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Rücklösung der von dem Bediensteten Johann Hilgers d.Ä. erworbenen und von seinen Erben verkauften Renten zu Oberbaar, Ditscheid und Anschau.
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Enthält u.a.: Vertrag vom 11. Nov. 1529 über den Verkauf von 3 1/2 Malter Korn von einem Hof zu Oberbaar gegen 70 Goldgulden durch Graf Philipp III. von Virneburg an Peter Voest aus Adenau und Jacob Becker aus Cochem, den Patronen der Vikarie in der Pfarrkirche zu Adenau; Zustimmung der Gräfin Magdalena von Manderscheid vom 1. Sept. 1590 für ihren Diener Johann Hilgers, die verkauften Gülten zu Ditscheid und Anschau an sich zu lösen; Verschreibung Graf Friedrich Ludwigs von Löwenstein-Wertheim vom 7. Aug. 1649 zugunsten seines Dieners Johann Hilgers d.Ä. für 300 Reichstaler über die Pacht seines Hofes zu Oberbaar (Abschriften).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.