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Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 3. Sukzessions-, Religions-, Schulden- und Huldigungssachen >> 3.1. Erbfolge-, Schulden-, Religions- und Huldigungsangelegenheiten der Grafen zu Nassau
1652-1659
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Verhandlungen der Nassau-Siegenschen Sukzessionsangelegenheiten durch eine kaiserliche Kommission (mit Relationen, Protestationen und Deduktionen); Probation der Jungfrauen des Damenstifts Keppel; Klärung von Jurisdiktions- und Religionsdifferenzen bzw. der Ausübung des Religionsrechts; Zustandekommen eines Vergleichs bzw. Kompromisses zwischen den Fürstenhäusern Nassau-Dillenburg und Nassau-Hadamar in strittigen Sukzessionsangelegenheiten (1653-1654); Differenzen zwischen Johann Franz Fürst zu Nassau und Johann Moritz Fürst zu Nassau wegen des Stadtzolls, der Dienstgelder und wegen der Zinsen aus dem Fischwasser (1653); Zusammenstellung der Renteirechnungen der Ämter Siegen, Ferndorf und Hilchenbach (1656); Beschwerde des Inspektors Laurentius Ludolphus über verweigerten Zutritts der Klosterkirche St. Johannis durch Katholiken (1657); Beschwerden über die Eröffnung der Walcken-Mühlen (1658); Differenzen in der Wasser- und Fischgerechtigkeit (1658). Korrespondenten u.a.: Notar Justus Streithovius (Siegen), Heinrich Graf zu Nassau, Lizentiat Johann Begker (Köln), Notar und Stadtschreiber Justus Streithof (Siegen), Conrad Reidt (Siegen), Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Ernestina Gräfin zu Nassau (geborene Prinzessin zu Ligne), Johann Ludwig Graf zu Nassau, Johann Jacob Dornberger, Johann Moritz Fürst zu Nassau-Siegen, H. Schmidt (Siegen), Georg Friedrich Fürst zu Nassau, Ludwig Henrich Fürst zu Nassau, Moritz Heinrich Fürst zu Nassau-Hadamar, Johann Wittelack (Siegen), Margaretha Gräfin zu Nassau, Notar Johannes Krengell, Notar Johann Paul Bender, Johannes Setz, Pastor Heinrich Pithan, Diakon Caspar Stippius, Johanna Claudia Fürstin zu Nassau.
296 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.