Gerichtsgefängnis Göttingen nach 1945 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA HA, Nds. 768 Göttingen
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.8 Justiz >> 1.13.8.11 Untere Justizbehörden >> 1.13.8.11.1 Justizvollzugsanstalten (JVA), Jugendstrafanstalten, Jugendarrestanstalten (JAA), Gerichtsgefängnisse
1902-1981
Enthält: Personalakten der Beschäftigten
Geschichte des Bestandsbildners: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die bei den Amts- und Landgerichten bestehenden und für die jeweiligen Gerichtsbezirke zuständigen Gerichtsgefängnisse weitgehend beibehalten und 1972 in Justizvollzugsanstalten (JVA) umbenannt. Die seither bestehende JVA Göttingen wurde mit der Jugendanstalt Göttingen-Leineberg zum 1. Januar 2003 zur JVA Rosdorf zusammengelegtgeschlossen, deren Errichtung 2002 begonnen wurde. Nach Fertiggestellung des Neubaus im Juni 2007 nahm die JVA Rosdorf ihren Regelbetrieb auf, so dass die JVA Göttingen geschlossen werden konnte.
Der JVA Göttingen waren seit den 1970er Jahren als externe Justizvollzugseinrichtungen die Abteilungen Duderstadt, Einbeck, Holzminden und Osterode zugeordnet. Die Abteilung Osterode wurde Ende der 1980er Jahre geschlossen. Die JVA Rosdorf bestand neben der Hauptanstalt Rosdorf zunächst aus folgenden Abteilungen:
Geschichte des Bestandsbildners: - Abteilung Duderstadt (Erwachsenenvollzug)
- Abteilung Einbeck (Erwachsenenvollzug)
- Abteilung Holzminden (Erwachsenenvollzug)
- Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen
- Jugendarrestanstalt Göttingen
Durch die Neuordnung des Strafvollzugs in Niedersachsen besteht die JVA Rosdorf seit dem 1. Januar 2010 nunmehr aus der Hauptanstalt mit den Abteilungen Duderstadt und Einbeck, während die Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen und die Jugendarrestanstalt Göttingen ausgegliedert und der JVA Hameln zugeordnet wurden. Daneben gehörte zur JVA Rosdorf von 2010 bis 2012 die Sozialtherapeutische Abteilung Bad Gandersheim, die zuvor zur JVA Sehnde gehörte und zum 31. Dezember 2012 aufgelöst wurde. 2011 wurde die Sicherungsverwahrung von der JVA Celle an die JVA Rosdorf übertragen, deren Unterbringung in Rosdorf seit 2013 erfolgt.
Stand: Dezember 2015
Bestandsgeschichte: Der kleine Bestand besteht zurzeit aus einer 2014 erfolgten Ablieferung von Personalakten von ehemals im Gerichtsgefängnis/ in der JVA tätigen Beschäftigten seitens der JVA Rosdorf. Die Anbietung erfolgte über das NLA Wolfenbüttel, zu dessen Sprengel die Einrichtung seit 1978 gehört.
Stand: Dezember 2015
Findmittel: EDV-Findbuch (2021)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die bei den Amts- und Landgerichten bestehenden und für die jeweiligen Gerichtsbezirke zuständigen Gerichtsgefängnisse weitgehend beibehalten und 1972 in Justizvollzugsanstalten (JVA) umbenannt. Die seither bestehende JVA Göttingen wurde mit der Jugendanstalt Göttingen-Leineberg zum 1. Januar 2003 zur JVA Rosdorf zusammengelegtgeschlossen, deren Errichtung 2002 begonnen wurde. Nach Fertiggestellung des Neubaus im Juni 2007 nahm die JVA Rosdorf ihren Regelbetrieb auf, so dass die JVA Göttingen geschlossen werden konnte.
Der JVA Göttingen waren seit den 1970er Jahren als externe Justizvollzugseinrichtungen die Abteilungen Duderstadt, Einbeck, Holzminden und Osterode zugeordnet. Die Abteilung Osterode wurde Ende der 1980er Jahre geschlossen. Die JVA Rosdorf bestand neben der Hauptanstalt Rosdorf zunächst aus folgenden Abteilungen:
Geschichte des Bestandsbildners: - Abteilung Duderstadt (Erwachsenenvollzug)
- Abteilung Einbeck (Erwachsenenvollzug)
- Abteilung Holzminden (Erwachsenenvollzug)
- Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen
- Jugendarrestanstalt Göttingen
Durch die Neuordnung des Strafvollzugs in Niedersachsen besteht die JVA Rosdorf seit dem 1. Januar 2010 nunmehr aus der Hauptanstalt mit den Abteilungen Duderstadt und Einbeck, während die Abteilung Offener Jugendvollzug Göttingen und die Jugendarrestanstalt Göttingen ausgegliedert und der JVA Hameln zugeordnet wurden. Daneben gehörte zur JVA Rosdorf von 2010 bis 2012 die Sozialtherapeutische Abteilung Bad Gandersheim, die zuvor zur JVA Sehnde gehörte und zum 31. Dezember 2012 aufgelöst wurde. 2011 wurde die Sicherungsverwahrung von der JVA Celle an die JVA Rosdorf übertragen, deren Unterbringung in Rosdorf seit 2013 erfolgt.
Stand: Dezember 2015
Bestandsgeschichte: Der kleine Bestand besteht zurzeit aus einer 2014 erfolgten Ablieferung von Personalakten von ehemals im Gerichtsgefängnis/ in der JVA tätigen Beschäftigten seitens der JVA Rosdorf. Die Anbietung erfolgte über das NLA Wolfenbüttel, zu dessen Sprengel die Einrichtung seit 1978 gehört.
Stand: Dezember 2015
Findmittel: EDV-Findbuch (2021)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
1,5
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche Bestände (Tektonik)
- 1.13 Land Niedersachsen (Tektonik)
- 1.13.8 Justiz (Tektonik)
- 1.13.8.11 Untere Justizbehörden (Tektonik)
- 1.13.8.11.1 Justizvollzugsanstalten (JVA), Jugendstrafanstalten, Jugendarrestanstalten (JAA), Gerichtsgefängnisse (Tektonik)