Güterbesitz und Kapitalien des Konvents zu Frankeshoven und Gelsdorf (Gielsdorf) bei Münstereifel
Show full title
AA 0230, 18
AA 0230 Kloster Ellen, Akten
Kloster Ellen, Akten >> 1. Akten
1660 - 1728
Enthaeltvermerke: Enthält: Entwurf einer Meßstiftung der Frau Josina Maria von Anstel zu Buir Insbesondere sind enthalten: Bl. 3-4 (1708 November 10) Die Gebrüder Gottfried Bertram und Johann Carl von Gronsfeld, zu Kellersberg im Amte Wilhelmstein wohnhaft, übertragen der Meisterin Elisabeth Rost gen. Enzenbroich und dem Prior Arnold Sago namens des Konvents Ellen wegen eines von diesen aufgenommenen Darlehens von tausend Talern, das mit 4 % verzinst wird, die Einkünfte aus ihrem kleinen Gut zu Gelsdorf (Gielsdorf), im Amte Münstereifel in Pfandbesitz, an Stelle der sonst fälligen Schuldzinsen. Sollte der Konvent auf seine Kosten das abgebrannte Gehöft wieder aufbauen, werden die Gebrüder von Gronsfeld die Baukosten erstatten. Signatum Ellen, den 10ten Novembris 1708. Archivreferenz: Papierkopie mit Zusätzen, s. Kloster Ellen, Urk. 35 Biblioreferenz: Reg.: Candels, H., Ellen, S. 259 Nr. 122 Ueberlieferung: Konzept oder korrigierte Abschrift Bl. 13-19 (1728) Freifrau Josina Maria von Anstel (Anzel) zu Buir stiftet nach dem Tode ihres Gatten Johann Matthias von Inden eine Frühmesse für den Blasiusaltar in Buir, die an allen Sonn- und Feiertagen fü die verstorbenen Angehörigen der Stifterin gehalten werden soll. Die Kosten werden aus den Einkünften ihres Rittersitzes Anstelburg in Buir bereitgestellt. Patronat und Collation dieser Stiftung werden dem Konvent des Klosters Ellen übertragen. Zur Durchführung dieser Fundation wird u.a. vereinbart: Der zum Dienst berufene Priester bleibt vom Ortspfarrer von Buir unabhängig und erhält jährlich durch den Pächter geliefert: 28 Malter Roggen, 4 Malter Weizen, 10 Malter Gerste, 3 Malter Hafer, 1 fettes Schwein und zum Brand 14 1/2 Ritter Holz [= 7 % Morgen Holzanteile] aus Düppenter und Gewehr. Er wohnt auf der Burg, darf jagen, fischen, Tauben halten und sich des halben Gartens bedienen. Wachs, Wein und Hostien hat er auf eigene Kosten zu besorgen. Er gibt dem Küster jährlich 1 Malter Roggen. Nach dem Tod der Stifterin soll ihr Gedächtnis an allen Quatembertagen von der Kanzel verkündigt werden. Die während des Meßopfers zusammen mit dem Küster zum Seelentrost der Stifterin betenden Armen erhalten nachher Brot, das aus % Malter Roggen gebacken ist, während der Küster 12 Albus bekommt. Für Zeiten der Not soll der jährliche Pachtüberschuß auf einen besonderen Speicher gelagert und einbehalten werden, bis man daraus 1000 Rtlr erzielen kann. Dieses Geld erhält der Collator zu Jahreszins ausgeliehen, wobei erden Gewinn für Kirchenschmuck in Ellen und Buir verwendet.... Bemerkung: Laut Mitteilung des Pfarramtes Buir an Pfarrer Timmerman in Ellen vom 28. November 1905 wurde die oben konzipierte Stiftung im Jahre 1728 errichtet. Biblioreferenz: Reg.: Candels, H., Ellen, S. 262 Nr. 129 Ueberlieferung: Konzept ohne Datum; mit zwei weiteren Entwürfen zu Vollmachten für Prior und Notar
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
28.04.2026, 8:23 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Archival tectonics)
- 1.2. Geistliche Institute (Archival tectonics)
- 1.2.2. E - H (Archival tectonics)
- 1.2.2.1. Ellen (Archival tectonics)
- Ellen, Akten AA 0230 (Archival holding)
- 1. Akten (Classification)
Attribution - ShareAlike 4.0 International