Landtag von Baden-Württemberg: Beirat Schülerwettbewerb (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, LA 2/360
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Landtag seit 1945 >> Landtag von Baden-Württemberg >> Ältestenrat, Präsidium, Ausschüsse
1957-2011
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand umfasst die Unterlagen, die beim Beirat des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstehen. Sie sind Teil einer Ablieferung des Referats 4 der Abteilung I des Landtags von Baden-Württemberg vom Mai 2016, die in drei Bestände (LA 2/360, LA 2/402, LA 3/201) aufgeteilt wurde.
1. Überlieferungsgeschichte: Der Bestand umfasst die Unterlagen, die beim Beirat des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstehen. Sie sind Teil einer Ablieferung des Referats 4 "Öffentlichkeitsarbeit" der Abteilung I "Parlamentsdienst" des Landtags von Baden-Württemberg vom Mai 2016, die in drei Bestände aufgeteilt wurde: LA 2/402 "Landtag von Baden-Württemberg: Öffentlichkeitsarbeit", LA 3/201 "Landtag von Baden-Württemberg: Pressemitteilungen" und den vorliegenden Bestand LA 2/360 "Landtag von Baden-Württemberg: Beirat Schülerwettbewerb".
2. Behördengeschichte: Am 6. März 1957 stellten die Landtagsabgeordneten Will Lausen (SPD), Walter Krause (SPD), Franz Hermann (CDU), Karl Brachat (CDU), Johann Peter Brandenburg (FDP/DVP) und Josef Schwarz (GB/BHE) in der 27. Sitzung des 2. Landtags von Baden-Württemberg einen Antrag auf Aufnahme eines neuen Titels 607 "Schülerwettbewerb zur Förderung der politischen Bildung" in den Staatshaushaltsplan 1957. Dieser überfraktionelle Antrag wurde einstimmig angenommen. Erstmalig veranstaltet wurde der Wettbewerb 1957. Es beteiligten sich 554 Schülerinnen und Schüler. Zunächst richtete sich der Wettbewerb vor allem an Gymnasien, mittlerweile werden alle Schularten angesprochen. Auch die Beitragsformen sind über die Jahre immer vielfältiger geworden. Waren in den Anfangsjahren lediglich schriftliche Beiträge zugelassen, so werden heute neben Facharbeiten und literarischen Beiträgen auch Plakate und Comics, Video- und Tonreportagen oder -umfragen, selbstkomponierte und getextete Lieder, Filme oder Websites angenommen. Insgesamt nehmen jährlich zwischen 3.500 und 4.000 Schülerinnen und Schüler am "Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg" teil. Die Richtlinien wie auch das Förderpreisgremium werden vom Beirat des Schülerwettbewerbs bestimmt. Der Beirat setzt sich aus zehn Abgeordneten der Landtagsfraktionen und zehn Sachverständigen zusammen. Seine Mitglieder werden von der Landtagspräsidentin oder dem Landtagspräsidenten ernannt und tagen zweimal jährlich im Gebäude des Landtags von Baden-Württemberg. Die operative Durchführung des Wettbewerbes obliegt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
3. Inhalt und Bearbeitung: Der Bestand LA 2/360 umfasst die Unterlagen, die im Beirat des Schülerwettbewerbs in der Vorbereitung und bei der Durchführung des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstanden sind. Dazu zählen die Protokolle der Beiratssitzungen, Organisatorisches rund um die Sitzungen des Beirates, die Preisverleihungen und die Reisen der Preisträger, Korrespondenz, Pressemitteilungen, Werbematerial, Listen der Preisträger, Teilnehmerurkunden, Reden anlässlich der Preisverleihungen sowie Fotos der Preisverleihungen. Mit Ausnahme der digitalen Fotos des Beirates des Schülerwettbewerbs wurden die Unterlagen vollständig als archivwürdig bewertet. Weitere Unterlagen des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstehen bei der Landeszentrale für poltische Bildung Baden-Württemberg. Hier werden auch die eingereichten Beiträge der Schülerinnen und Schüler gesammelt. Entsprechend der Zuständigkeit innerhalb des Landesarchivs Baden-Württemberg werden diese Unterlagen seitens des Staatsarchivs Ludwigsburg archiviert und befinden sich hier im Geschäftsbereich Staatsministerium. Da die Zuständigkeit für die Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg 2013 vom Staatsministerium auf den Landtag überging, werden die archivwürdigen Unterlagen des Schülerwettbewerbs ab 2013 im Staatsarchiv Ludwigsburg in den Geschäftsbereich Landtag eingegliedert. Das Bildmaterial wurde zu einem großen Teil in digitaler Form als JPG auf CDs abgeliefert. Diese Datenträger wurden im Zuge der Verzeichnung ausgelesen und in Auswahl archiviert. Es wurden nach der Bewertung insgesamt 771 Dateien mit 2696,27 MB in das digitale Magazin des Landesarchivs Baden-Württemberg übernommen. Den Dateien wurden dabei die Signaturen LA 2/360 DO 1 bis LA 2/360 DO 36 zugeordnet. Die Erschließung des Bestandes wurde von Sophia Scholz und die Verpackung von Britta von Sikorski durchgeführt. Insgesamt umfasst der Bestand 57 Büschel, der Gesamtumfang beträgt nach der Verpackung 2,12 lfd. Regalmeter. Stuttgart, im September 2018 Nina Fehrlen-Weiss
Der Bestand umfasst die Unterlagen, die beim Beirat des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstehen. Sie sind Teil einer Ablieferung des Referats 4 der Abteilung I des Landtags von Baden-Württemberg vom Mai 2016, die in drei Bestände (LA 2/360, LA 2/402, LA 3/201) aufgeteilt wurde.
