1315 Mai 10 / Edelherr Simon [I.] zur Lippe bestätigt mit Zustimmung seiner Gemahlin Alheidis und seiner Erben die von seinen Vorfahren den Bürgern seiner Neustadt Lemgo verliehenen Freiheiten und Gnaden. Sie haben das Recht, die Altstadt und ihren Markt unbehindert zu betreten und zu Verkauf, Kauf und andern Geschäften jederzeit zu besuchen, ohne Zwang durch Recht und gewohnheit, irgendeines Amtes, eienr Genossenschaft oder Vereinigung. Sie sollen dort alle Waren verkaufen, sofern diese seinen geschworenen Ratsherren verkäuflich und zum Verauf geeignet erscheinen. Über die Zulassung entscheiden die Ratsherren in letzter Instanz.
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1315 Mai 10 / Edelherr Simon [I.] zur Lippe bestätigt mit Zustimmung seiner Gemahlin Alheidis und seiner Erben die von seinen Vorfahren den Bürgern seiner Neustadt Lemgo verliehenen Freiheiten und Gnaden. Sie haben das Recht, die Altstadt und ihren Markt unbehindert zu betreten und zu Verkauf, Kauf und andern Geschäften jederzeit zu besuchen, ohne Zwang durch Recht und gewohnheit, irgendeines Amtes, eienr Genossenschaft oder Vereinigung. Sie sollen dort alle Waren verkaufen, sofern diese seinen geschworenen Ratsherren verkäuflich und zum Verauf geeignet erscheinen. Über die Zulassung entscheiden die Ratsherren in letzter Instanz.
01.01.01 U, U_0016
01.01.01 U [S 1] 01 Urkunden
[S 1] 01 Urkunden >> 01 Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt) - Haupturkundenarchiv >> Urkunden 1301 - 1350
1315.05.10
Schlagwort: Privilegien, Statuten und Ordnungen
Darin: Regest: Hans-Peter Wehlt; Color-Negativ in Bestand N 7, siehe auch U 0017. Unbeglaubigte Abschrift (Extractus) enthalten.
Enthält: Ausf., Perg., lat., Sg. mit Rücksg. an purpurnen Wollenfäden angeh., bis auf geringfügigen Rest verloren. Rv.: Niggensteder privilegia septem numero. [?] Productum Speir 16 januarii anno 46, LR 617, LR NF, Hoppe (Regest und Transkription), Abschrift in A 62 Vidimus, S. 19.
Darin: Regest: Hans-Peter Wehlt; Color-Negativ in Bestand N 7, siehe auch U 0017. Unbeglaubigte Abschrift (Extractus) enthalten.
Enthält: Ausf., Perg., lat., Sg. mit Rücksg. an purpurnen Wollenfäden angeh., bis auf geringfügigen Rest verloren. Rv.: Niggensteder privilegia septem numero. [?] Productum Speir 16 januarii anno 46, LR 617, LR NF, Hoppe (Regest und Transkription), Abschrift in A 62 Vidimus, S. 19.
Stadt Lemgo (Alt- und Neustadt)
Archivale
Aussteller: Urkundenaussteller: Edelherr/Graf/Fürst zur Lippe
1315
Alheidis
Altstadt
Amtes
Bürgern
Edelherr
Erben
Freiheiten
Gemahlin
Genossenschaft
Geschäften
Gnaden
Instanz
Kauf
Lemgo
Lippe
Mai
Markt
Neustadt
Ratsherren
Recht
Simon
Verauf
Vereinigung
Verkauf
Vorfahren
Waren
Zulassung
Zustimmung
Zwang
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:34 MEZ
Public Domain Mark 1.0 Universell