Wolfram von Buchbrunn aus dem Dorf Ippesheim verkauft zusammen mit seiner Ehefrau Petrissa dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg alle seine Güter in Dorf und Gemarkung Oberickelsheim ("Superior Itolsheim"). Diese ertragen jährlich 12 Malter Roggen ("siligo"), 4 Malter Hafer Oberickelsheimer Maß, 0,5 Malter Erbsen und 4 Hühner. Die Verkäufer setzen die Käufer, von denen sie 24 Pfund Würzburger Pfennige erhalten haben, in den Besitz der Güter und geloben die Leistung von Währschaft. Gottfried von Hohenlohe stimmt zusammen mit seinen Söhnen Albrecht und Friedrich dem Verkauf zu und siegelt. Datum 1288 decimo kalendas aprilis. Aussteller: Wolfram von Buchbrunn. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
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Wolfram von Buchbrunn aus dem Dorf Ippesheim verkauft zusammen mit seiner Ehefrau Petrissa dem Komtur und den Brüdern der Deutschordenskommende in Würzburg alle seine Güter in Dorf und Gemarkung Oberickelsheim ("Superior Itolsheim"). Diese ertragen jährlich 12 Malter Roggen ("siligo"), 4 Malter Hafer Oberickelsheimer Maß, 0,5 Malter Erbsen und 4 Hühner. Die Verkäufer setzen die Käufer, von denen sie 24 Pfund Würzburger Pfennige erhalten haben, in den Besitz der Güter und geloben die Leistung von Währschaft. Gottfried von Hohenlohe stimmt zusammen mit seinen Söhnen Albrecht und Friedrich dem Verkauf zu und siegelt. Datum 1288 decimo kalendas aprilis. Aussteller: Wolfram von Buchbrunn. Empfänger: Deutschordenskommende Würzburg
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden 1288 März 23
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 110 / 21; Würzburger Urkunden 3350
Deutscher Orden, Kommende Würzburg Urkunden 1288 März 23
Registratursignatur/AZ: 30 Ziffer (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: WW (16. Jh.)
Registratursignatur/AZ: CC (18. Jh.)
Zusatzklassifikation: 026
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden
Deutscher Orden Kommende Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1288 März 23
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Gottfried von Hohenlohe; an Pergamentstreifen anhängendes Dreiecksiegel, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Hohenlohisches Urkundenbuch, Bd. 1, Nr. 475 S. 325 Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 83
Vermerke: Inhaltsangaben (13./14. u. 16./17. Jh.)
Typ: 1288 März 23
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Hohenlohisches Urkundenbuch, Bd. 1, Nr. 475 S. 325 Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 83
Vermerke: Inhaltsangaben (13./14. u. 16./17. Jh.)
Typ: 1288 März 23
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Buchbrunn, Wolfram von, Ippesheim
Buchbrunn, Petrissa von, Ippesheim
Hohenlohe, Gottfried von
Hohenlohe, Albrecht von
Hohenlohe, Friedrich von
Ippesheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Einwohner
Ippesheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Dorf
Würzburg, Deutschordenskommende, Komtur
Würzburg, Deutschordenskommende, Brüder
Würzburg, Währung
Oberickelsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Güter
Oberickelsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Dorf
Oberickelsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Maß
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:57 MESZ
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