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Urkunden des Klosters Fredelsloh (Bestand)
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Enthält: Fondsedition: Urkundenbuch des Stifts Fredelsloh, bearbeitet von Manfred Hamann (Quellen und Untersuchungen zur Geschichte Niedersachsens im Mittelalter 6). Hildesheim 1983. (Signatur der Dienstbibliothek in Hannover: BS VI 151 bzw. Se 60,1) - Nachgewiesen als: UB Fredelsloh Nr. Urkunden des Stifts Fredelsloh mit deutscher Übersetzung von Dr. Horst Gramatzki, in: Fredelsloher Fundtücke und Fragmente 1 (2010), S. 59-139. Drucke und Regesten aus folgenden Werken sind bei den jeweiligen Urkunden nachgewiesen: Asseburger UB Asseburger Urkundenbuch. Urkunden und Regesten zur Geschichte des Geschlechts Wolfenbüttel-Asseburg, hrsg. J. Graf v. Bocholtz-Asseburg, 1. Hannover 1876. Böhmer-Will J. Fr. Böhmer, Regesta archiepiscoporum Maguntinensium. Regesten zur Geschichte der Mainzer Erzbischöfe von Bonifatius bis Heinrich II. Bearb. u. hrsg. von C. Will. Bd. 1.2, Innsbruck 1877 u. 1886; Nachdruck Aalen 1966. Bruns, ArchDipl 11/12, 1965/66 A. Bruns, Zur Gründung des Chorherrenstifts Fredelsloh, in: ArchDipl 11/12, 1965/66 S. 403-412. Dürre, ZsHist-VNdSachs 1880 H. Dürre, Regesten der Edelherren von Homburg, in: ZsHist-VNdSachs 1880 (1880) S. 1 ff. Germania pontificia Germania pontificia sive repertorium privilegiorum et litterarum a Romanis pontificibus ante annum MCLXXXXVIII Germaniae ecclesiis, monasteriis, civitatibus singulisque personis concessorum. Vol. IV: Provincia Maguntinensis; Pars IV: S. Bonifatius, archidioecesis Maguntinensis, abbatia Fuldensis. Congessit H. Jakobs, Göttingen 1978. Gruber Zeit- und Geschicht-Beschreibung der Stadt Göttingen, worin derselben Civil-, Natur-, Kirchen- und Schul-Historie aus verschiedenen alten Urkunden, auch andern sichern Nachrichten umständlich vorgetragen sind. T. 1-3, Hannover u. Göttingen 1734-1738. Feise W. Feise, Urkundenauszüge zur Geschichte der Stadt Einbeck bis zum Jahre 1500. Orts- und Personenregister von E. Plümer (Einbeck 1959).
Enthält: Jaffé-Löwenfeld Regesta Pontificum Romanorum ab condita ecclesia ad annum post Christum natum 1198. Hrsg. v. Ph.Jaffé, 2. Aufl. v. S. Loewenfeld, F. Kaltenbrunner, P. Ewald. Bd. 2, Leipzig 1888; Nachdruck Graz 1956. Kühlhorn E. Kühlhorn, Orts- und Wüstungsnamen in Südniedersachsen, Northeim 1964 (gelegentlich korrigiert durch Kühlhorns Artikel in den einzelnen Blättern der Historisch-Landeskundlichen Exkursionskarte von Niedersachsen). Mainzer UB Mainzer Urkundenbuch. 1. Bd.: Die Urkunden bis zum Tode Erzbischof Adalberts I. (1137). Bearb. v. M. Stimming, 1932; 2. Bd.: Die Urkunden ... bis zum Tode Erzbischof Konrads (1200). Bearb. v. P. Acht, 1968/71. MGH DD Konrad III., MGH DD Friedrich I. Monumenta Germaniae historica. Die Urkunden der deutschen Könige und Kaiser. Bd. 9: Die Urkunden Konrads III. u. seines Sohnes Heinrich, bearb. v. F. Hausmann, Wien-Köln-Graz 1969; Bd. 10: Die Urkunden Friedrichs I. 1152-1158, bearb. v. H. Appelt, Hannover 1975. Orig. Guelf. (Leibniz, Eckhart, Gruber, Scheidt:) Origines Guelficae. Bd. 1-5, Hannover 1750-1780. Petke, Die Grafen von Wöltingerode-Wohldenberg W. Petke, Die Grafen von Wöltingerode-Wohldenberg. Adelsherrschaft, Königtum und Landesherrschaft am Nordwestharz im 12. u. 13. Jahrh., Hildesheim 1971. Pflugk-Harttung, Specimina J. von Pflugk-Harttung, Specimina selecta chartarum pontificum Romanorum, T. 1.2, Stuttgart 1885/87.
