Unsere Teilnahme an diesem Krieg. Sept. 39
Vollständigen Titel anzeigen
PAKN, HJ Hans Jonas, HJ 5-9
PAKN, HJ Hans Jonas
Hans Jonas >> Box 5
1938-1984
Enthält: Die Mappe enthält verschiedene Fassungen der Rede, die Hans Jonas am 6.10.1939 bei einer Zusammenkunft zu Fragen einer Jüdischen Legion [zur Unterscheidung vom historischen Vorbild hat sich heute die Bezeichnung "Jüdische Brigade" durchgesetzt] gehalten hat und (mit Ausnahme von Stück HJ 5-9-5) verwandtes Material Jonas' zionistisches Engagement während des 2. Weltkrieges betreffend. HJ 5-9-32 ist die hs. Fassung der Rede. HJ 5-9-37 enthält eine hs. Eingangsbemerkung (eine zweite hs. Abschrift dieser Eingangsbemerkung ist HJ 5-9-28) und einen Durchschlag der ersten vier Seiten der zugehörigen masch. Fassung, welche selbst in HJ 5-9-2 enthalten ist. Stück HJ 5-9-3 ist ein Durchschlag dieses Typoskriptes. HJ 5-9-2 und -3 sind verschiedenartig hs. bearbeitet. Bei Stück HJ 5-9-1 handelt es sich um eine andere masch. Abschrift des ursprünglichen Manuskriptes. Sie enthält keine wesentlichen hs. Änderungen. Auf der letzten Seite ist eine Notiz von Julius Ebbinghaus vom 26.8.1953 eingetragen. Von Ebbinghaus stammen auch zwei Annotationen zum Text. HJ 5-9-40 ist eine Kopie von HJ 5-9-1. HJ 5-9-6 ist ein masch. Protokoll der Besprechung zu Fragen einer Jüdischen Legion am 6.10.1939, unterzeichnet mit den Initialen "G.W.", wahrscheinlich für Walter Gross. HJ 5-9-4 ist ein Umschlag mit der hs. Aufschrift "Dr. Moses Schwabe" und einer hs. Mitteilung von Schwabe an Hans Jonas. Der erwähnte Brief ist vermutlich der hs. Brief HJ 5-9-15. Der Umschlag enthält hs. Notizen im Zusammenhang mit der Rede sowie den Durchschlag eines masch. Antrages auf Einrichtung einer Jüdischen Legion. HJ 5-9-8 ist ein hs. Entwurf zu einem Brief an Bruno Cohn, Stück HJ 5-9-9 eine masch. Karte mit Unterschrift von Erich Noether. Bei HJ 5-9-10 und -12 handelt es sich um hs. Namens- und Adreßlisten, bei HJ 5-9-30 und -31 um eine hs. Namensliste plus Kopie. HJ 5-9-11 ist ein hs. Entwurf von Joseph Schur zu einem Einladungsschreiben, HJ 5-9-19 der hs. Entwurf von Schur zu einem Rundschreiben. Bei HJ 5-9-13 und -14 handelt es sich um hs. Notizen und Stichwörter, bei HJ 5-9-39 um stärker ausgearbeitete hs. Notizen zur Rede. HJ 5-9-16 ist der Durchschlag eines masch. Briefes von Alfred Berger an Berl Locker. HJ 5-9-21 ist ein hs. Brief, vermutlich von Erich Kraemer. HJ 5-9-17 ist der Durchschlag eines Typoskriptes von Joseph Schur mit Darlegung der Gründe für seine Meldung zu einem Einsatz an der Westfront. HJ 5-9-18 ist der hs. Entwurf zu einem Schreiben, mit dem sich Hans Jonas für den Einsatz an der Westfront meldete. HJ 5-9-5 ist die Kopie eines hs. korrigierten Typoskriptes mit dem Titel "Wie können wir unsere Pflicht gegen die Nachwelt und die Erde unabhängig vom Glauben begründen?". In die Kopie sind erneut hs. Korrekturen eingetragen. (Das zugehörige Original ist HJ 8-13-22.) Es handelt sich um den Vortrag, den Hans Jonas beim 88. Katholikentag 1984 in München hielt. HJ 5-9-7 ist ein auf den 16.10.1939 datiertes Typoskript in hebräischer Sprache zum Thema der jüdischen Mobilisierung, HJ 5-9-29 ist ein Durchschlag davon, wobei die Überschriftszeile abgeschnitten ist. HJ 5-9-23 ist der hs. Entwurf zu einer Einladung, HJ 5-9-22 der hs. Entwurf zu einer hebräischen Übersetzung der Einladung, HJ 5-9-24 die Reinschrift der hebräischen Übersetzung. Stück HJ 5-9-25 ist eine hs. Stichwortliste, HJ 5-9-26 ein Belegabschnitt in hebräischer Sprache. HJ 5-9-34 ist der Durchschlag eines Typoskriptes, das Hans Jonas als Leserbrief an The Palestine Post schickte. Auf der Rückseite des zweiten Blattes ist eine Notiz in französischer und in englischer Übersetzung vermerkt. HJ 5-9-33 ist der hs. Entwurf zu einem Begleitbrief, adressiert an einen Herrn Agronsky. HJ 5-9-27 und -35 sind zwei Durchschläge eines masch. Antwortschreibens vermutlich auf Reaktionen bezüglich Jonas' Beitrag in The Palestine Post. HJ 5-9-36 ist ein von fremder Hand korrigiertes Typoskript vermutlich zu einem Aufruf zur jüdischen Mobilisierung.
Agronsky, Herr
Berger, Alfred, 1891 - 1940
Cohn, Bruno
Ebbinghaus, Julius, 1885 - 1981
Gross, Walter, aus Palästina
Kraemer, Erich
Locker, Berl, 1887 - 1972
Noether, Erich
Schur, Joseph
Schwabe, Moses
Jüdische BrigadePalestine Post (Jerusalem : 1933)
Agronsky, Herr
Berger, Alfred, 1891 - 1940
Cohn, Bruno
Ebbinghaus, Julius, 1885 - 1981
Gross, Walter, aus Palästina
Kraemer, Erich
Locker, Berl, 1887 - 1972
Noether, Erich
Schur, Joseph
Schwabe, Moses
Jüdische BrigadePalestine Post (Jerusalem : 1933)
40 Stücke (134 Bl.)
Sachakte
HJ 5-9-40 war ursprünglich in Box 16 enthalten und wurde wegen des dort fehlenden Zusammenhanges hier eingeordnet.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 11:28 MESZ