Oberpostdirektion Düsseldorf BR 1036 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BR 1036 253.02.01-01
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.14. Bundes-/Reichsbehörden >> 2.14.5. Postverwaltung >> 2.14.5.2. Oberpostdirektion Düsseldorf
1926-1975
Postdienste; Vorschriften; Personalwesen; Öffentlichkeitsarbeit; Presse; Amtseinführungen; Gedächtnisfeiern; Werbung; Fernmeldewesen; Fernschreiber; Fernsprecher und Fernsprechtechnik; Telegraphie; Fernmeldebau in Düsseldorf; Fernmeldetechnik, Funk Beziehungen zum Ausland
Bestandsbeschreibung: Die Oberpostdirektion Düsseldorf wurde am 1. Januar 1850 von der preußischen Postverwaltung gegründet. Sie sollte als Mittelbehörde zwischen den lokalen Post- und später auch Fernmeldeämtern und dem Generalpostamt in Berlin Aufgaben bündeln sowie durch eine Dezentralisierung der Verwaltung die Arbeitsbelastung des Generalpostamtes vermindern. Neben Düsseldorf wurde in jedem Hauptort eines preußischen Regierungsbezirks eine Oberpostdirektion eingerichtet.
Die Oberpostdirektion ging 1871 in der Deutschen Reichspost und ab 1950 in der Deutschen Bundespost auf. Die vorgesetzte Behörde war zunächst das Generalpostamt bzw. ab 1880 das Reichspostamt in Berlin. Seit 1950 unterstand die Oberpostdirektion Düsseldorf dem neu gegründeten Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, welches ab 1989 den Namen Bundesministerium für Post und Telekommunikation hieß. 1949 wurden aus Rationalisierungsgründen übergreifend tätige Behörden in Form des Fernmeldetechnischen Zentralamts, des Posttechnischen Zentralamts sowie des Sozialamts der Deutschen Bundespost gegründet. Durch das Poststrukturgesetz im Jahr 1989 wurde der erste Teil der Postreform eingeläutet und die Deutsche Bundespost in drei eigenständige öffentliche Unternehmen als Vorbereitung auf die Privatisierung aufgegliedert. Diese nannten sich Deutsche Bundespost Postdienst, Deutsche Bundespost Postbank und Deutsche Bundespost Telekom. Zu Beginn des Jahres 1995 endete die Tätigkeit der Oberpostdirektion Düsseldorf schließlich durch die endgültige Privatisierung des staatlichen Postwesens bzw. der staatlichen Telekommunikation im Zuge des zweiten Teils der Postreform. Seitdem nehmen die Deutsche Post AG und die Deutsche Telekom AG die ehemaligen Aufgaben der Oberpostdirektion Düsseldorf wahr.
Nach der Gründung 1850 war die Düsseldorfer Oberpostdirektion zunächst weiterhin im alten Oberpostamt an der Poststraße untergebracht, bis sie dieses Gebäude im Oktober 1858 verließ und fortan ein dreigeschossiges Gebäude an der Haroldstraße bezog. Ab 1907 zog die Oberpostdirektion erneut um und belegte den Neubau zwischen Königsallee, Breite Straße und Graf-Adolf-Platz, wo sie bis 1975 blieb. Von da an siedelte sie in den Neubau an der Sohnstraße über, wo die Behörde bis zu ihrer Privatisierung 1995 untergebracht blieb.
