Nachlass Schey (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, S-N 22
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Stadtarchiv Wertheim >> Nachlässe, sonstige Hinterlegungen und Schenkungen (N-Bestände) >> Nachlässe
1960-1984
Inhalt und Bewertung
Dr. Hans Schey, geboren am 01.12.1908 in Mährisch-Trübau, studierte nach seinem Abitur in Prag Rechts- und Staatswissenschaften. Er beschloss dieses Studium 1938 mit seiner Promotion zum Dr. jur.. Von 1952 bis 1984 war Dr. Schey nun für die Stadtverwaltung Wertheim tätig und leitete bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand das Rechts- und Ordnungsamt. Dr. Schey war eine der treibenden Kräfte, die zur Entstehung und dem Auf- und Ausbau der Partnerschaft Wertheims mit Salon-de-Provence beitrugen. Bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft am 08. Juni 1984 wurde er hierfür mit der Ehrenmedaille der Stadt Wertheim ausgezeichnet. Dr. Hans Schley verstarb im Alter von 77 Jahren am 30.03.1986.
Nach dem Tod seiner Witwe gab der Verwalter des Hauses der beiden die heute im Bestand enthaltenen Unterlagen an das Hauptamt ab, da er diese für die Stadt für wichtig erachtete. Von dort wurden diese Unterlagen im Juni 1991 ins Stadtarchiv Wertheim übernommen. Hier wurden sie von Herrn Karl-Heinz Niklas, der 1998-1999 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Stadtarchiv tätig war, verzeichnet und konservatorisch verpackt. Nachdem die Titelaufnahmen nach ScopeArchiv übertragen wurden, erfolgten die Redaktion der Titelaufnahmen und die Fertigstellung des Findbuchs im Dezember 2015 durch Diplom-Archivarin Anna Spiesberger.
Einleitung: Dr. Hans Schey, geboren am 01.12.1908 in Mährisch-Trübau, studierte nach seinem Abitur in Prag Rechts- und Staatswissenschaften. Er beschloss dieses Studium 1938 mit seiner Promotion zum Dr. jur. und war danach in der Industrie und der öffentlichen Verwaltung Prags tätig. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und kam schließlich in der Normandie in Gefangenschaft. Dort lernte er auch seine spätere Frau Georgetta kennen. 1951 kamen die beiden nach Wertheim, da Scheys Mutter in der Zwischenzeit dorthin gezogen war. Von 1952 bis 1984 war Dr. Schey nun für die Stadtverwaltung Wertheim tätig und leitete bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand das Rechts- und Ordnungsamt. Dr. Schey war eine der treibenden Kräfte, die zur Entstehung und dem Auf- und Ausbau der Partnerschaft Wertheims mit Salon-de-Provence beitrugen. 1963 war er Teil der Delegation der Stadt, die den Kontakt zu Salon-de-Provence aufnahm. Auch war er viele Jahre lang der Vizepräsident des Partnerschaftsausschusses, der diese Partnerschaft mit Leben füllte. Bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft am 08. Juni 1984 wurde er hierfür mit der Ehrenmedaille der Stadt Wertheim ausgezeichnet. Dr. Hans Schley verstarb im Alter von 77 Jahren am 30.03.1986.
Bearbeiterbericht: Nach dem Tod seiner Witwe gab der Verwalter des Hauses der beiden die heute im Bestand enthaltenen Unterlagen an das Hauptamt ab, da er diese für die Stadt für wichtig erachtete. Von dort wurden diese Unterlagen im Juni 1991 ins Stadtarchiv Wertheim übernommen. Hier wurden sie von Herrn Karl-Heinz Niklas, der 1998-1999 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Stadtarchiv tätig war, verzeichnet und konservatorisch verpackt. Nachdem die Titelaufnahmen nach ScopeArchiv übertragen wurden, erfolgten die Redaktion der Titelaufnahmen und die Fertigstellung des Findbuchs im Dezember 2015 durch Diplom-Archivarin Anna Spiesberger.
