Briefe an die Eltern aus PARIS (Archivkommission)
Vollständigen Titel anzeigen
Stadtarchiv Worms, 187, 013
187 - Nachlass Marie-Elisabeth Klee (geb. v. Heyl)
187 - Nachlass Marie-Elisabeth Klee (geb. v. Heyl) >> 03. Korrespondenzen (s. a. Politik, Ehrenämter) >> 03.1. Briefwechsel mit den Eltern in verschiedenen Lebensphasen
1942 - 1944
Enthält: die Briefe enthalten Berichte über ihre Erlebnisse und die interessante Arbeit, die historischen Akten, die sie bearbeitet, zahlreiche Konzert-/Theaterbesuche, Begegnungen, rege Anteilnahme an dem Leben der Familie; u. a. Brief vom 22.06.1944 (Marie-Elisabeth, Bitte und Ankündigung eines Reisezwischenstopps Eugen Klees in Worms auf dem Weg nach Schlesien; in diesem Zusammenhang auch Brief Eugen Klees am 09.07.1944 an die "Baronin" mit Dank und Bewunderung nach seinem ersten Besuch im Majorshof); Brief vom 19.06.1944 (alles im Aufbruch, Transportvorbereitung, unklarer nächster Arbeitseinsatz, Möglichkeiten der ferneren eigenen Zukunft); Brief vom 20.04.1944 (Zusammentreffen mit ihrem Vater in Paris); Brief vom 24.02.1944 (Sorge um Sophie, Unsicherheit wg. deren Verbindung zu Kempff); Brief vom 14.01.1944 (Hinweis auf Zerstörung der Baumschule des Vaters durch Sprengbomben; Aufenthalt des [zukünftigen] Schwagers im Wormser Krankenhaus); Brief vom 20.12.1943 (Weihnachtsplanungen, u. a. am 25.12. Hochamt in Notre Dame mit Kardinal Suhard); Brief vom 17.10.1943 (Bitte um Sicherung ihrer Bücher und des Schmucks im Keller); in Briefen wiederholt Schneiderin Mme. Narboutt erwähnt (auch für Besorgungen und Arbeiten für die Mutter); Bericht über den Aufenthalt in Vittel (Okt. 1943 [in Vittel größtes Internierungslager für Engländer und Amerikaner, von 2500 Personen nur 800 Männer, sonst Frauen und Kinder]); Brief an die Mutter vom 19.09.1943 (Planänderung, "dein plötzliches Kinde"; verlässt Ende der Woche Paris als Sekretärin des Gesandten Klee [Equador], der einen Sonderauftrag in Vittel hat, wo alle italienischen Diplomaten interniert werden); Brief vom 21.08.1943 (Bericht über eine der anregendsten Wochen); Brief vom 08.05.1943 (Einladung für Marie-Elisabeth und "Rüdtchen" [Frl. Uli Rüdt / Ursula Ruedt von Collenberg] durch Prof. [Wolfgang] Windelband ins Ritz, Besuch eines Vortrags von Windelband); Brief vom 27.04.1943 (endgültige Entscheidung: keine Sekretärinnenlaufbahn, sondern Studium; große Einladung bei Gaulon, Teilnahme u. a. auch Ribes, Fenestrier mit Sohn); Brief vom 31.01.1943 (Einladung bei von Schnitzlers, "eine der elegantesten Familien hier"; gleichaltrige Tochter [Hinweis später Treffen mit ihr, wird in Frankfurt als Bildhauerin ausgebildet]); Brief vom 23.01.1943 ("Die Stimmung ist gut im Archiv und so macht die Arbeit Spaß"); Brief vom 18.11.1942 (Mitteilung von Ehepaar Windelband, dass sie am 20.01.1943 Paris verlassen); Vorgängerbriefe mit Inhalten auch zu Mode, Kleidung (Skizzen), Ausstattungswünsche
Darin: Zeitungsartikel "Neues Dokument für Roosevelts Kriegsschuld" (Presseorgan unbekannt); Postkarten (Paris)
Darin: Zeitungsartikel "Neues Dokument für Roosevelts Kriegsschuld" (Presseorgan unbekannt); Postkarten (Paris)
Archivale
Bemerkungen: Prof. Dr. Wolfgang Windelband (1886 - 1945) war seit 1942 bei der Archivkommission des Auswärtigen Amtes in Paris tätig. [vgl. Jörg Koch, Marie-Elisabeth Klee. Lebensbilder einer Europäerin aus Worms, Worms2017, S. 46f.]
15.12.2023, 15:53 MEZ