Roch Mertz von Staffelfelden zum Schramberg bestätigt, daß sein Schwager Johann Reiseisen, Stadtschreiber zu Gebweiler, ihm in den Jahren 1557-1560 bei der Verwaltung der Rentkammer, Münz, Bergwerk und Kellermeisterei zu Gebweiler geholfen hat und er ihm dafür 150 Gulden verehrt hat, ebenso 16 Gulden für Beherbergung in seinem Haus während 30 Wochen, und erteilt ihm für die Fertigung der Rechnungen, Quittungen und Urkunden Lob und Entlastung.
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Roch Mertz von Staffelfelden zum Schramberg bestätigt, daß sein Schwager Johann Reiseisen, Stadtschreiber zu Gebweiler, ihm in den Jahren 1557-1560 bei der Verwaltung der Rentkammer, Münz, Bergwerk und Kellermeisterei zu Gebweiler geholfen hat und er ihm dafür 150 Gulden verehrt hat, ebenso 16 Gulden für Beherbergung in seinem Haus während 30 Wochen, und erteilt ihm für die Fertigung der Rechnungen, Quittungen und Urkunden Lob und Entlastung.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 137 b Bü 78
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 137 b Schramberg, Herrschaft
Schramberg, Herrschaft >> 1 Urkunden
1562 April 25
Querfolio (Höhe x Breite)
Urkunden
Siegelbeschreibung: aufgedrucktes Papier Siegel abgegangen
Merz, Roch(us)
Reiseisen, Johann
Gebweiler (Guebwiller), Dép. Haut-Rhin [F]
Schramberg RW
Schramberg RW: Sebastiansbruderschaft
Staffelfelden, Dép. Haut-Rhin [F]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