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Gilbrecht von Buches (Bueches), Hartmann von Buches, Gilbrechts
Bruder, Rudolf von Bleichenbach, Heinrich von Weiler (Heintz von Wyler)
der Jünger...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1401-1410
1407 September 9
Ausfertigung, Pergament, sechs mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (Siegel Nr. 2 fehlt, Siegel Nr. 1, 3, 4, 5 beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist uff den nehsten Fritag nach unser lieben frawen tage als sie geborn wart des iares da man zalte nach Christi geburte vierzehenhundert und in dem siebenden iaren
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gilbrecht von Buches (Bueches), Hartmann von Buches, Gilbrechts Bruder, Rudolf von Bleichenbach, Heinrich von Weiler (Heintz von Wyler) der Jüngere, die Brüder Johann Harweide (Henne Harwyde) und Johann Harweide (Hans Harwyde) bekunden, dass sie Johann [von Merlau], Abt von Fulda und dem Kloster Fulda nach der Gefangenschaft Gilbrechts, aus der er durch Fürsprache des Abtes entlassen wurde, Urfehde schwören. Die Urfehde soll lebenslang Bestand haben. Gilbrecht gelobt dies Hand in Hand und schwört mit erhobenen Fingern bei den Heiligen. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 3, Avers 4, Avers 5, Avers 6)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Gilbrecht von Buches, [Hartmann von Buches], Rudolf von Bleichenbach, Heinrich von Weiler der Jüngere, Johann Harweide, Johann Harweide
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.