Regierungsveterinärrat Stuttgart (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 35/25
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Innenministerium >> Regierungsveterinärräte
1938-1973 (Va ab 1927, Na bis 1985)
Überlieferungsgeschichte
Der Bestand enthält 1988 und 1994 eingekommene Akten v.a. zum Tierschutzwesen sowie über die Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen.
Zur Behörde: Mit dem Oberamtstierarztgesetz vom 22. Dezember 1925 (Reg.Bl. S. 269) wurde festgelegt, dass in jedem Oberamtsbezirk (Kreis) ein Oberamtstierarzt die durch Reichs- und Landesgesetzgebung den beamteten Tierärzten zugewiesenen Aufgaben wahrnehmen sollte. Insbesondere war er zuständig für die Vorbeugung und Bekämpfung von Viehseuchen, Ausübung der Tierheilkunde, Wahrnehmung veterinärpolizeilicher Aufgaben, Tierzucht und Lebensmittelüberwachung. Mit der Auflösung der Oberämter und Bildung der Landkreise 1938 änderte sich die Bezeichnung der Oberamtstierärzte ¿ bei unveränderter Aufgabenstellung ¿ in Regierungsveterinärräte. Ihr Sprengel umfasste jeweils einen Landkreis bzw. den Stadtkreis Stuttgart. Im Zuge der Kreis- und Verwaltungsreform 1973 wurden die Regierungsveterinärratsstellen aufgelöst; als Nachfolgebehörden wurden mit Gesetz vom 6. November 1973 die Staatlichen Veterinärämter begründet (Ges.Bl. S. 493f). An die Stelle der Regierungsveterinärräte in Stuttgart, Böblingen und Leonberg trat das Staatliche Veterinäramt Stuttgart mit Außenstelle in Böblingen.
Zum Bestand: Die im vorliegenden Repertorium erfassten Akten wurden der Unterzeichnenden bei Besuchen des Staatlichen Veterinäramtes Stuttgart im Rahmen der Aktenaussonderung am 10. März 1988 (Bü 1-25) und am 13. Juni 1994 (Bü 26-31) übergeben. Die Akten umfassen im wesentlichen den Zeitraum von 1946 bis 1976 (mit Vorakten ab 1927 und Nachakten bis 1985) und dokumentieren vor allem das Tierschutzwesen und die Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen. Die Akten wurden durch die Unterzeichnende verzeichnet und anhand des Registraturplanes für die Regierungsveterinärräte geordnet; 0,4 lfd. Meter wurden als nicht archivwürdig kassiert. Der Bestand FL 35/25 umfasst 31 Archivalieneinheiten = 1,1 lfd. Meter. Ludwigsburg, im Juli 1994 Dr. Nicole Bickhoff
Der Bestand enthält 1988 und 1994 eingekommene Akten v.a. zum Tierschutzwesen sowie über die Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen.
Zur Behörde: Mit dem Oberamtstierarztgesetz vom 22. Dezember 1925 (Reg.Bl. S. 269) wurde festgelegt, dass in jedem Oberamtsbezirk (Kreis) ein Oberamtstierarzt die durch Reichs- und Landesgesetzgebung den beamteten Tierärzten zugewiesenen Aufgaben wahrnehmen sollte. Insbesondere war er zuständig für die Vorbeugung und Bekämpfung von Viehseuchen, Ausübung der Tierheilkunde, Wahrnehmung veterinärpolizeilicher Aufgaben, Tierzucht und Lebensmittelüberwachung. Mit der Auflösung der Oberämter und Bildung der Landkreise 1938 änderte sich die Bezeichnung der Oberamtstierärzte ¿ bei unveränderter Aufgabenstellung ¿ in Regierungsveterinärräte. Ihr Sprengel umfasste jeweils einen Landkreis bzw. den Stadtkreis Stuttgart. Im Zuge der Kreis- und Verwaltungsreform 1973 wurden die Regierungsveterinärratsstellen aufgelöst; als Nachfolgebehörden wurden mit Gesetz vom 6. November 1973 die Staatlichen Veterinärämter begründet (Ges.Bl. S. 493f). An die Stelle der Regierungsveterinärräte in Stuttgart, Böblingen und Leonberg trat das Staatliche Veterinäramt Stuttgart mit Außenstelle in Böblingen.
Zum Bestand: Die im vorliegenden Repertorium erfassten Akten wurden der Unterzeichnenden bei Besuchen des Staatlichen Veterinäramtes Stuttgart im Rahmen der Aktenaussonderung am 10. März 1988 (Bü 1-25) und am 13. Juni 1994 (Bü 26-31) übergeben. Die Akten umfassen im wesentlichen den Zeitraum von 1946 bis 1976 (mit Vorakten ab 1927 und Nachakten bis 1985) und dokumentieren vor allem das Tierschutzwesen und die Vorbeugung und Bekämpfung von Tierseuchen. Die Akten wurden durch die Unterzeichnende verzeichnet und anhand des Registraturplanes für die Regierungsveterinärräte geordnet; 0,4 lfd. Meter wurden als nicht archivwürdig kassiert. Der Bestand FL 35/25 umfasst 31 Archivalieneinheiten = 1,1 lfd. Meter. Ludwigsburg, im Juli 1994 Dr. Nicole Bickhoff
31 Büschel (1,0 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET