Johannes Dappert, Bürger zu Heidingsfeld, und seine Ehefrau Elisabeth bekennen: Sie haben mit Erlaubnis des Abtes des Klosters St. Stephan in Würzburg Michael [Bernhart] auf einem Weinberg in der Gemarkung Heidingsfeld, der dem Kloster St. Stephan gehört und diesem jährlich 1 Pfund Würzburger Währung zinst, einen Zins von 0,75 Gulden verkauft und dafür 15 Gulden erhalten. Sie verpflichten sich, diesen Zins innerhalb der kommenden drei Jahre wieder abzulösen. Tun sie dies nicht, dann haben sie dem Kloster nach Ablauf der drei Jahre für jedes Jahr, das der Zins dann unabgelöst auf dem Weinberg lastet, 0,75 Gulden als Strafe zu entrichten. Auf ihre Bitte siegelt der Schultheiß zu Heidingsfeld Georg Ridner. Aussteller: Johannes und Elisabeth Dappert. Empfänger: Kloster St. Stephan