Dr. Hans Schey, geboren am 01.12.1908 in Mährisch-Trübau, studierte nach seinem Abitur in Prag Rechts- und Staatswissenschaften. Er beschloss dieses Studium 1938 mit seiner Promotion zum Dr. jur.. Von 1952 bis 1984 war Dr. Schey nun für die Stadtverwaltung Wertheim tätig und leitete bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand das Rechts- und Ordnungsamt. Dr. Schey war eine der treibenden Kräfte, die zur Entstehung und dem Auf- und Ausbau der Partnerschaft Wertheims mit Salon-de-Provence beitrugen. Bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft am 08. Juni 1984 wurde er hierfür mit der Ehrenmedaille der Stadt Wertheim ausgezeichnet. Dr. Hans Schley verstarb im Alter von 77 Jahren am 30.03.1986.
Nach dem Tod seiner Witwe gab der Verwalter des Hauses der beiden die heute im Bestand enthaltenen Unterlagen an das Hauptamt ab, da er diese für die Stadt für wichtig erachtete. Von dort wurden diese Unterlagen im Juni 1991 ins Stadtarchiv Wertheim übernommen. Hier wurden sie von Herrn Karl-Heinz Niklas, der 1998-1999 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Stadtarchiv tätig war, verzeichnet und konservatorisch verpackt. Nachdem die Titelaufnahmen nach ScopeArchiv übertragen wurden, erfolgten die Redaktion der Titelaufnahmen und die Fertigstellung des Findbuchs im Dezember 2015 durch Diplom-Archivarin Anna Spiesberger.
Einleitung: Dr. Hans Schey, geboren am 01.12.1908 in Mährisch-Trübau, studierte nach seinem Abitur in Prag Rechts- und Staatswissenschaften. Er beschloss dieses Studium 1938 mit seiner Promotion zum Dr. jur. und war danach in der Industrie und der öffentlichen Verwaltung Prags tätig. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und kam schließlich in der Normandie in Gefangenschaft. Dort lernte er auch seine spätere Frau Georgetta kennen. 1951 kamen die beiden nach Wertheim, da Scheys Mutter in der Zwischenzeit dorthin gezogen war. Von 1952 bis 1984 war Dr. Schey nun für die Stadtverwaltung Wertheim tätig und leitete bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand das Rechts- und Ordnungsamt. Dr. Schey war eine der treibenden Kräfte, die zur Entstehung und dem Auf- und Ausbau der Partnerschaft Wertheims mit Salon-de-Provence beitrugen. 1963 war er Teil der Delegation der Stadt, die den Kontakt zu Salon-de-Provence aufnahm. Auch war er viele Jahre lang der Vizepräsident des Partnerschaftsausschusses, der diese Partnerschaft mit Leben füllte. Bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft am 08. Juni 1984 wurde er hierfür mit der Ehrenmedaille der Stadt Wertheim ausgezeichnet. Dr. Hans Schley verstarb im Alter von 77 Jahren am 30.03.1986.
Bearbeiterbericht: Nach dem Tod seiner Witwe gab der Verwalter des Hauses der beiden die heute im Bestand enthaltenen Unterlagen an das Hauptamt ab, da er diese für die Stadt für wichtig erachtete. Von dort wurden diese Unterlagen im Juni 1991 ins Stadtarchiv Wertheim übernommen. Hier wurden sie von Herrn Karl-Heinz Niklas, der 1998-1999 im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme im Stadtarchiv tätig war, verzeichnet und konservatorisch verpackt. Nachdem die Titelaufnahmen nach ScopeArchiv übertragen wurden, erfolgten die Redaktion der Titelaufnahmen und die Fertigstellung des Findbuchs im Dezember 2015 durch Diplom-Archivarin Anna Spiesberger.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