Explosion des Munitionslagers des Artillerie-Depots am 14.9.1916 (Ringbatterie Choisy).
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B 09. 01.49
B CVI 13
B 09. Militärangelegenheiten Militärangelegenheiten
Militärangelegenheiten >> Militärangelegenheiten
1916-1919
Enthält: ··Kondolenzschreiben des Dillinger Bürgermeisters Karl Wagner und der in Metz ansässigen Saarlouiser
·Flugblatt: Lebensgefahr beim Anfassen von Munitionsresten
·Organisation der Beerdigung und des Trauerzugs der Explosionsopfer
·Vorschlagslisten für Ordensverleihung wegen Hilfeleistung am Unglückstag
·Bericht des Landrates Johannes Schütz an den Regierungspräsidenten Constanz von Baltz in Trier über die Ereignisse des 14. September 1916 aus persönlicher Wahrnehmung
·Korrespondenzen der Stadt mit anderen Städten (Königsberg, Münster), die vergleichbare Unglücke erlitten haben, bezgl. Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
·Korrespondenzen mit der Provinzial-Feuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz bezgl. Entschädigung
·Auseinandersetzungen mit dem Preußischen Kriegsministerium zwecks Erstattung der Schäden
·Bildung eines Ausschusses zur Abschätzung der Explosionsschäden
·Hinzuziehung örtlicher Handwerksbetriebe zur Begutachtung der Schäden
·Aufstellung entstandener Schäden am Gaswerk und diversen weiteren öffentlichen Gebäuden
·Schadensbilanz an der Trainkaserne mit Lageplan sowie Grundrisszeichnung der Ringbatterie Choisy
·Abschlussgutachten des Vorsitzenden des Ausschusses für Abschätzung der Explosionsschäden Hauptmann d. Res. Mathieu vom 20.06.1917
·14.04.1917: Josef Servet (sechseinhalb Jahre) beim Spielen mit einem Zünder durch Explosion getötet > Untersuchung des Vorfalls
·Rechnungsbelege über ausgeführte Reparaturarbeiten an öffentlichen Gebäuden
·Flugblatt: Lebensgefahr beim Anfassen von Munitionsresten
·Organisation der Beerdigung und des Trauerzugs der Explosionsopfer
·Vorschlagslisten für Ordensverleihung wegen Hilfeleistung am Unglückstag
·Bericht des Landrates Johannes Schütz an den Regierungspräsidenten Constanz von Baltz in Trier über die Ereignisse des 14. September 1916 aus persönlicher Wahrnehmung
·Korrespondenzen der Stadt mit anderen Städten (Königsberg, Münster), die vergleichbare Unglücke erlitten haben, bezgl. Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
·Korrespondenzen mit der Provinzial-Feuerversicherungsanstalt der Rheinprovinz bezgl. Entschädigung
·Auseinandersetzungen mit dem Preußischen Kriegsministerium zwecks Erstattung der Schäden
·Bildung eines Ausschusses zur Abschätzung der Explosionsschäden
·Hinzuziehung örtlicher Handwerksbetriebe zur Begutachtung der Schäden
·Aufstellung entstandener Schäden am Gaswerk und diversen weiteren öffentlichen Gebäuden
·Schadensbilanz an der Trainkaserne mit Lageplan sowie Grundrisszeichnung der Ringbatterie Choisy
·Abschlussgutachten des Vorsitzenden des Ausschusses für Abschätzung der Explosionsschäden Hauptmann d. Res. Mathieu vom 20.06.1917
·14.04.1917: Josef Servet (sechseinhalb Jahre) beim Spielen mit einem Zünder durch Explosion getötet > Untersuchung des Vorfalls
·Rechnungsbelege über ausgeführte Reparaturarbeiten an öffentlichen Gebäuden
Bürgermeisteramt Saarlouis (bis 1945)
Stadtbauamt Saarlouis
Akte
Standort: Kaserne VI, Schrank S042
Rechtsstatus: Eigentum
Mosener, General
Servet, Josef
Kiefer, Johann, Glaser
Bales , Josef, Dachdeckermeister
Saarlouis
Dillingen/Saar
Metz
Münster (Westf)
01. Festung Saarlouis / Garnison Saarlouis
Ringbatterie Choisy, Saarlouis
Trainkaserne Saarlouis
Gaswerk Saarlouis
Militär
Erster Weltkrieg (1914 - 1918)
Unfall
Unglücksfall
Explosion
Militärische Anlage
Munitionslager
Königliche Garnisonverwaltung Saarlouis (Militärverwaltung Saarlouis)
Reserve-Lazarett Saarlouis
Preußen. Preußische Armee. Armee-Korps, XVI.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.10.2025, 11:46 MESZ