Die Aufgabe der Oberpostdirektion Düsseldorf war die selbständige und eigenverantwortliche Bearbeitung aller Angelegenheiten ihres zugewiesenen Bezirks, die nicht dem Ministerium bzw. anderen Behörden (z.B. einem Zentralamt) ausdrücklich zugewiesen wurden. Die Oberpostdirektion beaufsichtigte den Post- und Fernmeldebetrieb in ihrem Bezirk und hatte für die Umsetzung der Gesetze und Verordnungen der obersten Postbehörde bei den ihrem Bezirk zugeordneten Post- und Fernmeldeämtern Sorge zu tragen. Wie für eine Mittelbehörde typisch waren die konkreten Aufgaben vielfältig und erstreckten sich auf alle Dienstzweige. So war die Oberpostdirektion Düsseldorf beispielsweise zuständig für die Untersuchung und Bestrafung von Übertretungen des Postverwaltungsgesetzes, die Bearbeitung von Beschwerden, die Prüfung von Ausgaben und Einnahmen, die Regelung der Personalangelegenheiten sowie für die Planung und Errichtung der für den Betrieb und die Verwaltung notwendigen Bauten.
Geleitet wurde die Oberpostdirektion Düsseldorf von einem Oberpostdirektor, der ab 1920 Präsident hieß. Folgende Oberpostdirektoren bzw. Präsidenten leiteten die Oberpostdirektion Düsseldorf im Verlauf ihres Bestehens:
·1850-1979: Heinrich Alexander Friederich
·1879-1884: Lehmann
·1884-1894: Köhne
·1894-1900: Deyl
·1900-1901: Wilhelm Granzow
·1901-1910: Gustav Grosskopf
·1910-1916: Karl Senger
·1916-1924: Jakob Sönksen
·1925-1928: Hermann Klatte
·1928-1937: Walter Georg Karl Schenk
·1937-1941: Paul Bartsch
·1942-1945: Dr. Werner Linnemeyer
·1945-1946: Julius Wagner
·1946-1967: Johannes Wosnik
·1967-1968: Dr. Pausch
·1968-1973: Erich Müller
·1973-1983: Dr. Walter Kohl
·1983-1995: Manfred Bänsch
Unter dem Präsidenten gab es vier Abteilungen, die zusammen mit dem Präsidenten die selbständige Behörde darstellten. Die Abteilungen gliederten sich wie folgt auf: Abteilung 1: Post- und Kraftfahrwesen, Abteilung 2: Fernmeldewesen, Abteilung 3: Personalangelegenheiten, Abteilung 4: Haushalts-, Rechnungs- und Bauangelegenheiten. Innerhalb der Abteilungen wurden die Aufgaben in Referaten organisiert, selten gab es auch Unterabteilungen.
Die Oberpostdirektion Düsseldorf war für die Post- und Fernmeldeämter in ihrem Bezirk zuständig und war ihnen gegenüber eine weisungsbefugte, vorgesetzte Behörde. Bei den Ämtern lassen sich normale, lokale Post- und Fernmeldeämter sowie Postämter (V) unterscheiden. Als Postamt (V) wurden die selbständigen Postämter bezeichnet, innerdienstlich auch Postämter mit Verwaltungsdienst genannt. Ein Postamt (V) traf im Rahmen seiner Aufgaben Verwaltungsentscheidungen erster Instanz, soweit nicht die Oberpostdirektion oder das Ministerium für die Angelegenheit zuständig war. Demgegenüber konnte es in Großstädten zu der Bildung von kleineren, spezialisierten Ämtern kommen, die nur einen bestimmten Dienst ausführten, wie z.B. den Postscheckdienst. Alle diese selbständigen und nicht-selbständigen Ämter im Bezirk Düsseldorf unterstanden der dortigen Oberpostdirektion.
_______________________________________________
Der Bestand BR 1036 der Oberpostdirektion Düsseldorf wurde in den Jahren 1972, 1977, 1978 und 1979 vom Hauptstaatsarchiv akzessioniert. Kassationsvorschläge konnten der abgebenden Behörde nicht gemacht werden, sodass das umfangreiche Aktenmaterial im Archiv bewertet werden mußte. Dabei neigt der Archivar erfahrungsgemäß zum Aufbewahren. Berücksichtigt wurde bei der Verzeichnung die "Aktenliste nach Hauptgruppen 1968" der Oberpostdirektion Düsseldorf; die Bestandsgliederung erfolgte indes nach Gesichtspunkten, die dem mit Technik und Verwaltung der Post nicht vertrauten und nach sachlichen Themenkreisen fragenden Benutzer raschen Zugriff auf die Akten ermöglichen sollen. Technische Akten über Wähldienste, Vermittlungsstellen, Statistiken, Bahnposten, Ausstattungen, Einrichtungen und das Fernmeldebauwesen sind wegen ihres gleichförmigen Charakters nur in Auswahl archiviert worden. Die Postangelegenheiten der Landeshauptstadt Düsseldorf sind weitestgehend berücksichtigt worden. Der Bestand wurde 1979 verzeichnet.
