Schreiben der oldenburgischen Regierung wegen eines in der Geest bei Carlsburg ohne Zahlung des Elsflether Weserzolls gelöschten, mit Wein beladenen Schiffs
Vollständigen Titel anzeigen
Rep. 5a, Nr. 332
Rep. 5a Fach 43 Nr. 36
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 1 Auswärtiges >> 1.7 Oldenburg und Delmenhorst >> 1.7.2 Oldenburger Weserzoll zu Elsfleth
1692
Enthält: Schreiben der oldenburgischen Regierung an die bremisch-verdische Landesregierung vom 6. August 1692; Mandat der Landesregierung an den Vogt im Vieland Daniel Clasen vom 9. August 1692, mit nachfolgendem Bericht Clasens vom 17. August 1692; Antwortschreiben der Landesregierung an die oldenburgische Regierung vom 19. August 1692; Auszug aus einem Regierungsprotokoll vom 19. August 1692; weiterer Bericht Clasens vom 28. August 1692 wegen Beschlagnahme des Schiffes, mit Anlagen: Bürgschaftsleistung des Claus Nonne aus Lehe für den Schiffer Arend de Vos vom 27. August 1692, Schreiben des Bremer Kaufmanns Cord Grelle an Daniel Clasen vom 28. August 1692; Dekret der Landesregierung vom 30. August 1692 wegen Aufhebung des Arrestes gegen Kautionsleistung
Verzeichnung
Clasen, Daniel, Vogt, Vieland Nonne, Claus, Lehe Vos, Arend de, Schiffer Grelle, Cord, Kaufmann, Bremen
Elsfleth, Weserzoll Carlsburg, Schiffsarrest
Weserzoll, Elsfleth Regierung, oldenburgische Schiff, Carlsburg, Arrest
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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