Johann von Hatzfeld, Herr zu Wildenburg, Ritter, bekundet, daß er sich gegenüber Graf Johann von Nassau und Diez für Johannes Schade, vormals Rentmeister zu Siegen (Syegen), laut Urkunde für 43 Gulden 20 Albus, kölnisch, verbürgt hatte und dafür, nachdem der Graf auf seine Bitte ein Haus zu Siegen, neben Konrad von Bicken, an dem Johannes Schade seine Leibzucht hatte, eine Wiese bei St. Johannes, ein kleines Weiherchen bei der Mühle hinter der Stadt, einen Baumgarten darüber und alles, was Johannes Schade vom Grafen und in der Grafschaft Nassau hatte, in und bei Siegen für 138 Gulden 20 Weißpfennige übernommen hat, für 300 Gulden 15 Gulden Zins, Martini, dem Rentmeister zu Siegen bis zur Ablösung zahlen will und dafür seine Höfe, Gülten, Renten und Gefälle im Land Siegen und der Grafschaft Nassau, die Höfe zu Gosenbach (Goissen-), Untertan (Underthan), Achenbach (Achin-) und Seelbach (Sel-), die ihm zur Hälfte zustehen, als Unterpfand setzt. Johann Schade soll mit 138 Gulden 20 Albus Haus und Güter einlösen können.

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Hessisches Hauptstaatsarchiv
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