Nachlässe, Deposita und Nachlaßsplitter: Wuermeling, Franz-Josef (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenKonrad-Adenauer-Stiftung e.V. - Archiv für Christlich-Demokratische Politik
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01-221
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1922-1978
1926-1931 preußisches Innenministerium (ab 1928 Regierungsrat), 1931-1939 Landesrat in Kassel, Mitgründer der CDP/CDU Linz/Rhein, 1946/47 Mitglied der Beratenden Landesversammlung und 1947-1951 MdL Rheinland-Pfalz, 1947-1949 Staatssekretär im Innenministerium Rheinland-Pfalz, 1949-1969 MdB, 1951-1956 geschäftsführendes Vorstandsmitglied der CDU, 1953-1962 Bundesminister für Familien- und Jugendfragen. Besatzungszeit 1945-1948; MdL: Landesregierung, Neugliederung des Rheinlandes, Elternrecht, Bekenntnisschule (Korrespondenz, Presseberichte) 1947-1952; MdB: Bundestagswahlen 1949-1965, Presseberichte, Korrespondenz 1949-1967; Bundesminister: Kabinettsbildung, Aufgaben des Familienministeriums, Organisation und Personalia, Korrespondenz (bes. mit Familienverbänden), Presseberichte 1953-1962; Unterlagen und Materialien, bes. Kindergeld, Steuerreform, Familienlastenausgleich, Jugendschutz, Bundesjugendplan, Ausbildungsbeihilfe, Kulturpolitik, Eherecht, Geburtenkontrolle, Sonntagsschutz, Sozialpaket, Schulreform, Strafrechtsreform 1953-1969; Reden, Artikel, Interviews: bes. Christ und Politik, Wirtschaftslage, Beamtenrecht 1945-1953, Familien- und Jugendpolitik 1953-1969; CDU: u.a. Verhältnis zur FDP, Spiegel-Affäre, Ludwig Erhard 1953-1966, Wahlkreis Neuwied 1965-1968, LV Rheinland-Pfalz 1966-1968; Mitgliedschaft in kirchlichen (katholischen) Vereinigungen 1950-1967; Persönliches: Familiengeschichte 1800-1934 (von Bernhard Wuermeling), Korrespondenz 1938-1968.
4,4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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