhausen. Siegler: S: Schedlinger, Hans, Landrichter Raschenberg

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv
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