Glück, Johann Karl Christian Burkhard Hieronymus von (E)
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24 Blatt 1
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XP >> 2. Stammbucheinträge
27.3.1811
enthaelt: 1. Vorderseite: Des Lebens größter Schatz ist Freundschaft; aber nur dem, der zu // bewahren ihn weiß. // Herder.
2. Vorderseite: Qui nescit tacere, nescit loqui. [Deutsch: Wer nicht zu schweigen weiß, weiß nicht zu sprechen.]
Rückseite: Mem[orabilia]. Wir erblickten uns zuerst in Bayreuth bey Reitzensteins, wo dir Rosenmerkel // den berühmten Adam vorstellte. Ich sehe u[nd] höre dich einige Tage darauf als Redner auf treten. // Dein Eintritt in d[ie] Burschenwelt, Reception. (Universitoten.) Der letzte Abend des Jahres 1809 in der Harmo- // nie. Die Redouten. Du als Schulmeister. Meine Pelzmaske. Der vergnügte Nachmittag auf m[einer] Stube mit // Schnuk. Der Claunball, welchen Bayreuther u[nd] Franken gaben. Rosenmerkels Abschiedscommerce. // Günthers Abschiedscommerce u[nd] Comitat. Tour nach Emskirchen bey Schneiders Begleitung. Unser // Spatziergang nach Alterlang an einem Maymorgen. Deine Eeclus u[nd] nachher[ige] Receception. Ich second[irte] // gegen dich. Unsre vielen Ritte. Mit Hacker u[nd] Hornberger nach Baiersdorf. Wir überreiten beynahe // eine Gans. Wir trinken 4 Gesundh[ei]ten (LvK.) Der Ritt am Neujahr nach Bruck. Abends in d[er] Harmonie Der Ritt // nach Beukenhof, wie wir m[einen] Eltern vorgeritten. Die gemeinschaft[lichen] Ritte. Die Schlittenfahrten. // Der Ritt mit Sattler u[nd] Gensler nach Gründlach. Deine Suite mit Hornberger. Ihr wollt mich schie- // ßen. Unsre Kirchgänge in die reformirte u[nd] altstädter Kirche. Der Stollen. Scandal mit Frenro- // nia. Schmelz. Das Collig[iren] b[ey] Fabri[cius]. Das Einsperren etc[etera] etc[etera]. Korbsteins Declamatorium. Beist[and] des Pelzgollet.
3. Vorderseite: Ein bleibendes Denkmal unserer Freundschaft und aller ver- // gnügt verlebten Stunden sey dir dieses erinnernde Blatt, auf // welchem meine doppelten Wünsche enthalten sind. Nämlich die // Wünsche für dein beständiges Wohlergehen, welche heute, // als am Tage deiner Geburt, doppelt laut in mir werden, // und sodann der innigste Wunsch, daß du meiner auch ent- // fernt liebend gedenken, und mir deine unschätzbare // Freundschaft erhalten mögest. Dein Freund, // Bundesbruder und Landsmann Carl Glück. // Stud[iosus] Jur[is] [Deutsch: Student des Rechtes] aus Erlangen.
4. Vorderseite: Erlangen am 27. März 1811.
5. Vorderseite: Handgezeichnetes Verbindungszeichen der Erlanger Burschenschaft "Corps Baruthia". Darunter Angabe der Vereinsfarben: gr[ün] schw[arz] g[e]lb.
6. -
7. Christian Carl von Glück war ein Politiker (siehe Wikipedia-Eintrag). Auf der Rückseite unten rechts ist mit Bleistift eingetragen: Troeger.
2. Vorderseite: Qui nescit tacere, nescit loqui. [Deutsch: Wer nicht zu schweigen weiß, weiß nicht zu sprechen.]
Rückseite: Mem[orabilia]. Wir erblickten uns zuerst in Bayreuth bey Reitzensteins, wo dir Rosenmerkel // den berühmten Adam vorstellte. Ich sehe u[nd] höre dich einige Tage darauf als Redner auf treten. // Dein Eintritt in d[ie] Burschenwelt, Reception. (Universitoten.) Der letzte Abend des Jahres 1809 in der Harmo- // nie. Die Redouten. Du als Schulmeister. Meine Pelzmaske. Der vergnügte Nachmittag auf m[einer] Stube mit // Schnuk. Der Claunball, welchen Bayreuther u[nd] Franken gaben. Rosenmerkels Abschiedscommerce. // Günthers Abschiedscommerce u[nd] Comitat. Tour nach Emskirchen bey Schneiders Begleitung. Unser // Spatziergang nach Alterlang an einem Maymorgen. Deine Eeclus u[nd] nachher[ige] Receception. Ich second[irte] // gegen dich. Unsre vielen Ritte. Mit Hacker u[nd] Hornberger nach Baiersdorf. Wir überreiten beynahe // eine Gans. Wir trinken 4 Gesundh[ei]ten (LvK.) Der Ritt am Neujahr nach Bruck. Abends in d[er] Harmonie Der Ritt // nach Beukenhof, wie wir m[einen] Eltern vorgeritten. Die gemeinschaft[lichen] Ritte. Die Schlittenfahrten. // Der Ritt mit Sattler u[nd] Gensler nach Gründlach. Deine Suite mit Hornberger. Ihr wollt mich schie- // ßen. Unsre Kirchgänge in die reformirte u[nd] altstädter Kirche. Der Stollen. Scandal mit Frenro- // nia. Schmelz. Das Collig[iren] b[ey] Fabri[cius]. Das Einsperren etc[etera] etc[etera]. Korbsteins Declamatorium. Beist[and] des Pelzgollet.
3. Vorderseite: Ein bleibendes Denkmal unserer Freundschaft und aller ver- // gnügt verlebten Stunden sey dir dieses erinnernde Blatt, auf // welchem meine doppelten Wünsche enthalten sind. Nämlich die // Wünsche für dein beständiges Wohlergehen, welche heute, // als am Tage deiner Geburt, doppelt laut in mir werden, // und sodann der innigste Wunsch, daß du meiner auch ent- // fernt liebend gedenken, und mir deine unschätzbare // Freundschaft erhalten mögest. Dein Freund, // Bundesbruder und Landsmann Carl Glück. // Stud[iosus] Jur[is] [Deutsch: Student des Rechtes] aus Erlangen.
4. Vorderseite: Erlangen am 27. März 1811.
5. Vorderseite: Handgezeichnetes Verbindungszeichen der Erlanger Burschenschaft "Corps Baruthia". Darunter Angabe der Vereinsfarben: gr[ün] schw[arz] g[e]lb.
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7. Christian Carl von Glück war ein Politiker (siehe Wikipedia-Eintrag). Auf der Rückseite unten rechts ist mit Bleistift eingetragen: Troeger.
Sachakte
Glück, Johann Karl Christian Burkhard Hieronymus von (E)
Hornberg, Friedrich Ernst Wilhelm von
Herder, Johann Gottfried
Reitzenstein, N. N.
Rosenmerkel, Johann Friedrich
Adam, N. N.
Schnuk, N. N.
Günther, Johann Christian Philipp
Schneider, N . N.
Hacker, Johann Wolfgang
Hornberg, Wilhelm Friedrich Ernst von
Sattler, N. N.
Gensler, Aladin Max
Schmelz, N. N.
Fabricius, N. N.
Korbstein, N. N.
Pelzgollet, N. N.
Erlangen
Emskirchen
Baiersdorf
Alterlangen
Bruck
Beukenhof
Gründlach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:31 MESZ