__________________________________________________
Die Nutzung aller hier Verzeichneten Bestände richtet sich unter Beachtung der einzelnen Schutzfristen nach der Nutzungs- und Gebührenordnung des Landes NRW in der jeweils gültigen Fassung.
Bestandsbeschreibung: Die Oberpostdirektion Düsseldorf wurde am 1. Januar 1850 von der preußischen Postverwaltung gegründet. Sie sollte als Mittelbehörde zwischen den lokalen Post- und später auch Fernmeldeämtern und dem Generalpostamt in Berlin Aufgaben bündeln sowie durch eine Dezentralisierung der Verwaltung die Arbeitsbelastung des Generalpostamtes vermindern. Neben Düsseldorf wurde in jedem Hauptort eines preußischen Regierungsbezirks eine Oberpostdirektion eingerichtet.
Die Oberpostdirektion ging 1871 in der Deutschen Reichspost und ab 1950 in der Deutschen Bundespost auf. Die vorgesetzte Behörde war zunächst das Generalpostamt bzw. ab 1880 das Reichspostamt in Berlin. Seit 1950 unterstand die Oberpostdirektion Düsseldorf dem neu gegründeten Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen, welches ab 1989 den Namen Bundesministerium für Post und Telekommunikation hieß. 1949 wurden aus Rationalisierungsgründen übergreifend tätige Behörden in Form des Fernmeldetechnischen Zentralamts, des Posttechnischen Zentralamts sowie des Sozialamts der Deutschen Bundespost gegründet. Durch das Poststrukturgesetz im Jahr 1989 wurde der erste Teil der Postreform eingeläutet und die Deutsche Bundespost in drei eigenständige öffentliche Unternehmen als Vorbereitung auf die Privatisierung aufgegliedert. Diese nannten sich Deutsche Bundespost Postdienst, Deutsche Bundespost Postbank und Deutsche Bundespost Telekom. Zu Beginn des Jahres 1995 endete die Tätigkeit der Oberpostdirektion Düsseldorf schließlich durch die endgültige Privatisierung des staatlichen Postwesens bzw. der staatlichen Telekommunikation im Zuge des zweiten Teils der Postreform. Seitdem nehmen die Deutsche Post AG und die Deutsche Telekom AG die ehemaligen Aufgaben der Oberpostdirektion Düsseldorf wahr.
Nach der Gründung 1850 war die Düsseldorfer Oberpostdirektion zunächst weiterhin im alten Oberpostamt an der Poststraße untergebracht, bis sie dieses Gebäude im Oktober 1858 verließ und fortan ein dreigeschossiges Gebäude an der Haroldstraße bezog. Ab 1907 zog die Oberpostdirektion erneut um und belegte den Neubau zwischen Königsallee, Breite Straße und Graf-Adolf-Platz, wo sie bis 1975 blieb. Von da an siedelte sie in den Neubau an der Sohnstraße über, wo die Behörde bis zu ihrer Privatisierung 1995 untergebracht blieb.
Die Aufgabe der Oberpostdirektion Düsseldorf war die selbständige und eigenverantwortliche Bearbeitung aller Angelegenheiten ihres zugewiesenen Bezirks, die nicht dem Ministerium bzw. anderen Behörden (z.B. einem Zentralamt) ausdrücklich zugewiesen wurden. Die Oberpostdirektion beaufsichtigte den Post- und Fernmeldebetrieb in ihrem Bezirk und hatte für die Umsetzung der Gesetze und Verordnungen der obersten Postbehörde bei den ihrem Bezirk zugeordneten Post- und Fernmeldeämtern Sorge zu tragen. Wie für eine Mittelbehörde typisch waren die konkreten Aufgaben vielfältig und erstreckten sich auf alle Dienstzweige. So war die Oberpostdirektion Düsseldorf beispielsweise zuständig für die Untersuchung und Bestrafung von Übertretungen des Postverwaltungsgesetzes, die Bearbeitung von Beschwerden, die Prüfung von Ausgaben und Einnahmen, die Regelung der Personalangelegenheiten sowie für die Planung und Errichtung der für den Betrieb und die Verwaltung notwendigen Bauten.
Geleitet wurde die Oberpostdirektion Düsseldorf von einem Oberpostdirektor, der ab 1920 Präsident hieß. Folgende Oberpostdirektoren bzw. Präsidenten leiteten die Oberpostdirektion Düsseldorf im Verlauf ihres Bestehens:
·1850-1979: Heinrich Alexander Friederich
·1879-1884: Lehmann
·1884-1894: Köhne
·1894-1900: Deyl
·1900-1901: Wilhelm Granzow
·1901-1910: Gustav Grosskopf
·1910-1916: Karl Senger
·1916-1924: Jakob Sönksen
·1925-1928: Hermann Klatte
·1928-1937: Walter Georg Karl Schenk
·1937-1941: Paul Bartsch
·1942-1945: Dr. Werner Linnemeyer
·1945-1946: Julius Wagner
·1946-1967: Johannes Wosnik
·1967-1968: Dr. Pausch
·1968-1973: Erich Müller
·1973-1983: Dr. Walter Kohl
·1983-1995: Manfred Bänsch
Unter dem Präsidenten gab es vier Abteilungen, die zusammen mit dem Präsidenten die selbständige Behörde darstellten. Die Abteilungen gliederten sich wie folgt auf: Abteilung 1: Post- und Kraftfahrwesen, Abteilung 2: Fernmeldewesen, Abteilung 3: Personalangelegenheiten, Abteilung 4: Haushalts-, Rechnungs- und Bauangelegenheiten. Innerhalb der Abteilungen wurden die Aufgaben in Referaten organisiert, selten gab es auch Unterabteilungen.
Die Oberpostdirektion Düsseldorf war für die Post- und Fernmeldeämter in ihrem Bezirk zuständig und war ihnen gegenüber eine weisungsbefugte, vorgesetzte Behörde. Bei den Ämtern lassen sich normale, lokale Post- und Fernmeldeämter sowie Postämter (V) unterscheiden. Als Postamt (V) wurden die selbständigen Postämter bezeichnet, innerdienstlich auch Postämter mit Verwaltungsdienst genannt. Ein Postamt (V) traf im Rahmen seiner Aufgaben Verwaltungsentscheidungen erster Instanz, soweit nicht die Oberpostdirektion oder das Ministerium für die Angelegenheit zuständig war. Demgegenüber konnte es in Großstädten zu der Bildung von kleineren, spezialisierten Ämtern kommen, die nur einen bestimmten Dienst ausführten, wie z.B. den Postscheckdienst. Alle diese selbständigen und nicht-selbständigen Ämter im Bezirk Düsseldorf unterstanden der dortigen Oberpostdirektion.
