Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Herzog Moritz und dessen Rat Georg v. Karlowitz
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3, 2741
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Januar - Juni 1543
Enthält: (1540) 1543 Januar, Februar. Plan einer Heirat der Herzogin Sidonie mit Herzog Christoph von Württemberg und der Übernahme des Oberbefehls über die kaiserlichen Truppen gegen Frankreich durch Herzog Moritz. Der Herzog bemüht sich, Hauptleute zu gewinnen. Erbforderung der Landgräfin Christine: Bezahlung der restlichen 10000 Taler durch Herzog Moritz. (Entwurf der Quittung des Landgrafen vom 23. Januar 1543 im Samtarchiv Bd. II S. 242 Nr. 41.) Verkauf sächsischer Klostergüter, Ankauf für Margarete v.d. Saale oder anderweitige Anlage ihres Geldes. Ausbeute der Grube des 'Himmlischen Heeres', Kuxe der Gemahlin des Landgrafen. Georg v. Karlowitz übersendet den wieder aufgefundenen Brief Herzog Heinrichs von Braunschweig an Christoph v. Karlowitz vom 7. November 1540 (Abschrift), in dem der Herzog abgelehnt hat, sich mit dem Landgrafen zu vertragen. Neue Ordnung der Religion in Sachsen
Enthält: März. Plan eines Bündnisses zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz, dem Landgrafen, Herzog Ulrich von Württemberg und den Herzögen Wilhelm und Ludwig von Bayern. Der Herzog hat augenblicklich keine Verwendung für den ihm vom Landgrafen empfohlenen Grafen Franz von Manderscheid. Georg v. Karlowitz berichtet über seine Verhandlungen mit König Ferdinand und Granvella aus Nürnberg: der Plan eines Dienstvertrages des Herzogs mit dem Kaiser für den französischen Feldzug scheitert
Enthält: Haltung des Kaisers und Granvellas dem Landgrafen und den Protestanten gegenüber
Enthält: Verhalten des Herzogs August von Sachsen in Nürnberg. Tod des Kanzlers Feige
Enthält: April. Praktiken Herzog Heinrichs von Braunschweig. Karlowitz verhandelt mit Granvella in Nürnberg wegen des Dienstvertrages des Herzogs Moritz
Enthält: Abbruch der Verhandlungen durch Herzog Moritz. Verhandlungen mit Herzog Ulrich von Württemberg wegen der Heirat der Herzogin Sidonie mit Herzog Christoph
Enthält: Mai, Juni. Klagen des Abtes Kraft von Hersfeld wegen Besteuerung einiger im Sächsischen gelegener Klostergüter. Irrungen zwischen den Grafen von Mansfeld
Enthält: Graf Albrecht sendet seinen Sohn Volrad zum Landgrafen. Herzog Moritz wird den Bundestag zu Schmalkalden (25. Juni) nicht beschicken, ist aber bereit, seine Theologen zu Verhandlungen über Lehre und Religion zu entsenden. Der Landgraf warnt Herzog Moritz vor dessen Schwager, Herzog Franz von Lauenburg, der heimlich Herzog Heinrich von Braunschweig begünstige
Enthält: März. Plan eines Bündnisses zwischen dem Kurfürsten und Herzog Moritz, dem Landgrafen, Herzog Ulrich von Württemberg und den Herzögen Wilhelm und Ludwig von Bayern. Der Herzog hat augenblicklich keine Verwendung für den ihm vom Landgrafen empfohlenen Grafen Franz von Manderscheid. Georg v. Karlowitz berichtet über seine Verhandlungen mit König Ferdinand und Granvella aus Nürnberg: der Plan eines Dienstvertrages des Herzogs mit dem Kaiser für den französischen Feldzug scheitert
Enthält: Haltung des Kaisers und Granvellas dem Landgrafen und den Protestanten gegenüber
Enthält: Verhalten des Herzogs August von Sachsen in Nürnberg. Tod des Kanzlers Feige
Enthält: April. Praktiken Herzog Heinrichs von Braunschweig. Karlowitz verhandelt mit Granvella in Nürnberg wegen des Dienstvertrages des Herzogs Moritz
Enthält: Abbruch der Verhandlungen durch Herzog Moritz. Verhandlungen mit Herzog Ulrich von Württemberg wegen der Heirat der Herzogin Sidonie mit Herzog Christoph
Enthält: Mai, Juni. Klagen des Abtes Kraft von Hersfeld wegen Besteuerung einiger im Sächsischen gelegener Klostergüter. Irrungen zwischen den Grafen von Mansfeld
Enthält: Graf Albrecht sendet seinen Sohn Volrad zum Landgrafen. Herzog Moritz wird den Bundestag zu Schmalkalden (25. Juni) nicht beschicken, ist aber bereit, seine Theologen zu Verhandlungen über Lehre und Religion zu entsenden. Der Landgraf warnt Herzog Moritz vor dessen Schwager, Herzog Franz von Lauenburg, der heimlich Herzog Heinrich von Braunschweig begünstige
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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