Enthält: Regesten EB Mainz I, II Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289-1396. Bearb. von E. Vogt, H. Otto u. F. Vigener. 2 Bde. u. Namensverzeichnis von W. Kreimes, 1907-1958; Nachdruck 1970. Regestenslg. von Uslar-Gleichen E. Frhr. von Uslar-Gleichen, Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Uslar-Gleichen, Hannover 1888. Scheidt, Anmerkungen und Zusätze [Chr. L. Scheidt,] Codex diplomaticus, worinnen die Anmerkungen und Zusätze zu des Herrn Geheimten Raths von Moser Einleitung in das Braunschweig-Lüneburgische Staats-Recht durch viele grösten Theils ungedrukte Urkunden ihren weitern Beweiß und Erläuterung erhalten, Göttingen 1759. Scheidt, Vom hohen u. niederen Adel Chr. L. Scheidt, Historische und diplomatische Nachrichten von dem hohen und niedern Adel in Teutschland (etc.) mit Mantissa Documentorum, Hannover 1755. Spilcker, UB Grafen von Everstein B. Chr. von Spilcker, Geschichte der Grafen von Everstein und ihrer Besitzungen. Anhang: Urkunden Buch = Beiträge zur älteren deutschen Geschichte. Bd. 2, Arolsen 1833. UB HHild Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe. Hrsg. von K. Janicke u. H. Hoogeweg. T. 1-6, Leipzig u. Hannover 1896-1911. Westfäl UB Westfälisches Urkundenbuch. Bd. 4: Die Urkunden des Bisthums Paderborn vom Jahre 1201-1300. Bearb. von R. Wilmans, H. Finke u. H. Hoogeweg, Münster 1874-1894; Bd. 5, 1: Die Papsturkunden Westfalens bis zum Jahre 1304. Bearb. von H. Finke, Münster 1888. Wolf, Geschichte des Geschlechts von Hardenberg J. Wolf, Geschichte des Geschlechts von Hardenberg. T. 1 u. 2, Göttingen 1823.
Beschreibung: Aus dem gedruckten Urkundenbuch von 1983 wurde im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts im Jahr 2014 die Edition retrokonvertiert und 2015 mit den bereits vorhandenen Verzeichnungen zusammengeführt. Sofern der Text zu lang für das Titelfeld ist, wird er im Enthält-Feld fortgesetzt. Daruntergesetzt wurden zur Identifizierung der Orts- und Personennamen die Indexbegriffe aus dem Urkundenbuch. Durch die mit dem Verzeichnungsprogramm verbundenen Einschränkungen kann der Text allerdings nicht wie im Druck dargestellt werden: hochgestellte Fußnoten werden nach einem Leerzeichen auf der Zeile wiedergegeben, hochgestellte Buchstaben ebenfalls auf der Zeile, bei übergeschriebenen Buchstaben nach einem Schrägstrich (/). Querverweise sind auf die Signaturen (statt der laufenden Nummern des Urkundenbuchs) umgestellt. Diese Form der Darstellung ersetzt nicht die Benutzung des gedruckten Urkundenbuchs, doch es erleichtert einen schnellen Überblick über den gesamten Inhalt einer Urkunde und eröffnet umfangreiche neue Recherchemöglichkeiten.
Stand: August 2015
Geschichte des Bestandsbildners: Das Stift Fredelsloh im Solling ist kurz vor 1132 durch Erzbischof Adalbert I. von Mainz gegründet worden; die Stiftung wird mit den Grafen von Dassel in Verbindung gebracht, die im 13. Jahrhundert auch die Vogtei inne hatten. Die damit verbundenen Rechte übten später die Welfen aus. Seit 1145/46 bestand in Fredelsloh ein Augustiner-Doppelstift, seit 1269 nur noch ein Chorfrauenstift. Während die Äbtissinnen aus dem Adel kamen, sind die Chorfrauen seit dem Ende des 13. Jahrhunderts überwiegend bürgerlicher Herkunft.
Im 14. Jahrhundert setzte der wirtschaftliche Niedergang des Stifts ein. Er gipfelte in der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg, worauf jedoch der wirtschaftliche Wiederaufbau bis 1675 folgte. Die Einführung der lutherischen Konfession 1542 hatte bereits zum Rückgang des Konvents geführt, um 1652 hörte er nach dem Tod der letzten Domina ganz auf zu bestehen. Als Wirtschaftsbetrieb hatte Fredelsloh bis 1933 weiter Bestand.
