Margaretha von Bergen, Witwe des Pieter Schloißkens, gewesener Bürger zu Köln, bezeugt für sich, ihren Erben oder dem Inhaber der nachbenannten Hauptverschreibung, dass sie zur Errettung der gemeinen Landschaft des Stifts Münster vor dem braunschweigischen Einfall ein Kapital in Höhe von 1.000 Goldgulden gegen eine jährliche Pension in Höhe von 50 Goldgulden, zahlbar an zwei Terminen, der münsterischen Landschaft vorgeschossen hatte, da sich aber nunmehr Wilhelm Ketteler, Elekt und Konfirmierter des Stifts Münster, das Domkapitel Münster, die Ritterschaft, Städte und gemeine Landschaft des Stifts Münster über die jährliche Pension beklagt hätten, so habe man der Margaretha von Bergen die Loskündigung der jährlichen Pension angekündigt und sich mit ihr verglichen, dass die Aufkündigung zurückgestellt wurde, was vom Domscholaster Arnold von Bevern und Landschaftspfennigmeister Diederich Torck bestätigt sei. Es folgen Ausführungen zur künftigen korrigierten Pensionszahlung an zwei Terminen, zur Schadloshaltung und Loskündigung. Siegelankündigung der Ausstellerin

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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