1. Überlieferungsgeschichte: Der Bestand umfasst die Unterlagen, die beim Beirat des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstehen. Sie sind Teil einer Ablieferung des Referats 4 "Öffentlichkeitsarbeit" der Abteilung I "Parlamentsdienst" des Landtags von Baden-Württemberg vom Mai 2016, die in drei Bestände aufgeteilt wurde: LA 2/402 "Landtag von Baden-Württemberg: Öffentlichkeitsarbeit", LA 3/201 "Landtag von Baden-Württemberg: Pressemitteilungen" und den vorliegenden Bestand LA 2/360 "Landtag von Baden-Württemberg: Beirat Schülerwettbewerb".
2. Behördengeschichte: Am 6. März 1957 stellten die Landtagsabgeordneten Will Lausen (SPD), Walter Krause (SPD), Franz Hermann (CDU), Karl Brachat (CDU), Johann Peter Brandenburg (FDP/DVP) und Josef Schwarz (GB/BHE) in der 27. Sitzung des 2. Landtags von Baden-Württemberg einen Antrag auf Aufnahme eines neuen Titels 607 "Schülerwettbewerb zur Förderung der politischen Bildung" in den Staatshaushaltsplan 1957. Dieser überfraktionelle Antrag wurde einstimmig angenommen. Erstmalig veranstaltet wurde der Wettbewerb 1957. Es beteiligten sich 554 Schülerinnen und Schüler. Zunächst richtete sich der Wettbewerb vor allem an Gymnasien, mittlerweile werden alle Schularten angesprochen. Auch die Beitragsformen sind über die Jahre immer vielfältiger geworden. Waren in den Anfangsjahren lediglich schriftliche Beiträge zugelassen, so werden heute neben Facharbeiten und literarischen Beiträgen auch Plakate und Comics, Video- und Tonreportagen oder -umfragen, selbstkomponierte und getextete Lieder, Filme oder Websites angenommen. Insgesamt nehmen jährlich zwischen 3.500 und 4.000 Schülerinnen und Schüler am "Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg" teil. Die Richtlinien wie auch das Förderpreisgremium werden vom Beirat des Schülerwettbewerbs bestimmt. Der Beirat setzt sich aus zehn Abgeordneten der Landtagsfraktionen und zehn Sachverständigen zusammen. Seine Mitglieder werden von der Landtagspräsidentin oder dem Landtagspräsidenten ernannt und tagen zweimal jährlich im Gebäude des Landtags von Baden-Württemberg. Die operative Durchführung des Wettbewerbes obliegt der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
3. Inhalt und Bearbeitung: Der Bestand LA 2/360 umfasst die Unterlagen, die im Beirat des Schülerwettbewerbs in der Vorbereitung und bei der Durchführung des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstanden sind. Dazu zählen die Protokolle der Beiratssitzungen, Organisatorisches rund um die Sitzungen des Beirates, die Preisverleihungen und die Reisen der Preisträger, Korrespondenz, Pressemitteilungen, Werbematerial, Listen der Preisträger, Teilnehmerurkunden, Reden anlässlich der Preisverleihungen sowie Fotos der Preisverleihungen. Mit Ausnahme der digitalen Fotos des Beirates des Schülerwettbewerbs wurden die Unterlagen vollständig als archivwürdig bewertet. Weitere Unterlagen des Schülerwettbewerbs des Landtags von Baden-Württemberg entstehen bei der Landeszentrale für poltische Bildung Baden-Württemberg. Hier werden auch die eingereichten Beiträge der Schülerinnen und Schüler gesammelt. Entsprechend der Zuständigkeit innerhalb des Landesarchivs Baden-Württemberg werden diese Unterlagen seitens des Staatsarchivs Ludwigsburg archiviert und befinden sich hier im Geschäftsbereich Staatsministerium. Da die Zuständigkeit für die Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg 2013 vom Staatsministerium auf den Landtag überging, werden die archivwürdigen Unterlagen des Schülerwettbewerbs ab 2013 im Staatsarchiv Ludwigsburg in den Geschäftsbereich Landtag eingegliedert. Das Bildmaterial wurde zu einem großen Teil in digitaler Form als JPG auf CDs abgeliefert. Diese Datenträger wurden im Zuge der Verzeichnung ausgelesen und in Auswahl archiviert. Es wurden nach der Bewertung insgesamt 771 Dateien mit 2696,27 MB in das digitale Magazin des Landesarchivs Baden-Württemberg übernommen. Den Dateien wurden dabei die Signaturen LA 2/360 DO 1 bis LA 2/360 DO 36 zugeordnet. Die Erschließung des Bestandes wurde von Sophia Scholz und die Verpackung von Britta von Sikorski durchgeführt. Insgesamt umfasst der Bestand 57 Büschel, der Gesamtumfang beträgt nach der Verpackung 2,12 lfd. Regalmeter. Stuttgart, im September 2018 Nina Fehrlen-Weiss
57 Büschel (2,12 lfd. m), 23 Digitale Objekte
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