Stand: August 2015
Bestandsgeschichte: Die Urkunden des Stifts Fredelsloh hat Herzogin Elisabeth nach Einführung der Reformation und einer ersten Inventarisierung 1542 im März 1545 einziehen und zur Erichsburg bringen lassen. Später kamen sie nach Hann. Münden, dann auf Befehl Herzog Julius' im Herbst 1588 nach Wolfenbüttel. Dort wurden sie 1589 erneut inventarisiert.
Nach der Landesteilung von 1635 kam der Bestand im Laufe des 17. Jahrhunderts nach Hannover, wo er seit 1720 nachweisbar ist. Nach dem Eingliederungsplan von 1725 befanden sich die Urkunden dort in den Schränken 40 und 41; der Bestand erhielt die Bezeichnung Cal. Or. Arch. Des. 37. Die Urkunden wurden 1880/81 von Richard Doebner chronologisch geordnet. Nach dem Verlust des alten Repertoriums 1943 hat Alois Schmidt als kommissarischer Betreuer der Bestände in Bockenem, wohin die zunächst ins Schloss Söder ausgelagerten Urkunden gebracht worden waren, 1944/45 neue Regesten gefertigt (siehe Altfindmittel).
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden. Dabei konnte auf eine erste Erfassung der Urkunden bis zum Jahr 1500 aufgebaut und diese um die von Manfred Hamann bearbeiteten Regesten des 1983 erschienenen Urkundenbuchs erweitert werden. Anschließend (2010) wurde diese Fassung leicht überarbeitet und die Besiegelung in knapper Form beschrieben, sodass sich die Anzahl der ursprünglich vorhandenen bzw. noch an der Urkunde befindlichen Siegel und ihre Befestigung ergibt (nicht ausdrücklich genannt ist der Pergamentstreifen bei anhängenden Siegeln als Normalfall) sowie deren Erhaltungszustand (leicht beschädigt, beschädigt oder stark beschädigt). Seit der Retrokonversion des Urkundenbuchs durch ein DFG-gefördertes Projekt im Jahr 2014 stehen hier nun auch die Urkundentexte zur Verfügung.
Stand: August 2015
Findmittel: EDV-Findbuch 2015
Bearbeiter: Dr. Alois Schmidt (1947)
Dr. Manfred Hamann (1983)
Hildegard Krösche (2010/2015)
218 Urkunden
Bestand
Literatur: Fredelsloher Fundtücke und Fragmente: Texte von Fritz Both zum Kloster Fredelsloh als Nachdruck, Folge 2, hrsg. von Arno Schelle, Fredelsloh/Norderstedt 2014. Fredelsloher Fundtücke und Fragmente: Texte und Töpfe, Kloster und Keramik, Fotos und Forschung, Folge 1, hrsg. von Arno Schelle, Fredelsloh/Norderstedt 2010. Nathalie Kruppa, Artikel Fredelsloh, in: Niedersächsiches Klosterbuch. Verzeichnis der Klöster, Stifte, Kommenden und Beginenhäsuer in Niedersachsen und Bremen von den Anfängen bis 1810, hrsg. von Josef Dolle, Teil 1 (Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen 56,1). Bielefeld 2012, S. 417-423. Karl Scheibe, Fredelsloh. Geschichte des Dorfes und Klosters. Erg. Reprint der Erstaufl. Leipzig, 1899. Norderstedt 2005 (S. 50-53: Weiterführende, neuere Literaturhinweise als Ergänzung in der Reprint-Ausg.). Horst Gramatzki, Das Stift Fredelsloh von der Gründung bis zum Erlöschen seines Konvents. Historische und baugeschichtliche Untersuchungen. 2., erweiterte Aufl. Dassel/Fredelsloh 2001. Hans Goetting, Hilwartshausen und Fredelsloh: Zwie Stützpunkte staufischer Politk an der Oberweser im 12. Jahrhundert. In: Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde 34 (1988), S. 280-324. (Signatur des HStAH: SD 2779) Fritz Both, Die Grundbesitz- und Vermögensverhältnisse des Stifts Fredelsloh von 1132-1700. Fredelsloh 1985. (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Fredelsloh 4) Bruns, Alfred, Zur Gründung des Chorherrenstifts Fredelsloh. In: Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde 11/12 (1965/66), S. 403-412. (Signatur der Dienstbibliothek des HStAH: T Fredelsloh 1). Übersicht über die Bestände des Niedersächsischen Staatsarchivs in Hannover. Bd. 1 bearb. von C. Haase und W. Deeters (Veröffentlichungen der Niedersächsischen Archivverwaltung 19). Göttingen 1965, S. 33.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.