Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Kauf eines Hofes
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Sen Stadt U Sendenhorst Urkunden des Armenhauses, 15
Sen Stadt U Sendenhorst Urkunden des Armenhauses Sendenhorst Urkunden des Armenhauses
Sendenhorst Urkunden des Armenhauses
1619 Okt 5
Regest: Vor Johan Schmidt und Johan Vischer, Bürgermeister, und den Ratsleuten zu Sendenhorst, verkaufen Balthazar von der Wallage und Menta Isfording, Eheleute und Bürger in Sendenhorst, den Eheleuten Steffen Burholt und Frau Else, Bürger in Sendenhors , eine Hausstätte aus ihrem Hof, in einer Länge von 81 Fuß und in einer Breite von 20 Fuß, belegen in Sendenhorst, zwischen Herman Haselmans Haus im Süden und Herman Budden Haus im Norden, schießend im Osten auf den Sendenhorster Gemeinsweg, im Westen auf des Verkäufers Hof, nur belastet mit der jährlichen Abgabe eines Rauchhellers an den Pastor, mit vorfallenden Schätzungen, Wachten und Diensten, für eine ungenannte Summe Geldes. Als Unterpfand setzen Verkäufer ihre zu Sendenhorst zwischen Ost- und Südtor gelegene Bürgerstätte Zeugen: Johannes Möllenkamp, Notar, und Herman Haselman, Bürger in Sendenhorst.
Pergament
Urkunden
Siegelbeschreibung: Stadt Sendenhorst, ab
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.