Musikangelegenheiten (Allgemeines, Gutachten, staatliche Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusiklehrern, Unterrichtserlaubnisschein u.a.)
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PrAdK 1149
PrAdK 2.1/079
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 14. Gutachten >> 14.3. Gutachten Bereich Musik >> 14.3.3. Sonstige Gutachten
1930
Enthält: Rundschreiben des Reichsverbands Deutscher Tonkünstler und Musiklehrer zum Bund freier Musiklehrkräfte, Stellungnahmen von Senatsmitgliedern und Mitgliedern der Sachverständigenkommission zu Forderungen des Bundes betr. staatliche Anerkennung (Bl. 323-330). Anträge, Korrespondenz und Gutachten zur staatlichen Anerkennung von Musikseminaren und Privatmusikschullehrern sowie zur Erteilung des Unterrichtserlaubnisscheins, zur Berufung von Musikberatern. Behandlung von Vorschlägen zur Trennung der theoretischen und praktischen Prüfung (Bl. 278-287). Protokoll einer Sitzung im Kultusministerium mit den Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse für Privatmusikunterricht (Bl. 44-55). Gutachten und Stellungnahmen: Moser über Karl Th. Bayer, "Der Weg in die Musik" (Bl. 260-266); Moser, Seiffert und Juon zum Plan einer neuen Partitur von Otto Witzel (Bl. 240-242); zum Entwurf einer "Musikseminar-Ordnung" (Bl. 162-164); zu den Plänen einer "Internationalen Vereinigung für Konzerte" (Bl. 149f.); zu einer Unterstützung des Deutschen Mandolinen- und Gitarrenspieler-Bundes Berlin (Bl. 147f.); zu Symphonie-Konzerten in der Teutonia (Bl. 89f.); Moser, Schönberg, Kahn und Schumann über den Antrag einer Unterstützung für die Gesellschaft der Musikfreunde in Berlin (Bl. 75f.); Schumann, Moser, Seiffert und Schönberg über die Internationale Gesellschaft für Erneuerung der katholischen Kirchenmusik in Frankfurt a.M. (Bl. 62f., 67f.); Seiffert, Moser und Kahn über Willi Zimmermann, "Untergang der deutschen Hausmusik" (Bl. 2f.). Ministerialerlasse, Unterstützungsgesuche, verschiedene Anfragen. Bericht der Deutschen Gesandtschaft Budapest zu einem Konzert Waldemar v. Baußnerns in Budapest, mit zwei Zeitungsartikeln (Bl. 255-259). Satzung und Studienbestimmungen der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln sowie Anregungen des Kölner Oberbürgermeisters, Stellungnahmen Mosers und Schrekers (Bl. 102-132). Schreiben des Arbeitsamtes Berlin-Mitte zu negativen Auswirkungen musizierender Beamter auf die ohnehin "katastrophale Berufslage" von Musikern (Bl. 38). Enth. u.a.: Zeitungsartikel des "Pester Lloyd Abendblatt" vom 28. und 31. Jan. 1930 zu Konzerten von v. Baußnern in Budapest (Bl. 258f.). Broschüre des Deutschen Musiker-Verbandes "Der Tonfilm. Eine Gefahr für den Musikerberuf und für die Musikkultur" (Bl. 169). Denkschrift zum 25jährigen Jubiläum des Jankó-Vereins in Wien, Friedrich Weißhappel (Obmann), "Notenschriftreform - eine Notwendigkeit" (Bl. 100f.). Einladungskarte zu einem Konzert der Meisterklasse Schönberg (Bl. 69). Protokolle der Sitzungen des Senats und der Genossenschaft, Sektion für Musik (teils mit vom Senat berufenen Sachverständigen für den Privatmusikunterricht): 1. März 1930, 12. März 1930, 12. Mai 1930, 23. Mai 1930, 12. Juni 1930, 23. Juni 1930 (Bl. 317-319, 282-288, 181-184, 151f., 91-94, 34f., vgl. PrAdK 1229).
330 Bl. Microfilm/-fiche: 1149
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - M 17 - Bd. 7
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.20252025, 11:06 MEZ