C-Arm Weg, Urk. 16
C-Arm Weg Armenhaus Wegesende
Armenhaus Wegesende >> 1. Urkunden >> 1401-1500
10. März 1433
Darin: Auf den Siegelpresseln: Herman van Herborne (und seine Frau Gertrud?) tätigen ein Rechtsgeschäft. Bürgen: Johan van Buren, Lambert van Herborne, Johan van Lembecke, Serries van der Heghe und Johan N.
Enthält: Bernhardus Kelle, Propst von St. Aegidii, Cord de goltsmyt, Johan Stromberch und Elseke, Witwe Cordes Stromberghes, Bürger zu Münster, überweisen als Testamentsvollstrecker des +Herman Stromberghs den Armen to Weghesende im Kirchspiel Martini eine Rente von 1 Mark ("to rekene vor twe vnd tweintich mark") aus einem halben Haus des Verstorbenen auf der Ludgeristraße zwischen Häusern Wilkens ton Bussche des scroders und Stinen Dobben, das sonst unbelastet ist. Die drei ersten Aussteller siegeln.
Enthält: Bernhardus Kelle, Propst von St. Aegidii, Cord de goltsmyt, Johan Stromberch und Elseke, Witwe Cordes Stromberghes, Bürger zu Münster, überweisen als Testamentsvollstrecker des +Herman Stromberghs den Armen to Weghesende im Kirchspiel Martini eine Rente von 1 Mark ("to rekene vor twe vnd tweintich mark") aus einem halben Haus des Verstorbenen auf der Ludgeristraße zwischen Häusern Wilkens ton Bussche des scroders und Stinen Dobben, das sonst unbelastet ist. Die drei ersten Aussteller siegeln.
Alle drei Siegel fehlen.
Archivale
Verweis: MUB 602; MUB 601
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ
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