_______________________________________________
Der Bestand BR 1036 der Oberpostdirektion Düsseldorf wurde in den Jahren 1972, 1977, 1978 und 1979 vom Hauptstaatsarchiv akzessioniert. Kassationsvorschläge konnten der abgebenden Behörde nicht gemacht werden, sodass das umfangreiche Aktenmaterial im Archiv bewertet werden mußte. Dabei neigt der Archivar erfahrungsgemäß zum Aufbewahren. Berücksichtigt wurde bei der Verzeichnung die "Aktenliste nach Hauptgruppen 1968" der Oberpostdirektion Düsseldorf; die Bestandsgliederung erfolgte indes nach Gesichtspunkten, die dem mit Technik und Verwaltung der Post nicht vertrauten und nach sachlichen Themenkreisen fragenden Benutzer raschen Zugriff auf die Akten ermöglichen sollen. Technische Akten über Wähldienste, Vermittlungsstellen, Statistiken, Bahnposten, Ausstattungen, Einrichtungen und das Fernmeldebauwesen sind wegen ihres gleichförmigen Charakters nur in Auswahl archiviert worden. Die Postangelegenheiten der Landeshauptstadt Düsseldorf sind weitestgehend berücksichtigt worden. Der Bestand wurde 1979 verzeichnet.
__________________________________________________
Die Nutzung aller hier Verzeichneten Bestände richtet sich unter Beachtung der einzelnen Schutzfristen nach der Nutzungs- und Gebührenordnung des Landes NRW in der jeweils gültigen Fassung.
Archivbestand
Deutsch
Literaturangaben zur Oberpostdirektion Düsseldorf und verwandter Behörden: In Klammern die Signaturen der Dienstbibliothek.
Martin Dammer/Hans Suer: Hundert Jahre Oberpostdirektion Düsseldorf. Ein Rückblick auf die Geschichte des Post- und Fernmeldewesens am Niederrhein, Düsseldorf 1949. (VI J 120)
Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (Hrsg.): Handwörterbuch des Postwesens, 2. völlig umgearbeitete Aufl., Frankfurt am Main 1953. (2003/1215)
Heinz Meckel/Otto Kronthaler: Das Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen und die Deutsche Bundespost, Bonn 1967 (= Ämter und Organisationen der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 12). (VIII A 102 [12])
Wolfgang Lotz (Hrsg.): Deutsche Postgeschichte. Essays und Bilder, Berlin 1989. (96/154)
Bundesminister für Post und Telekommunikation (Hrsg.): Verbindungen. 500 Jahre Post - Das Magazin zum Postjubiläum, Bonn 1990. (97/545)
Bernhard Olesch/Hans-Georg Kretschmann: Die innere Neugliederung der Oberpostdirektionen, in: Hans Steinmetz (Hrsg.): Jahrbuch des Postwesens, 14. Jg. 1964, Bad Windsheim 1965, S. 188-272. (Z 609)
Martin Dammer/Hans Suer: Hundert Jahre Oberpostdirektion Düsseldorf. Ein Rückblick auf die Geschichte des Post- und Fernmeldewesens am Niederrhein, Düsseldorf 1949. (VI J 120)
Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen (Hrsg.): Handwörterbuch des Postwesens, 2. völlig umgearbeitete Aufl., Frankfurt am Main 1953. (2003/1215)
Heinz Meckel/Otto Kronthaler: Das Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen und die Deutsche Bundespost, Bonn 1967 (= Ämter und Organisationen der Bundesrepublik Deutschland, Bd. 12). (VIII A 102 [12])
Wolfgang Lotz (Hrsg.): Deutsche Postgeschichte. Essays und Bilder, Berlin 1989. (96/154)
Bundesminister für Post und Telekommunikation (Hrsg.): Verbindungen. 500 Jahre Post - Das Magazin zum Postjubiläum, Bonn 1990. (97/545)
Bernhard Olesch/Hans-Georg Kretschmann: Die innere Neugliederung der Oberpostdirektionen, in: Hans Steinmetz (Hrsg.): Jahrbuch des Postwesens, 14. Jg. 1964, Bad Windsheim 1965, S. 188-272. (Z 609)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln (Tektonik)
- 2.14. Bundes-/Reichsbehörden (Tektonik)
- 2.14.5. Postverwaltung (Tektonik)
- 2.14.5.2. Oberpostdirektion Düsseldorf (Tektonik)
- Oberpostdirektion Düsseldorf BR 1036 (Bestand)